# Greenpeace - Zahlen bitte!

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- Created: 2007-01-29T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Greenpeace hat erneut Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse nachgewiesen. Anders als sonst sagt die Umweltorganisation diesmal aber nicht, wie viel von den einzelnen Substanzen gefunden wurde. Das lässt vermuten, dass es sich nur um geringste Mengen handelt, sich die Rückstände also in einem Bereich bewegen, der sicher ist für den Verbraucher. „Pflanzenschutzmittel dürfen erst auf den Markt gebracht werden, wenn feststeht, dass ihre Rückstände keinerlei gesundheitliche Auswirkungen haben“, erklärt dazu Regina Fischer, Rückstandsexpertin des Industrieverbands Agrar e. V.

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Pressemitteilung

30.01.2007

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Greenpeace - Zahlen Bitte!

Greenpeace hat erneut Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse nachgewiesen. Anders als sonst sagt die Umweltorganisation diesmal aber nicht, wie viel von den einzelnen Substanzen gefunden wurde. Das lässt vermuten, dass es sich nur um geringste Mengen handelt, sich die Rückstände also in einem Bereich bewegen, der sicher ist für den Verbraucher. „Pflanzenschutzmittel dürfen erst auf den Markt gebracht werden, wenn feststeht, dass ihre Rückstände keinerlei gesundheitliche Auswirkungen haben“, erklärt dazu Regina Fischer, Rückstandsexpertin des Industrieverbands Agrar e. V.

Für alle von Greenpeace gefundenen Stoffe gibt es solche sicheren Höchstmengen. Diese Höchstmengen liegen mindestens das Hundertfache unterhalb eines Wertes, bei dem erste Wirkungen auf die Gesundheit eintreten könnten. In Deutschland sind einige der gefundenen Wirkstoffe in den Kulturen nicht zugelassen. Das lässt auf Fehlanwendungen schließen, die auch der IVA verurteilt. „Weil aber auch in vielen Fällen die Herkünfte nicht genannt werden, könnte es sein, dass Obst und Gemüse aus Nachbarländern auf dem langen Weg zum Verbraucher „germanisiert“ und auf diese Weise legale Rückstände zu illegalen wurden“, so Fischer.

Der Industrieverband Agrar setzt sich seit langem für wirksame Kontrollen beim Handel und Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ein. Er fordert zudem nachdrücklich die strafrechtliche Verfolgung von illegalen Importen.

## Pressemitteilungen

[ ![Pflanzenschutzmittel sicher anwenden](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2025-06/PB110190_EBV.jpg.webp?h=94b28deb&itok=Vst4fv7A)

17.06.2025

Pressemitteilung

Pflanzenschutzmittel sicher anwenden

Zum Schutz von Anwendenden, Verbrauchern und der Umwelt beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln hat der Gesetzgeber strenge Vorgaben erlassen. Gleichzeitig setzen sich die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln für eine sichere Verwendung ihrer Produkte ein. Sie stehen Anwendenden neben dem amtlichen Dienst mit Rat und Tat zur Seite.

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[ ![Grassierende Rattenplage in Deutschland, aber Behörde plant Verbot von Ratten-Fraßködern für Privatanwender](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-12/Ratten_21066866_istock.jpg.webp?h=f543175a&itok=sKYWwLO9)

13.12.2024

Aktuelles

Grassierende Rattenplage in Deutschland, aber Behörde plant Verbot von Ratten-Fraßködern für Privatanwender

Ein Zusammenschluss wichtiger Akteure aus der Produktion von Ratten-Fraßködern, betroffenen Verbänden und Unternehmen hat sich in einem dringenden Appell an politische Entscheidungsträger gewandt. In einem Brief warnen die Unterzeichner vor den Folgen eines möglichen Verbots von Rodentiziden durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Dies würde ein faktisches Verbot der Rattenbekämpfung mit Fraßködern für Privatanwender bedeuten. Anstelle eines Verbots plädieren sie für einen ganzheitlichen Lösungsansatz für die Eindämmung von Rattenpopulationen in Städten und Gemeinden, die ein nicht unerhebliches gesundheitliches Gefährdungspotenzial für die Bevölkerung bergen.

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[ ![385 Millionen Pestizidvergiftungen? Ein Schauermärchen ohne Substanz](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-11/Gerstenfeld_179234566XL_istock.jpg.webp?h=73f8af3d&itok=LOEbjT_W)

07.11.2024

Pressemitteilung

385 Millionen Pestizidvergiftungen? Ein Schauermärchen ohne Substanz

Seit einigen Jahren geistert eine erschreckende Zahl durch zahlreiche Medien, aber auch staatliche Dokumente: 385 Millionen Menschen weltweit erlitten angeblich jedes Jahr Vergiftungen durch Pflanzenschutzmittel. Diese Hochrechnung wurde in den vergangenen Monaten oft sogar unkritisch als fundierter Wert übernommen und hatte sich verselbständigt.

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[ ![Pflanzenschutz in Europa ist sicher](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-04/Farmer%20im%20Feld_20548213L_istock.jpg.webp?h=17850c86&itok=ZKKo9hZ8)

06.04.2023

Pressemitteilung

Pflanzenschutz in Europa ist sicher

Europa hat das strengste Zulassungssystem für Pflanzenschutzmittel der Welt. Durch die EU-Verordnung 1107/2009 gelten seit über zehn Jahren noch strengere Kriterien bei der Zulassung von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen in Bezug auf Mensch und Umwelt. Veröffentlichungen zu den Harmonisierten Risikoindikatoren (HRI) in der EU belegen ein abnehmendes Risiko bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. In Europa zugelassene Pflanzenschutz-Wirkstoffe durchlaufen einen festgelegten, transparenten Prozess. Die Zulassung erfolgt durch die EU-Kommission auf Grundlage einer Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). In Europa zugelassene Pflanzenschutzmittel sind sicher.

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Martin May

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