# Immer mehr Rückstandskontrollen der Wirtschaft

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- Created: 2007-04-22T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Lebensmittel / Ernährung, Regulierung
- Teaser text: „Jeder Verbraucher soll sichere Lebensmittel auf den Tisch bekommen; deshalb wird das Kontrollnetz von Behörden und Wirtschaft seit ein paar Jahren immer engmaschiger“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V., Volker Koch-Achelpöhler. Weit über 100.000 Rückstandsuntersuchungen, ein Vielfaches der amtlichen Kontrollen, werden jedes Jahr allein von Landwirtschaft und Lebensmittelhandel in Deutschland durchgeführt. Und diese Zahl steigt ständig. Jede Untersuchung kostet zwischen 200 und 300 Euro. In rund der Hälfte der getesteten Lebensmittel werden bei diesen hochsensiblen Analysen keinerlei Rückstände nachgewiesen.

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Pressemitteilung

23.04.2007

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Immer Mehr Rückstandskontrollen Der Wirtschaft

## Zur Greenpeace-Meldung: „Bürger wollen Transparenz beim Lebensmittelkauf“

„Jeder Verbraucher soll sichere Lebensmittel auf den Tisch bekommen; deshalb wird das Kontrollnetz von Behörden und Wirtschaft seit ein paar Jahren immer engmaschiger“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V., Volker Koch-Achelpöhler. Weit über 100.000 Rückstandsuntersuchungen, ein Vielfaches der amtlichen Kontrollen, werden jedes Jahr allein von Landwirtschaft und Lebensmittelhandel in Deutschland durchgeführt. Und diese Zahl steigt ständig. Jede Untersuchung kostet zwischen 200 und 300 Euro. In rund der Hälfte der getesteten Lebensmittel werden bei diesen hochsensiblen Analysen keinerlei Rückstände nachgewiesen.

„Auch die Hersteller und Anwender von Pflanzenschutzmitteln wollen möglichst wenige Rückstände in Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln“, so Koch-Achelpöhler. „Rückstände sind nicht völlig zu vermeiden; aber die Kontrollen zeigen auch, dass die meisten Funde weit unterhalb der zulässigen Mengen liegen.“ Entscheidend für die Bewertung von Rückständen ist nicht allein ihr Vorhandensein, sondern die gemessene Konzentration. Das bestätigen die Gesundheitsbehörden. Die gesetzlich zulässigen Höchstmengen sind zudem keine gesundheitlich bedeutsamen Grenzwerte. Dafür sorgen hohe Sicherheitsfaktoren. „Industrie, Landwirtschaft und Handel werden weiter daran arbeiten, dass Überschreitungen der Höchstmengen zu seltenen Ausnahmen werden“, erklärte der Verbandschef.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![Verbraucher sehen in starker Landwirtschaft Garant für Ernährungssicherung](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2025-10/Im%20Supermarkt_624717412L_istock.jpg.webp?h=271aaa1c&itok=oe8bpKGW)

08.10.2025

Pressemitteilung

Verbraucher sehen in starker Landwirtschaft Garant für Ernährungssicherung

Fast 40 Prozent der Verbraucher – unter den 18- bis 29-Jährigen sogar jeder zweite – machen sich Sorgen um die Lebensmittelversorgung in Deutschland. In einer aktuellen repräsentativen Civey-Umfrage, die der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) in Auftrag gegeben hatte, gaben 38,7 Prozent der Befragten an, dass sie es für eher oder sogar sehr unsicher halten, dass sich Deutschland in Zukunft aus heimischem Anbau und Produktion sowie durch Importe ausreichend mit Lebensmitteln versorgen kann.

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[ ![Verbände-Aufruf für modernen Pflanzenschutz der Zukunft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-06/Marienk%C3%A4fer%20auf%20Weizen_466273832XXL_istock.jpg.webp?h=0d27ee61&itok=6JTfYx_a)

12.06.2024

Aktuelles

Verbände-Aufruf für modernen Pflanzenschutz der Zukunft

Eine Allianz von 30 Verbänden der deutschen Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft fordert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf, die Vorschläge für ein „Zukunftsprogramm“ Pflanzenschutz zurückzuziehen. Es bedürfe einer grundlegenden Neuausrichtung der Pflanzenschutzpolitik der Bundesregierung, um Produktionsverlagerungen ins Ausland zu vermeiden. Alles andere wäre ein Rückschritt für Landwirtschaft, Ernährungssicherung und Umwelt.

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[ ![Wettbewerbsfähigkeit der Agrar- und Ernährungswirtschaft darf sich nicht weiter verschlechtern](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-01/2024-01-12_Aktionsb%C3%BCndnis.JPG.jpg.webp?h=c1910c3f&itok=sX3KjPQq)

12.01.2024

Aktuelles

Wettbewerbsfähigkeit der Agrar- und Ernährungswirtschaft darf sich nicht weiter verschlechtern

33&amp;nbsp;Verbände – eine gemeinsame Botschaft: Die gegenwärtigen Regelungen für den Agrardiesel müssen beibehalten werden, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Land- und Agrarwirtschaft inklusive der Forstwirtschaft und des Gartenbaus darf sich nicht weiter verschlechtern. In einem ungemein starken Schulterschluss fordern unter Koordination des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV) über 30 Verbände aller Bereiche der Agrar- und Ernährungswirtschaft von der Bundesregierung, die Branche nicht weiteren massiven Kostenbelastungen auszusetzen.

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