# Industrieverband Agrar beendet Streit um Kochsalzvergleich „Der politische Diskurs muss weiter geführt werden“

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/industrieverband-agrar-beendet-streit-um
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- Created: 2008-07-28T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutzindustrie
- Teaser text: Das Landgericht Hamburg untersagt dem IVA zu behaupten, dass nach den Maßstäben von Greenpeace Kochsalz verboten werden müsste, weil es in hoher Dosierung tödlich wirken kann. Das Gericht entsprach damit einem Antrag der Umweltorganisation. Mit dem plakativen Vergleich hatte der Verband das Vorgehen von Greenpeace bei der Beurteilung von Pflanzenschutzwirkstoffen in der Publikation „The Dirty Portfolios of the Pesticides Industry kritisiert.

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Pressemitteilung

29.07.2008

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Industrieverband Agrar Beendet Streit Um Kochsalzvergleich „Der Politische Diskurs Muss Weiter Geführt Werden“

Das Landgericht Hamburg untersagt dem IVA zu behaupten, dass nach den Maßstäben von Greenpeace Kochsalz verboten werden müsste, weil es in hoher Dosierung tödlich wirken kann. Das Gericht entsprach damit einem Antrag der Umweltorganisation. Mit dem plakativen Vergleich hatte der Verband das Vorgehen von Greenpeace bei der Beurteilung von Pflanzenschutzwirkstoffen in der Publikation „The Dirty Portfolios of the Pesticides Industry kritisiert.

Der Verband akzeptiert die einstweilige Verfügung und hat die Pressemitteilung mit dem Kochsalzvergleich von seiner Homepage entfernt. “In der sachlichen Auseinandersetzung kommt es nicht auf dieses Einzelbeispiel an“, erklärt dazu der Hauptgeschäftsführer des IVA, Volker Koch-Achelpöhler. „Wir kritisieren ganz allgemein die Willkür, mit der Greenpeace Wirkstoffe nach eigenem Strickmuster bewertet.“ Viele Substanzen würden von der Umweltorganisation als gefährlich gebrandmarkt, die in der Praxis sicher eingesetzt werden. „Alle in Europa verwendeten Pflanzenschutzmittel werden in einem der strengsten Zulassungsverfahren der Welt von unabhängigen Behörden geprüft. Erst dann dürfen sie auf den Markt gebracht werden“, erläutert der Verbandschef.

Auf chemischen Pflanzenschutz zu verzichten würde bedeuten, auf Ernteerträge und Wohlstand zu verzichten. „Ob der Zugewinn an gefühlter Sicherheit uns das wert sein sollte, muss man diskutieren. Diesem politischen Diskurs stellen wir uns gerne“, so Koch-Achelpöhler.

## Pressemitteilungen

[ ![IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/IVA_Jahresbericht_2023_24_Titel.jpg.webp?h=00afd729&itok=GWrNo17L)

14.05.2024

Pressemitteilung

IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) blicken auf ein schwieriges Jahr mit sinkenden Umsatz- und Absatzzahlen zurück – und angesichts wachsenden regulatorischen Drucks mit Sorge in die Zukunft.&amp;nbsp;Dies geht aus dem neuen Jahresbericht des Verbands hervor, den er heute anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte.

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[ !["Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/Sommergerste_6183_hk.JPG.webp?h=94b28deb&itok=isqkDqs-)

03.05.2024

Pressemitteilung

"Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht

Unwissenschaftlich, unausgegoren und untauglich – mit klaren Worten kommentierte heute der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die „Diskussionsgrundlage für die Erarbeitung eines Zukunftsprogramms Pflanzenschutz“, mit der das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zahlreiche Interessenvertretungen der Branche zur Stellungnahme aufgefordert hatte. Der IVA vertritt die Interessen von Herstellern und Zulassungsinhabern von modernen chemischen und biologischen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland.

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[ ![IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-06/Erdbeeren_in_Portion_305174_adpic.jpg.webp?h=4ca9cb25&itok=Lo2HnUmo)

09.06.2023

Pressemitteilung

IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft

Mit der giftigen Rhetorik seiner seit Wochenanfang laufenden Kampagne #BesserOhneGift führt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) selbst ad absurdum, indem er zu einer verbalen Vergiftung der Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft beiträgt. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) bedauert, dass der BUND in alte Muster zurückfällt. Beteiligte aus Landwirtschaft, Umweltschutz und Industrie waren in ihrem Dialog schon viel weiter, etwa in der gemeinsamen Arbeit der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Aus Sicht des IVA, der die Interessen der deutschen Pflanzenschutzindustrie vertritt, sollte über die Landwirtschaft von morgen nicht mit Kampagnen von vorgestern gestritten werden.

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[ ![Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-05/Michael%20Wagner.jpg.webp?h=6f8e2d4a&itok=RdAl-2Ef)

09.05.2023

Pressemitteilung

Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt

Michael Wagner wird den Industrieverband Agrar e. V. (IVA) für zwei weitere Jahre als Präsident führen. Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbands bestätigte ihn heute in Berlin bei den Wahlen zum Präsidium. Wagner hat das Amt seit Jahresbeginn 2022 inne.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
