# Europaparlament verfehlt praktikable Zulassungspolitik für Pflanzenschutzmittel

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/europaparlament-verfehlt-praktikable-zulassungspolitik
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- Created: 2007-10-22T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutzindustrie, Regulierung
- Teaser text: Gemischt fällt das Urteil des Industrieverbands Agrar zu den heutigen Entscheidungen des Europaparlaments über die künftige Pflanzenschutzpolitik aus. „Mit Bestürzung und Bedauern müssen wir feststellen, dass sich die Vorschläge des Umweltausschusses zur Pflanzenschutzverordnung weit gehend durchgesetzt haben“, so Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler. Die Pflanzenschutz-Industrie forsche seit Jahrzehnten dafür, den Pflanzenschutz sicher für Umwelt und Verbraucher zu machen, erklärte der Verbandschef.

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Pressemitteilung

23.10.2007

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Europaparlament Verfehlt Praktikable Zulassungspolitik Für Pflanzenschutzmittel

## Zur ersten Lesung von Pflanzenschutzverordnung und –Richtlinie

Gemischt fällt das Urteil des Industrieverbands Agrar zu den heutigen Entscheidungen des Europaparlaments über die künftige Pflanzenschutzpolitik aus. „Mit Bestürzung und Bedauern müssen wir feststellen, dass sich die Vorschläge des Umweltausschusses zur Pflanzenschutzverordnung weit gehend durchgesetzt haben“, so Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler. Die Pflanzenschutz-Industrie forsche seit Jahrzehnten dafür, den Pflanzenschutz sicher für Umwelt und Verbraucher zu machen, erklärte der Verbandschef. Dabei habe sie große Fortschritte erzielt. „Die jetzt im Plenum beschlossenen Änderungen werfen uns in diesem Bemühen zurück. Sie erschweren die Forschung für bessere Pflanzenschutzmittel und -Verfahren und sind eine Steilvorlage zur Verhinderung von Innovationen“, so Koch-Achelpöhler. „Das geht zu Lasten der Landwirte. 90 Prozent der Insektizide und mehr als zwei Drittel der insgesamt am häufigsten verwendeten Pflanzenschutzmittel werden vom Markt verschwinden. Das wird auch für den Verbraucher nicht ohne Folgen bleiben.“

Die Industrie begrüßt andererseits, dass bei der Pflanzenschutzrichtlinie europaweite Reduktionsziele für Pflanzenschutzmittel abgelehnt wurden. „Pflanzenschutzmittel sind Medizin für unsere Kulturpflanzen, wenn Schädlinge oder Krankheiten auftreten“, erklärte der Verbandschef. „Unterbleiben notwendige Behandlungen, gibt es nichts - oder nichts Ordentliches - zu ernten. Das kann niemand wollen.“ Die Zustimmung des Verbands findet, dass der Vorschlag verworfen wurde, zu Gewässern in jedem Fall zehn Meter Abstand zu halten. „Eine traditionsreiche Obstbauregion wie das Alte Land bei Hamburg mit ihren vielen Entwässerungsgräben hätte mit einer solchen Regelung vor dem Aus gestanden“, sagte Koch-Achelpöhler.

Positiv bewertet er zudem, dass es kein generelles Anwendungsverbot für Pflanzenschutzmittel in öffentlichen Räumen wie Flug- und Sportplätzen oder Bahnanlagen wird. „Unkraut im Gleisbett setzt die Sicherheit und Pünktlichkeit der Züge aufs Spiel. Mit Herbiziden kann man es effektiv und preisgünstig unter Kontrolle halten“, so Koch-Achelpöhler.

## Pressemitteilungen

[ ![IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/IVA_Jahresbericht_2023_24_Titel.jpg.webp?h=00afd729&itok=GWrNo17L)

14.05.2024

Pressemitteilung

IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) blicken auf ein schwieriges Jahr mit sinkenden Umsatz- und Absatzzahlen zurück – und angesichts wachsenden regulatorischen Drucks mit Sorge in die Zukunft.&amp;nbsp;Dies geht aus dem neuen Jahresbericht des Verbands hervor, den er heute anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte.

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[ !["Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/Sommergerste_6183_hk.JPG.webp?h=94b28deb&itok=isqkDqs-)

03.05.2024

Pressemitteilung

"Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht

Unwissenschaftlich, unausgegoren und untauglich – mit klaren Worten kommentierte heute der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die „Diskussionsgrundlage für die Erarbeitung eines Zukunftsprogramms Pflanzenschutz“, mit der das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zahlreiche Interessenvertretungen der Branche zur Stellungnahme aufgefordert hatte. Der IVA vertritt die Interessen von Herstellern und Zulassungsinhabern von modernen chemischen und biologischen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland.

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[ ![IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-06/Erdbeeren_in_Portion_305174_adpic.jpg.webp?h=4ca9cb25&itok=Lo2HnUmo)

09.06.2023

Pressemitteilung

IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft

Mit der giftigen Rhetorik seiner seit Wochenanfang laufenden Kampagne #BesserOhneGift führt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) selbst ad absurdum, indem er zu einer verbalen Vergiftung der Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft beiträgt. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) bedauert, dass der BUND in alte Muster zurückfällt. Beteiligte aus Landwirtschaft, Umweltschutz und Industrie waren in ihrem Dialog schon viel weiter, etwa in der gemeinsamen Arbeit der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Aus Sicht des IVA, der die Interessen der deutschen Pflanzenschutzindustrie vertritt, sollte über die Landwirtschaft von morgen nicht mit Kampagnen von vorgestern gestritten werden.

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[ ![Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-05/Michael%20Wagner.jpg.webp?h=6f8e2d4a&itok=RdAl-2Ef)

09.05.2023

Pressemitteilung

Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt

Michael Wagner wird den Industrieverband Agrar e. V. (IVA) für zwei weitere Jahre als Präsident führen. Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbands bestätigte ihn heute in Berlin bei den Wahlen zum Präsidium. Wagner hat das Amt seit Jahresbeginn 2022 inne.

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