# Bundesregierung bestätigt Bewertung von Glyphosat

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/bundesregierung-bestaetigt-bewertung-von-glyphosat
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- Created: 2011-10-11T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutzindustrie, Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Regulierung
- Teaser text: Berlin - Es liegen keine relevanten neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse vor, die die Bewertung des gesundheitlichen Risikos des Wirkstoffs Glyphosat in Frage stellen. Das ist das Fazit einer jetzt veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag.

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Glyphosat: Risiken korrekt bewertet.

Aktuelles

12.10.2011

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Bundesregierung Bestätigt Bewertung von Glyphosat

## Internationale Experten teilen Einschätzung / Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag veröffentlicht

Berlin - Es liegen keine relevanten neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse vor, die die Bewertung des gesundheitlichen Risikos des Wirkstoffs Glyphosat in Frage stellen. Das ist das Fazit einer jetzt veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag. Glyphosat ist ein herbizider Wirkstoff, den Landwirte in aller Welt zur Unkrautbekämpfung einsetzen.

„Unter Berücksichtigung aller vorliegenden Daten ist deshalb anzunehmen, dass der Wirkstoff Glyphosat keine für den Menschen relevanten entwicklungsschädigenden Eigenschaften besitzt. Diese Einschätzung wurde im gemeinschaftlichen Bewertungsverfahren der EU für Glyphosat von den anderen europäischen Mitgliedstaaten bestätigt und wird auch weiterhin von den europäischen sowie von außereuropäischen Bewertungsbehörden (z. B. U.S. EPA) und internationalen Organisationen (z. B. WHO) geteilt“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung.

In den zurückliegenden Wochen war eine Diskussion über angeblich neue wissen­schaftliche Erkenntnisse zu bislang unbekannten Risiken von Glyphosat entstanden. Schon das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte vor Wochen dazu festgestellt, dass die betreffenden Studien, veröffentlicht auf einer Internetplattform, keineswegs neu seien, aber wissenschaftliche Methoden zugrunde gelegt wurden, die nicht den gebräuchlichen Standards entsprächen.

Auch die Bundesregierung stellt in ihrer Antwort fest: „Weder aus den zahlreichen Tierversuchen mit dem Wirkstoff (…) noch aus den Erfahrungen am Menschen auf Basis des jahrzehntelangen Einsatzes glyphosathaltiger Herbizide oder aus epidemiologischen Studien ergeben sich Hinweise auf genotoxische oder kanzerogene Risiken von Glyphosat beim Menschen.“

Dokumente:

[Antwort der Bundesregierung: Risikobewertung und Zulassung des Herbizid-Wirkstoffs Glyphosat (PDF, 3,5 MB)](http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/071/1707168.pdf)

[BfR-Stellungnahme: Neue Daten zu gesundheitlichen Aspekten von Glyphosat? (PDF, 55 KB)](http://www.bfr.bund.de/cm/343/neue_daten_zu_gesundheitlichen_aspekten_von_glyphosat.pdf)

## Pressemitteilungen

[ ![IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/IVA_Jahresbericht_2023_24_Titel.jpg.webp?h=00afd729&itok=GWrNo17L)

14.05.2024

Pressemitteilung

IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) blicken auf ein schwieriges Jahr mit sinkenden Umsatz- und Absatzzahlen zurück – und angesichts wachsenden regulatorischen Drucks mit Sorge in die Zukunft.&amp;nbsp;Dies geht aus dem neuen Jahresbericht des Verbands hervor, den er heute anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte.

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[ !["Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/Sommergerste_6183_hk.JPG.webp?h=94b28deb&itok=isqkDqs-)

03.05.2024

Pressemitteilung

"Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht

Unwissenschaftlich, unausgegoren und untauglich – mit klaren Worten kommentierte heute der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die „Diskussionsgrundlage für die Erarbeitung eines Zukunftsprogramms Pflanzenschutz“, mit der das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zahlreiche Interessenvertretungen der Branche zur Stellungnahme aufgefordert hatte. Der IVA vertritt die Interessen von Herstellern und Zulassungsinhabern von modernen chemischen und biologischen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland.

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[ ![IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-06/Erdbeeren_in_Portion_305174_adpic.jpg.webp?h=4ca9cb25&itok=Lo2HnUmo)

09.06.2023

Pressemitteilung

IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft

Mit der giftigen Rhetorik seiner seit Wochenanfang laufenden Kampagne #BesserOhneGift führt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) selbst ad absurdum, indem er zu einer verbalen Vergiftung der Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft beiträgt. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) bedauert, dass der BUND in alte Muster zurückfällt. Beteiligte aus Landwirtschaft, Umweltschutz und Industrie waren in ihrem Dialog schon viel weiter, etwa in der gemeinsamen Arbeit der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Aus Sicht des IVA, der die Interessen der deutschen Pflanzenschutzindustrie vertritt, sollte über die Landwirtschaft von morgen nicht mit Kampagnen von vorgestern gestritten werden.

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[ ![Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-05/Michael%20Wagner.jpg.webp?h=6f8e2d4a&itok=RdAl-2Ef)

09.05.2023

Pressemitteilung

Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt

Michael Wagner wird den Industrieverband Agrar e. V. (IVA) für zwei weitere Jahre als Präsident führen. Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbands bestätigte ihn heute in Berlin bei den Wahlen zum Präsidium. Wagner hat das Amt seit Jahresbeginn 2022 inne.

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Martin May

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