# BUND will mit Schock-Video doch kein Geld mehr verdienen

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/bund-will-mit-schock-video-doch-kein-geld-mehr
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- Created: 2013-11-04T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Verband
- Teaser text: Der BUND hat in seiner in der vergangenen Woche gestarteten Kampagne gegen Pflanzenschutzmittel online alle Spendenaufrufe gestrichen (Bild). Das geschmacklose Video, in dem gezeigt wird, wie Babys auf einen Acker eingegraben und dann von einem Flugzeug besprüht werden, ist dagegen immer noch im Internet zu sehen.

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© IVA

BUND entfernt Spendenaufruf: Die vorher/nachher-Gegenüberstellung der Aktionsseite "Pestizide - Hergestellt, um zu töten" des BUND zeigt den ursprünglich vorhandenen "Spenden"-Button, der entfernt wurde.

Pressemitteilung

05.11.2013

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) BUND Will Mit Schock-Video Doch Kein Geld Mehr Verdienen

## Spendenaufruf plötzlich von Webseite verschwunden / Kritik der Agrarbranche bleibt weiter ungehört (Bild)

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) hat in seiner in der vergangenen Woche gestarteten Kampagne gegen Pflanzenschutzmittel online alle Spendenaufrufe gestrichen (Bild). Nach wie vor im Internet abrufbar ist dagegen ein geschmackloses Video, in dem gezeigt wird, wie Babys auf einen Acker eingegraben und dann von einem Flugzeug aus besprüht werden - mit Pflanzenschutzmitteln, wie der Film suggerieren will. Für die Veröffentlichung des Videos ist der BUND aus der gesamten Agrarbranche scharf kritisiert worden; die Kommentare in der Presse waren ebenso einhellig vernichtend wie zahlreiche Einträge von Internet-Nutzern auf dem YouTube-Kanal des Umweltverbands.

Während der BUND in Stellungnahmen gegenüber der Presse seine Kampagne rechtfertigt, sind in den letzten Tagen entscheidende Änderungen an der Präsentation auf der BUND-Webseite vorgenommen worden. Während bislang ein Spendenaufruf prominent platziert war und auch im Begleittext an die Spendenbereitschaft appelliert wurde ("50, 20 oder 10 Euro"), ist davon nun keine Rede mehr. Dies könnte auch im Zusammenhang stehen mit Strafanzeigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung, über die in der Vorwoche in der Presse berichtet wurde. Vor diesem Hintergrund könnte der BUND nun versuchen, den primär kommerziellen Charakter der Kampagne zu verschleiern.

„Dass mit diesem geschmacklosen Video jetzt nicht mehr die große Spendentrommel gerührt werden soll, ist allenfalls ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Das Video als solches ist weiter online und stellt eine abscheuliche Grenzüberschreitung dar. Wir fordern den BUND-Vorsitzenden Prof. Weiger abermals auf, dieser Schande ein Ende zu bereiten“, sagt Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA).

[&gt;&gt; Download Bild (.jpg, 118 KB)](https://www.iva.de/sites/default/files/bilder/presse/screenshot_webseite_bund.jpg)

[&gt;&gt; IVA-Pressemitteilung "BUND-Kampagne perfide und abscheulich" vom 31. Oktober 2013](https://www.iva.de/newsroom/neuigkeiten/press-release/iva-bund-kampagne-perfide-und-abscheulich)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hoechste-zeit-fuer-ambitionierte-reformen-im)

[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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