# BfR widerspricht Studie der Universität Leipzig

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/bfr-widerspricht-studie-der-universitaet-leipzig
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- Created: 2013-09-25T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz
- Teaser text: Berlin - Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die Ergebnisse einer Studie der Universität Leipzig bewertet, durch die bei Untersuchungen von dänischen Milchkühen niedrige Konzentrationen von Glyphosat im Urin der Kühe nachgewiesen wurden.

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Bundesinstitut für Risikobewertung sieht keinen Zusammenhang von veränderten Enzymaktivitäten und geringen Glyphosatspuren im Urin von Milchkühen.

Aktuelles

26.09.2013

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) BfR Widerspricht Studie Der Universität Leipzig

## Erste Einschätzung zu Glyphosatfunden im Urin von Milchkühen

Berlin - Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die Ergebnisse einer Studie der Universität Leipzig bewertet, durch die bei Untersuchungen von dänischen Milchkühen niedrige Konzentrationen von Glyphosat im Urin der Kühe nachgewiesen wurden. Gleichzeitig stellte man Veränderungen bei Enzymaktivitäten bei den untersuchten Tieren fest und führt dies auf die gefundenen Glyphosat-Konzentrationen zurück.

In seiner Stellungnahme vom 20. September 2013 gibt das BfR eine erste Einschätzung der Studie. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die berichteten Ergebnisse keinen kausalen Zusammenhang zwischen den gefundenen Glyphosat-Konzentrationen bei den Tieren und den bei ihnen beobachteten Veränderungen von Enzymaktivitäten und weiteren Laborparametern belegen.

Dem BfR ist nicht bekannt, ob die verwendete Analysemethode für diese spezifische Untersuchung von Urin ausreichend validiert wurde. Wie aussagekräftig die Ergebnisse sind, könne daher anhand der vorgelegten Daten nicht eingeschätzt werden.

Die ausführliche Stellungnahme des BfR „Erste Einschätzung von Glyphosatfunden im Urin von Milchkühen“ finden Sie [&gt;&gt; hier (PDF, 40 KB)](http://www.bfr.bund.de/cm/343/erste-einschaetzung-von-glyphosatfunden-im-urin-von-milchkuehen.pdf)

Quelle: [BfR](http://www.bfr.bund.de/)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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