# BVL: Immer weniger Überschreitungen von Rückstands-Höchstgehalten

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/bvl-immer-weniger-ueberschreitungen-von-rueckstands
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- Created: 2013-01-20T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Berlin - In Deutschland produzierte Lebensmitteln sind sicher. Auch 2011 wurden nur wenige Überschreitungen von Rückstands-Höchstgehalten von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Laut aktuellem Bericht des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist die Rückstandssituation als niedrig und positiv zu werten.

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BVL wertet Rückstandssituation bei Lebensmitteln aus Deutschland als niedrig und positiv.

Aktuelles

21.01.2013

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) BVL: Immer Weniger Überschreitungen von Rückstands-Höchstgehalten

## Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittel-Rückstände 2011: Ware aus Deutschland und der EU weniger belastet / positiver Trend bei Lebensmitteln aus Drittländern

Berlin - In Deutschland produzierte Lebensmitteln sind sicher. Auch 2011 wurden nur wenige Überschreitungen von geltenden Rückstands-Höchstgehalten von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Die Quote stieg zwar leicht gegenüber dem Vorjahr auf 1,4 Prozent, doch sei die Rückstandssituation damit nach wie vor als niedrig und positiv zu bewerten. Das teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute anlässlich der Vorstellung der „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2011“ in Berlin mit.

Bei Lebensmitteln aus anderen EU-Mitgliedsstaaten blieb die Überschreitungsquote auf dem niedrigen Niveau der Vorjahre von 1,5 Prozent der untersuchten Proben.

Bei Erzeugnissen aus Nicht-EU-Staaten lag die Quote an Überschreitungen von Rückstands-Höchstgehalten von Pflanzenschutzmitteln bei 7,2 Prozent. Der Trend sei jedoch positiv. Seit 2008 (9,1 Prozent) hat diese Quote jedes Jahr kontinuierlich abgenommen (2009: 8,6 Prozent, 2010: 8,0 Prozent).

„Es zeigt sich, dass auch die Hersteller in den Drittländern daran arbeiten, das gute Niveau der europäischen Erzeugnisse zu erreichen“, erklärte BVL-Präsident Dr. Helmut Tschiersky-Schöneburg. „Umso wichtiger ist es aber auch, die Lebensmittelsicherheit in den Herkunftsländern zu stärken.“ Das BVL unterstützt verschiedene Drittstaaten beim Aufbau von Lebensmittelsicherheitsbehörden, darunter China und Marokko.

Die Einrichtungen der amtlichen Lebensmittel- und Veterinärüberwachung der Bundes­länder haben 2011 insgesamt 17 157 Proben von Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs sowie von Säuglings- und Kleinkindernahrung auf Pflanzenschutzmittel-Rückstände untersucht. Mehr als 5,4 Millionen einzelne Analysenergebnisse zu 856 verschiedenen Wirkstoffen wurden ermittelt. Im Durchschnitt wurde jede Probe auf 316 Wirkstoffe untersucht.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

[&gt;&gt; BVL-Pressemitteilung](http://www.bvl.bund.de/DE/08_PresseInfothek/01_FuerJournalisten/01_Presse_und_Hintergrundinformationen/01_Lebensmittel/2013/2013_01_21_pi_rueckstaende_psm.html)

[&gt;&gt; Aktueller Bericht zur "Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2011 in Lebensmitteln" einschließlich der entsprechenden Tabellen](http://www.bvl.bund.de/)

[&gt;&gt; Berichte der Vorjahre zur "Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände"](http://www.bvl.bund.de/)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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