# Glyphosat: „Alle Voraussetzungen für Genehmigung liegen vor“

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/glyphosat-alle-voraussetzungen-fuer-genehmigung-liegen
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- Created: 2016-06-24T13:14:13+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Lebensmittel / Ernährung, Regulierung
- Teaser text: Zum fortgesetzten Patt bei der Verlängerung der EU-Wirkstoffgenehmigung von Glyphosat in Brüssel kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Volker Koch-Achelpöhler:

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© Inge Weber

BfR, EFSA, JMPR bestätigen: Glyphosat ist bei sachgerechtem Einsatz nicht krebserregend.

Pressemitteilung

24.06.2016

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Glyphosat: „Alle Voraussetzungen Für Genehmigung Liegen Vor“

## IVA nennt Patt in Brüssel politisches Trauerspiel

Zum fortgesetzten Patt bei der Verlängerung der EU-Wirkstoffgenehmigung von Glyphosat in Brüssel kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Volker Koch-Achelpöhler:

„Das europäische Pflanzenschutzrecht schreibt ausdrücklich vor, dass die Genehmigung von Wirkstoffen wissenschaftlichen Grundsätzen folgen muss. Stattdessen führen einzelne Mitgliedsstaaten auf Kosten der Europäischen Kommission ein politisches Trauerspiel auf. Durch die Blockadehaltung der Bundesumweltministerin nimmt Deutschland auf dieser Bühne eine eher unrühmliche Rolle ein“.

Insbesondere der gebetsmühlenartig wiederholte Hinweis auf angeblich ungeklärte Gesundheitsrisiken sei unredlich. Die Internationale Krebsforschungsagentur IARC hatte im März 2015 den Wirkstoff zwar als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft; diese Einstufungen bezeichnet die IARC allerdings selbst nur als einen „ersten Schritt“, dem genauere Untersuchungen folgen müssten. Genau dies ist seither mehrfach geschehen: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA und auch das für Pflanzenschutzfragen zuständige WHO-Gremium haben die IARC-Einstufung geprüft und bestätigt, dass Glyphosat bei sachgerechtem Einsatz nicht krebserregend ist.

„Alle Voraussetzungen für die Genehmigung des Wirkstoffs liegen vor. Diese aus kurzfristigen politischen Überlegungen zu verweigern wäre ein glatter Rechtsbruch und untergräbt das Vertrauen in das europäische Zulassungsverfahren“, so Koch-Achelpöhler.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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