# Höchstgehalte beachten - Hysterie vermeiden

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hoechstgehalte-beachten-hysterie-vermeiden
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- Created: 2009-10-28T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz
- Teaser text: Verbraucher können Kräuter und Gewürze auch weiterhin ohne Bedenken in ihrem Supermarkt kaufen. So bewertet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) heute von der Nichtregierungsorganisation Greenpeace veröffentlichte Testergebnisse.

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Pressemitteilung

29.10.2009

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## IVA kritisiert Greenpeace-Test als überzogene Verunsicherung der Verbraucher

Verbraucher können Kräuter und Gewürze auch weiterhin ohne Bedenken in ihrem Supermarkt kaufen. So bewertet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) heute von der Nichtregierungsorganisation Greenpeace veröffentlichte Testergebnisse.

„Der Test hat genau eine Überschreitung eines amtlich festgelegten Rückstands-Höchstgehalts gefunden. Ohne Frage eine Überschreitung zu viel - diese Grenzen müssen eingehalten werden!", betont IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler und kritisiert zugleich: "Rückstands-Höchstgehalte sind jedoch keine toxikologischen Grenzwerte. Bei ihrer Festsetzung legen die Behörden sehr hohe Sicherheitsfaktoren zugrunde. Ich gehe davon aus, dass dies auch den Experten von Greenpeace bekannt ist. Warum also dieser überzogene Versuch, die Verbraucher zu verunsichern?“

Die von Greenpeace in der heutigen Pressemitteilung kritisierten Wirkstoffe werden beim Anbau von Kräutern und Gewürzen zur Bekämpfung von tierischen und pilzlichen Schadorganismen eingesetzt. Schimmelpilze produzieren giftige Stoffwechselprodukte, die Mykotoxine. Diese können die Gesundheit der Verbraucher stark belasten. Im Vergleich hierzu können die Risiken für den Verbraucher durch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln als vernachlässigbar angesehen werden, so Koch-Achelpöhler.

Der IVA setzt sich auch weiterhin dafür ein, dass die Anzahl der Überschreitungen von Höchstgehalten abnimmt, und dass nur zugelassene Pflanzenschutzmittel nach guter fachlicher Praxis eingesetzt werden.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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