# Chemischer Pflanzenschutz im Weinbau ist unverzichtbar - und sicher für Verbraucher

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/chemischer-pflanzenschutz-im-weinbau-ist-unverzichtbar
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- Created: 2008-03-25T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz
- Teaser text: Im Europäischen Parlament in Brüssel hat heute das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN) eine gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen durchgeführte Untersuchung zu Rückständen von Pflanzenschutzmitteln in Wein vorgestellt.

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Pressemitteilung

26.03.2008

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Chemischer Pflanzenschutz Im Weinbau Ist Unverzichtbar - und Sicher Für Verbraucher

Im Europäischen Parlament in Brüssel hat heute das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN) eine gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen durchgeführte Untersuchung zu Rückständen von Pflanzenschutzmitteln in Wein vorgestellt.

Dazu erklärt der Generaldirektor des Europäischen Verbands der Pflanzenschutz-Industrie (ECPA), Friedhelm Schmider: „Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Wein stellen kein gesundheitliches Risiko dar. Mit einem Anteil von 60 Prozent an der weltweiten Produktion ist Europa die Nummer eins unter den Weinerzeuger-Regionen. Dieser Erfolg basiert auf der langen Tradition des Weinbaus hier, auf der hohen Qualität der Weine, auf einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis und auf der Sicherheit des Produkts. Wir als Pflanzenschutz-Industrie sind stolz, zu diesem Erfolg beizutragen. Weintrauben sind vielen Krankheiten und Schädlingen ausgesetzt. Die Pflanzenschutz-Industrie bietet die Hilfsmittel, um die Kulturen davor zu schützen – übrigens oft in Verbindung mit biologischen Verfahren.“

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und eventuelle Rückstände auf den Trauben werden von unabhängigen Organisationen sorgfältig überprüft, erklärte Schmider weiter. Für alle bei Weintrauben eingesetzten Pflanzenschutzmittel gibt es zulässige Rückstands-Höchstmengen, die einen umfassenden Schutz der Gesundheit gewährleisten. Vorhandene Rückstände werden außerdem im Rahmen der Verarbeitung der Trauben – durch das Keltern, die Gärung sowie Reinigungs- und Klärungsprozesse minimiert.

PAN kritisiert, dass in allen untersuchten, konventionell erzeugten Weinen Rückstände gefunden wurden. „Alle diese Wirkstoffe sind in Europa zugelassen“, betont Schmider. „Vor allem aber sind die gefundenen Mengen äußerst gering.“ Das macht ein Vergleich der nachgewiesenen Konzentrationen im Wein mit den zulässigen Rückstands-Höchstmengen auf Weintrauben deutlich. Die Höchstmengen für Trauben liegen im Regelfall zwischen 2000 bis 5000 Mikrogramm pro Kilogramm. Im Wein wurden in der überwiegenden Zahl der Fälle weniger als 20 Mikrogramm pro Liter gefunden. Die höchste gemessene Menge – und ein absoluter Ausreißer – waren 450 Mikrogramm eines Wirkstoffs in einem Liter Wein – bei einer zulässigen Rückstands-Höchstmenge von 5000 Mikrogramm pro Kilogramm Trauben.

„Das Pestizid Aktions-Netzwerk und die übrigen an der heutigen Pressekonferenz beteiligen Organisationen setzen sich dafür ein, möglichst viele Pflanzenschutzmittel vom Markt zu verbannen. Sie sollten aber auch die Folgen für den Weinbau und für die gesamte Landwirtschaft in Europa bedenken“, forderte Schmider.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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