# Chef-Wissenschaftlerin der EU befürwortet Neubewertung der Grünen Gentechnik

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/chef-wissenschaftlerin-der-eu-befuerwortet
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- Created: 2012-07-25T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Gesundheit / Verbraucherschutz, Forschung / Biotech, Landwirtschaft, Regulierung
- Teaser text: Die wissenschaftliche Chefberaterin der Europäischen Union, Anne Glover, hält die Ängste vor gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Lebensmitteln für zumeist unbegründet und wissenschaftlich nicht haltbar.

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© Bayer CropScience

Anne Glover: Erkenntnisse zu GVO-Pflanzen nutzen.

Aktuelles

26.07.2012

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Chef-Wissenschaftlerin Der EU Befürwortet Neubewertung Der Grünen Gentechnik

Brüssel – Die wissenschaftliche Chefberaterin der Europäischen Union, Anne Glover, hält die Ängste vor gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Lebensmitteln für zumeist unbegründet und wissenschaftlich nicht haltbar. „Wenn wir uns die Erkenntnisse aus über 15 Jahren Anbau und Verzehr von GVO-Lebensmitteln weltweit anschauen, so gab es keinen belegbaren Fall negativer Einflüsse auf die Gesundheit von Mensch und Tier oder Umwelt; das sind ziemlich robuste Erkenntnisse“, sagte die Schottin, die seit Jahresbeginn den Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso berät, dem Internet-Dienst EurActiv.com

Sie fügte hinzu: „Lebensmittel zu verzehren birgt Risiken; viele von uns vergessen, dass die meisten Pflanzen giftig sind, und nur weil wir sie kochen oder nur in entsprechenden Mengen essen, werden sie genießbar. Meine Schlussfolgerung ist, dass es keine größeren Risiken durch GVO-Lebensmittel als durch konventionell hergestellte Lebensmittel gibt.“

Glover betonte, dass die Argumente aus der Diskussion der 80er und 90er Jahre neu bewertet werden müssten: „Das ist inzwischen eine Generation her, wir haben Fortschritte gemacht, und die Herausforderungen heute sind ganz andere. Ich würde mich freuen, wenn wir die Debatte wieder aufnehmen. Mir geht es dabei nicht darum, für GVOs zu werben, sondern für wissenschaftliche Erkenntnisse.“

Das volle Interview in englischer Sprache: &gt;&gt; [EurActiv](http://www.euractiv.com/innovation-enterprise/chief-scientifc-adviser-policy-p-interview-514074)

## Pressemitteilungen

[ ![Pflanzenschutzmittel sicher anwenden](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2025-06/PB110190_EBV.jpg.webp?h=94b28deb&itok=Vst4fv7A)

17.06.2025

Pressemitteilung

Pflanzenschutzmittel sicher anwenden

Zum Schutz von Anwendenden, Verbrauchern und der Umwelt beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln hat der Gesetzgeber strenge Vorgaben erlassen. Gleichzeitig setzen sich die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln für eine sichere Verwendung ihrer Produkte ein. Sie stehen Anwendenden neben dem amtlichen Dienst mit Rat und Tat zur Seite.

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[ ![Grassierende Rattenplage in Deutschland, aber Behörde plant Verbot von Ratten-Fraßködern für Privatanwender](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-12/Ratten_21066866_istock.jpg.webp?h=f543175a&itok=sKYWwLO9)

13.12.2024

Aktuelles

Grassierende Rattenplage in Deutschland, aber Behörde plant Verbot von Ratten-Fraßködern für Privatanwender

Ein Zusammenschluss wichtiger Akteure aus der Produktion von Ratten-Fraßködern, betroffenen Verbänden und Unternehmen hat sich in einem dringenden Appell an politische Entscheidungsträger gewandt. In einem Brief warnen die Unterzeichner vor den Folgen eines möglichen Verbots von Rodentiziden durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Dies würde ein faktisches Verbot der Rattenbekämpfung mit Fraßködern für Privatanwender bedeuten. Anstelle eines Verbots plädieren sie für einen ganzheitlichen Lösungsansatz für die Eindämmung von Rattenpopulationen in Städten und Gemeinden, die ein nicht unerhebliches gesundheitliches Gefährdungspotenzial für die Bevölkerung bergen.

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[ ![385 Millionen Pestizidvergiftungen? Ein Schauermärchen ohne Substanz](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-11/Gerstenfeld_179234566XL_istock.jpg.webp?h=73f8af3d&itok=LOEbjT_W)

07.11.2024

Pressemitteilung

385 Millionen Pestizidvergiftungen? Ein Schauermärchen ohne Substanz

Seit einigen Jahren geistert eine erschreckende Zahl durch zahlreiche Medien, aber auch staatliche Dokumente: 385 Millionen Menschen weltweit erlitten angeblich jedes Jahr Vergiftungen durch Pflanzenschutzmittel. Diese Hochrechnung wurde in den vergangenen Monaten oft sogar unkritisch als fundierter Wert übernommen und hatte sich verselbständigt.

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[ ![Pflanzenschutz in Europa ist sicher](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-04/Farmer%20im%20Feld_20548213L_istock.jpg.webp?h=17850c86&itok=ZKKo9hZ8)

06.04.2023

Pressemitteilung

Pflanzenschutz in Europa ist sicher

Europa hat das strengste Zulassungssystem für Pflanzenschutzmittel der Welt. Durch die EU-Verordnung 1107/2009 gelten seit über zehn Jahren noch strengere Kriterien bei der Zulassung von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen in Bezug auf Mensch und Umwelt. Veröffentlichungen zu den Harmonisierten Risikoindikatoren (HRI) in der EU belegen ein abnehmendes Risiko bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. In Europa zugelassene Pflanzenschutz-Wirkstoffe durchlaufen einen festgelegten, transparenten Prozess. Die Zulassung erfolgt durch die EU-Kommission auf Grundlage einer Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). In Europa zugelassene Pflanzenschutzmittel sind sicher.

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Maik Baumbach

Stv. Pressesprecher, Publikationen

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