# Fragwürdige Zahlenspiele um den Pflanzenschutz

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/fragwuerdige-zahlenspiele-um-den-pflanzenschutz
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- Created: 2008-01-31T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz
- Teaser text: Rund 200 verschiedene Wirkstoffe werden weltweit zum Schutz von Obst und Gemüse eingesetzt. Rückstände dieser Substanzen können mit den gängigen Nachweismethoden selbst in winzigen Mengen aufgespürt werden. Das gilt auch für alle übrigen Wirkstoffe, die in Getreide, Kartoffeln oder Soja verwendet werden.

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Pressemitteilung

01.02.2008

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Fragwürdige Zahlenspiele Um Den Pflanzenschutz

## Rückstände in Lebensmitteln können zuverlässig nachgewiesen werden

Rund 200 verschiedene Wirkstoffe werden weltweit zum Schutz von Obst und Gemüse eingesetzt. Rückstände dieser Substanzen können mit den gängigen Nachweismethoden selbst in winzigen Mengen aufgespürt werden. Das gilt auch für alle übrigen Wirkstoffe, die in Getreide, Kartoffeln oder Soja verwendet werden.

Die staatliche Lebensmittelüberwachung ist nicht „halb blind“, wie Greenpeace dieser Tage im Zusammenhang mit einer neuen Veröffentlichung behauptet hat. Die Kontrollen zeichnen ein realistisches Bild der Rückstandssituation. Damit das so bleibt, stellen die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln für jeden neuen Wirkstoff eine geeignete Analysemethode zur Verfügung. Erst dann wird die Zulassung erteilt, und das Pflanzenschutzmittel darf auf den Markt kommen.

Greenpeace unterstellt, dass von 1350 weltweit eingesetzten Wirkstoffen der größere Teil nicht nachgewiesen werden kann. Die Umweltorganisation beruft sich bei dieser Zahl auf eine wissenschaftliche Datensammlung, die alle Substanzen erfasst, die jemals für den Pflanzenschutz synthetisiert wurden. Ein großer Teil dieser Stoffe ist aber längst wieder vom Markt verschwunden, ein anderer hat nie die Anwendungsreife erreicht. Viele Pflanzenschutzmittel hinterlassen allerdings aufgrund ihrer Verwendung und Wirkungsweise überhaupt keine Rückstände und werden deshalb auch nicht nachgewiesen. Wenn in manchen Ländern sehr alte Wirkstoffe verwendet werden, werden gerade diese mit den gängigen Analysemethoden erfasst.

Handel, Landwirte und Pflanzenschutz-Industrie beobachten sehr genau, ob Rückstände von Pflanzenschutzmitteln zu erwarten sind und wie sie sich minimieren lassen. Bei einem wachsenden Anteil der Lebensmittel ist durch umfassende Dokumentation heute exakt nachvollziehbar, wann, wo und wie ein Produkt erzeugt wurde.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hoechste-zeit-fuer-ambitionierte-reformen-im)

[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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