# Effiziente Produktion ist Schlüssel zu klimaschonender Landwirtschaft

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- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Biodiversität / Artenvielfalt, Pflanzenschutz, Klimaschutz, Landwirtschaft, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Eine möglichst effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen – insbesondere der begrenzten Ressource Agrarland – ist der Schlüssel zur Senkung von Treibhausgas-Emissionen im Pflanzenbau. Darauf weist der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) mit Blick auf die laufende UN-Klimakonferenz in Marrakesch hin.

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Eine Ausweitung des Ökolandbaus ist aus Gesichtspunkten des Klimaschutzes nicht empfehlenswert.

Pressemitteilung

11.11.2016

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Effiziente Produktion Ist Schlüssel Zu Klimaschonender Landwirtschaft

## Sachverständigengremium rät von Ausweitung des Ökolandbaus als Maßnahme zum Klimaschutz ab / Produktbezogene Emissionen entscheidend

Eine möglichst effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen – insbesondere der begrenzten Ressource Agrarland – ist der Schlüssel zur Senkung von Treibhausgas-Emissionen im Pflanzenbau. Darauf weist der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) mit Blick auf die laufende UN-Klimakonferenz in Marrakesch hin. Eine Ausweitung des Ökolandbaus, der im Durchschnitt hierzulande etwa die doppelte Fläche für die Produktion der gleichen Erntemenge benötigt, ist aus Gesichtspunkten des Klimaschutzes nicht empfehlenswert.

Vergleicht man die Treibhausgas-Emissionen je Hektar Ackerfläche, so steht der Ökolandbau scheinbar besser dar, da flächenbezogen weniger Kohlendioxid oder Stickstoff freigesetzt wird. Entscheidend sind aber die spezifischen Emissionen je Produkteinheit, also der CO2-Fußabdruck einer Tonne Weizen – denn der ist bei ökologischer Produktion größer.

In einem in diesem Monat veröffentlichten Gutachten zu Klimaschutz-Maßnahmen in der Landwirtschaft weist der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeslandwirtschaftsministerium auf dieses Problem hin. Eine Meta-Analyse von Anbauvergleichen hat ergeben, so das Sachverständigengremium, dass die Treibhausgas-Emissionen je Produkteinheit aus dem Ökolandbau dann höher sind, wenn dessen Flächenerträge um 20 Prozent oder mehr unter denen der konventionellen Produktion liegen.

In Deutschland liegt das Ertragsniveau bei den großen Ackerkulturen im Durchschnitt aber nur bei knapp der Hälfte der Erträge konventionell wirtschaftender Betriebe (z. B. Weizen: 43 Prozent, Gerste: 50 Prozent). Die Ertragsunterschiede hatte die HFFA Research GmbH im Auftrag des IVA auf Basis von Offizialdaten des Bundeslandwirtschaftsministeriums berechnet. „Deshalb kann die ökologische Landwirtschaft nicht als Klimaschutzmaßnahme empfohlen werden“, schlussfolgert auch der wissenschaftliche Beirat in seinem Klimaschutzbericht.

„Für wirksame Klimaschutz-Maßnahmen in der Landwirtschaft müssen wir uns von einer eindimensionalen Betrachtung verabschieden, die nur auf die Emissionen je Fläche schaut. Durch moderne Produktionsmittel wie Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel steigern Landwirte ihre Erträge nachhaltig und senken so die spezifischen Emissionen ihrer Produkte“, kommentiert IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler.

[&gt;&gt; Link zum Sachverständigen-Gutachten: Klimaschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie den nachgelagerten Bereichen Ernährung und Holzverwendung (PDF)](http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ministerium/Beiraete/Agrarpolitik/Klimaschutzgutachten_2016.pdf?__blob=publicationFile)

[&gt;&gt; Link zur Studie der HFFA Research GmbH (Berechnung Ertragsunterschiede ökol./konv.) (PDF)](http://hffa-research.com/wp-content/uploads/2016/07/2016-01-Pflanzenschutz-Biodiversitaet-konventionelle-oekologische-Landwirtschaft-Deutschland.pdf)

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06.01.2016

Pressemitteilung

Erträge im Ökolandbau fallen weiter zurück

Das Ertragsniveau des ökologischen Landbaus in Deutschland ist im Vergleich zum konventionellen Anbau weiter zurückgegangen. Während Bio-Bauern in den drei Wirtschaftsjahren 2007/08 bis 2009/10 auf vergleichbaren Flächen noch durchschnittlich 45 Prozent der Weizenerträge ihrer konventionell wirtschaftenden Berufskollegen erzielten, sind die Erträge in den Wirtschaftsjahren 2011/12 bis 2013/14 auf durchschnittlich 43 Prozent gefallen.

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14.06.2022

Pressemitteilung

Wagner: „Biodiversität durch ganzheitliche Beratung fördern“

Der Präsident des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Michael Wagner, hat sich erneut für eine zielgerichtete Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft ausgesprochen. Bei einem Pressegespräch auf den DLG-Feldtagen betonte Wagner: „Steigende Lebensmittelpreise hierzulande und drohende Hungersnöte in ärmeren Weltregionen mahnen uns aber auch, die Ziele Klimaschutz, Biodiversitätsförderung und landwirtschaftliche Produktivität stets gleichzeitig zu denken. Die Transformation der Landwirtschaft wird nur gelingen, wenn wir diese Zielkonflikte auflösen können.“

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07.05.2022

Aktuelles

Biodiversität gezielt fördern

Neben dem menschengemachten Klimawandel ist der globale Verlust an Biodiversität die größte Herausforderung dieses Jahrhunderts. Der Landwirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn der Verlust von Lebensräumen hängt auch mit dem landwirtschaftlichen Handeln der letzten Jahrzehnte zusammen. Der Erhalt und die Förderung der Biodiversität bei gleichzeitiger Sicherung der Ernährung gehören daher zu den drängendsten Themen in der Landwirtschaft – es bedarf konzeptioneller und vernetzter Lösungsansätze.

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04.03.2022

Pressemitteilung

"Schau ins Feld!" 2022 – Wie passen moderne Landwirtschaft und Artenvielfalt zusammen?

Bei der Aktion „Schau ins Feld!“ treten Landwirte aus ganz Deutschland mit Verbrauchern und Medien in den Dialog: Sie wollen transparent zeigen, wie sie arbeiten, warum Pflanzenschutz für die Produktion gesunder Lebensmittel notwendig ist und mit welchen Maßnahmen sie die Biodiversität gezielt fördern. Die Mitmach-Aktion der Initiative „Die Pflanzenschützer“ startet 2022 bereits in ihre achte Saison. Noch bis Ende März können sich Landwirte online anmelden.

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[ !["Schau ins Feld!": Landwirte im Dialog über Pflanzenschutz und Biodiversität](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2021-12/SiF2021_Titel_PM021221.jpg.webp?h=acf018ae&itok=WsAEr9BO)

02.12.2021

Pressemitteilung

"Schau ins Feld!": Landwirte im Dialog über Pflanzenschutz und Biodiversität

Warum braucht es Pflanzenschutz und wie kann die Biodiversität in der produktiven Landwirtschaft geschützt und gefördert werden? Um darüber mit Verbrauchern zu diskutieren, nahmen in diesem Jahr bundesweit mehr als 930 Landwirte an der Mitmach-Aktion „Schau ins Feld!“ teil: In insgesamt etwa 1800 „Schau!-Fenstern“ (Nullparzellen) verzichteten die Teilnehmer auf jegliche Form des Pflanzenschutzes und machten die Auswirkungen auf die Erträge und Qualität ihrer Ernte deutlich.

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[ !["Biodiversität fördert man am besten vor Ort"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/bluehstreifen_dsc0810_mm_1.jpg.webp?h=7eef8edc&itok=c4smPI39)

10.02.2021

Pressemitteilung

"Biodiversität fördert man am besten vor Ort"

Zum heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzespaket zum Insektenschutz kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Frank Gemmer:

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[ ![IVA mahnt Korrekturen am Insektenschutzpaket an](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/schmetterling_25704114m_istock.jpg.webp?h=72f817ec&itok=Me-Td8YI)

05.02.2021

Pressemitteilung

IVA mahnt Korrekturen am Insektenschutzpaket an

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) hält einzelne der geplanten Regelungen im Rahmen des Insektenschutzpakets der Bundesregierung für nicht zielführend, wirkungslos und in Teilen kontraproduktiv. Dies teilte der Wirtschaftsverband heute dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in seiner Stellungnahme zum Änderungsentwurf der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung mit.

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[ ![IVA: "Innovation-Deal" für die Landwirtschaft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/agricultural_landscape_5855478_veer1.jpg.webp?h=81172fd7&itok=zHj2ORfK)

19.01.2021

Pressemitteilung

IVA: "Innovation-Deal" für die Landwirtschaft

Um ihren Beitrag zur Lösung der großen Zukunftsfragen wie dem Schutz des Klimas und dem Erhalt der Biodiversität zu leisten, ist die Landwirtschaft dringend auf Innovationen angewiesen. Sie kann ihre Nachhaltigkeit nur steigern, wenn es ihr gelingt, mit weniger Input mehr Ertrag zu erwirtschaften, ohne gleichzeitig die Anbaufläche zu erweitern.

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11.12.2020

Pressemitteilung

Folgen für Landwirtschaft und Versorgung besser abschätzen

Die umfangreichen Maßnahmen des geplanten Insektenschutzgesetzes haben erheblichen Einfluss auf die landwirtschaftliche Produktion in Deutschland. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) macht sich mit einem Positionspapier zu dem Gesetzesvorhaben daher für eine umfassende Folgenabschätzung stark.

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Martin May

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