# Glyphosat im Urin gesundheitlich unbedenklich für Verbraucher

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- Created: 2013-06-17T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Regulierung
- Teaser text: Berlin - Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die Ergebnisse einer durch den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) initiierten europaweiten Untersuchung von Glyphosat-Rückständen in Urin beim Menschen gesundheitlich bewertet.

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Weit unterhalb eines gesundheitlich bedenklichen Bereichs: Glyphosatnachweise im Urin beim Menschen.

Aktuelles

18.06.2013

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Glyphosat Im Urin Gesundheitlich Unbedenklich Für Verbraucher

## BfR bewertet Ergebnisse einer europaweiten Untersuchung zu Glyphosat-Rückständen im Urin beim Menschen

Berlin - Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die Ergebnisse einer durch den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) initiierten europaweiten Untersuchung von Glyphosat-Rückständen in Urin beim Menschen gesundheitlich bewertet.

In einer am 14. Juni 2013 veröffentlichten Stellungnahme kommen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die im Rahmen der Untersuchung im Urin gefundenen Werte nicht auf eine gesundheitlich bedenkliche Belastung der Verbraucher mit dem Pflanzenschutzwirkstoff Glyphosat hinweisen. Auch die Konzentrationen des Umwandlungsprodukts (Metaboliten) stellten keinen Grund zur Besorgnis dar. Sofern die gemessenen Werte auf den Verzehr von Lebensmitteln mit Rückständen von Glyphosat zurückgingen, lag die Aufnahme über diese Lebensmittel um mehr als den Faktor 1000 unter gesundheitlich bedenklichen Konzentrationen.

Der BUND hatte 182 Urinproben von Personen aus 18 europäischen Ländern auf Rückstände von Glyphosat untersuchen lassen. Das BfR stellt dazu fest, dass die Studie aufgrund der geringen Probandenzahl aus den einzelnen Ländern keine repräsentative Untersuchung zur Glyphosatbelastung der europäischen Bevölkerung darstelle. Auch würden Angaben zur Zusammensetzung und Auswahl der Stichproben in der Studie fehlen, ebenso wie zu Alter, Körpergewicht und Mengen der Urinausscheidungen pro Person und Tag der Probanden.

Die ausführliche Stellungnahme des BfR „Glyphosat im Urin – Werte liegen weit unterhalb eines gesundheitlich bedenklichen Bereichs“ finden Sie [&gt;&gt; hier (PDF, 93 KB)](http://www.bfr.bund.de/cm/343/glyphosat-im-urin-werte-liegen-unterhalb-eines-gesundheitlich-bedenklichen-bereichs.pdf)

Quelle: [BfR](http://www.bfr.bund.de)

[&gt;&gt; BfR beantwortet drängende Fragen zu Unkrautmittel](https://www.iva.de/newsroom/neuigkeiten/current-news/bfr-beantwortet-draengende-fragen-zu-unkrautmittel)

[&gt;&gt; Bundesregierung bestätigt Bewertung von Glyphosat](https://www.iva.de/newsroom/neuigkeiten/current-news/bundesregierung-bestaetigt-bewertung-von-glyphosat)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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