# BfR beantwortet drängende Fragen zu Unkrautmittel

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/bfr-beantwortet-draengende-fragen-zu-unkrautmittel
- Language: de
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- Created: 2012-08-15T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Landwirtschaft
- Teaser text: Stellungnahme in Form eines Fragenkatalogs auf Internetseiten veröffentlicht. Wissenschaftler der Behörden referieren den Stand der Wissenschaft und gehen auf Fragen der Verbraucher ein.

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Aktuelles

16.08.2012

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) BfR Beantwortet Drängende Fragen Zu Unkrautmittel

## Bundesinstitut für Risikobewertung stellt nach beunruhigenden Fernsehberichten den Stand des Wissens dar

In jüngster Zeit häuften sich Berichte in Zeitungen und zuletzt auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, in denen von möglichen schädlichen Auswirkungen des Pflanzenschutz-Wirkstoffs Glyphosat auf die Darmflora von Mensch und Tier die Rede ist. Glyphosat ist ein von Landwirten in aller Welt seit über 30 Jahren eingesetzter Wirkstoff in Unkrautmitteln (Herbiziden).

Die Journalisten beziehen sich dabei oft auf „neue wissenschaftliche Erkenntnisse“, die aber bei genauerer Recherche nicht, wie im Wissenschaftsbetrieb sonst üblich, allgemein zugänglich veröffentlicht wären. Gleichwohl verunsichern unscharfe Formulierungen wie „(der Wissenschaftler) spricht den Verdacht aus, dass auch Glyphosat ein Grund für die Probleme sein könnte“ (ARD, „Fakt“, am 14.08.12) verständlicherweise die Verbraucher.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die aktuellen Berichte zum Anlass genommen und auf seinen Internetseiten eine Stellungnahme in Form eines Fragenkatalogs veröffentlicht. Darin referieren die Wissenschaftler der Behörden den Stand der Wissenschaft und gehen auf die häufigsten Fragen der Verbraucher ausführlich ein.

[&gt;&gt; Die Stellungnahme des BfR (PDF, 41 KB)](http://www.bfr.bund.de/cm/343/hat-glyphosat-moeglicherweise-schaedliche-auswirkungen-auf-die-darmflora-von-mensch-und-tier.pdf)

Quelle: [BfR](http://www.bfr.bund.de)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
