# „Hochgiftig und trotzdem zugelassen“?

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hochgiftig-und-trotzdem-zugelassen
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- Created: 2018-11-14T17:05:53+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Regulierung
- Teaser text: „Hochgiftig und trotzdem zugelassen: Pestizide in der EU“ ist der reißerische Titel, mit dem ein Beitrag der Sendung „MONITOR“ heute, 15. November 2018, (21:45 Uhr, ARD) angekündigt wurde. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) als Interessenvertretung der agrochemischen Industrie in Deutschland hat der Redaktion bei ihrer Recherche im Vorfeld viele Fragen beantwortet.

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In der Zulassungspraxis läuft vieles nicht rund.

Aktuelles

15.11.2018

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) „Hochgiftig und Trotzdem Zugelassen“?

## Was die MONITOR-Redaktion über Pflanzenschutzmittel und deren Zulassung wissen wollte – und wie wir geantwortet haben

„Hochgiftig und trotzdem zugelassen: Pestizide in der EU“ ist der reißerische Titel, mit dem ein Beitrag der Sendung „MONITOR“ heute, 15. November 2018, (21:45 Uhr, ARD) angekündigt wurde. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) als Interessenvertretung der agrochemischen Industrie in Deutschland hat der Redaktion bei ihrer Recherche im Vorfeld viele Fragen beantwortet. Dabei ging es um rechtliche Hintergründe, den letzten Umsatzzahlen, aber auch die Einschätzung des IVA zur Effizienz des Zulassungsverfahrens für Pflanzenschutzmittel.

In der Zulassungspraxis läuft schon seit Jahren vieles nicht rund, darauf hat auch der IVA immer wieder hingewiesen. Viele Prozesse sind zu langsam, besonders das deutsche Zulassungssystem gilt als ineffizient. Dass sich die MONITOR-Redaktion des europäischen Pflanzenschutzrechts angenommen hat, begrüßt der IVA.

Wie kompliziert die Materie ist, zeigte sich in vielen Fragen, die dem IVA gestellt wurden. Mehrfach wurden die Ebenen der Zuständigkeit (Europa hier, Nationalstaaten dort) verwechselt oder Genehmigungsvoraussetzungen und Ausschlusskriterien für Pflanzenschutzmittel vertauscht. Darauf angesprochen, ermunterte uns die Redaktion, dies bei unklaren oder missverständlichen Fragen in unseren Antworten offen zu adressieren.

An verschiedenen Stellen blieb unklar, auf welche Vorrecherchen die Redaktion ihre Fragen stützte. Wiederholt wurden der IVA und Mitgliedsfirmen um Stellungnahme zu dem Vorwurf gebeten, dass die Hersteller Pflanzenschutzmittel bevorzugt bei den deutschen Behörden zuließen; denn hierzulande könnten sie darauf hoffen, wegen vorhersehbarer Fristüberschreitungen auch für nicht genehmigungsfähige Produkte Zulassungen zu erhalten.

Dazu ist ein Kommentar schlicht unmöglich – denn sämtliche Fakten in der Fragestellung der Redaktion sind falsch. Deutsche Behörden lassen Produkte nicht vorschnell zu. Im Gegenteil: In Deutschland sind die Fristüberschreitungen erheblich, da sich insbesondere das Umweltbundesamt mit der Prüfung viel Zeit lässt. Vor allem aber: Der Antragseingang in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Während im Jahr 2013 noch 79 Anträge in Deutschland eingereicht wurden, waren es 2015 nur noch 37 und 2017 28 Anträge.

Für ein von der MONITOR-Redaktion eigens angefragtes Interview vor der Kamera boten wir kurzfristig einen Termin mit dem Hauptgeschäftsführer des IVA an. Leider erhielten wir von der Redaktion auf unseren Terminvorschlag keine Antwort.

Was MONITOR den IVA sonst noch gefragt hat und wie wir auf die Fragen geantwortet haben, ist hier nachzulesen:

- [E-Mail 1](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/e-mail_1.pdf) / [Fragenliste\_Antworten 1](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/fragenliste_antworten_1.pdf)
- [E-Mail 2](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/e-mail_2.pdf) / [Fragenliste\_Antworten 2](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/fragenliste_antworten_2.pdf)
- [E-Mail 3](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/e-mail_3.pdf)

## Pressemitteilungen

[ ![Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern – noch](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-03/Minerald%C3%BCnger_S%C3%A4cke_324263377_AdobeStock.jpeg.webp?h=790be497&itok=2BHQM-yI)

18.03.2026

Pressemitteilung

Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern – noch

Trotz der Kriegshandlungen im Nahen Osten mit ihren globalen Auswirkungen bestehen in der aktuellen Düngesaison noch keine Probleme bei der Versorgung der deutschen Landwirtschaft mit Mineraldüngern – so die Einschätzung des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), der die Interessen der deutschen Produzenten von Mineraldüngern vertritt. Bislang sind erste Auswirkungen auf die Preisentwicklung zwar spürbar, aber von Preisspitzen wie nach Russlands Überfall auf die Ukraine vor vier Jahren ist der Markt noch weit entfernt.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/kein-versorgungsengpass-bei-mineralduengern-noch)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/kein-versorgungsengpass-bei-mineralduengern-noch)

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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## Ansprechpartner

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gerne an.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

+49 69 2556-1249

[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
