# Äpfel: Reinbeißen ohne Bedenken

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/aepfel-reinbeissen-ohne-bedenken
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- Created: 2011-01-03T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Oldenburg - „An apple a day keeps the doctor away.” Diese englische Redewendung bedarf längst keiner Übersetzung mehr, denn fast jeder weiß, dass der regelmäßige Verzehr von frischem Obst fester Teil einer gesunden Ernährung sein sollte. Doch eine große Sorge vieler Verbraucher bleiben, wie erst kürzlich wieder eine Untersuchung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA zeigte, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse.

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Aktuelles

04.01.2011

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Äpfel: Reinbeißen Ohne Bedenken

## Lebensmittelkontrolleure bescheinigen Obstbauern gute Arbeit. Über 160 Äpfel überprüft – in keiner Probe fanden sich Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oberhalb der Rückstands-Höchstgehalte.

Oldenburg - „An apple a day keeps the doctor away.” Diese englische Redewendung bedarf längst keiner Übersetzung mehr, denn fast jeder weiß, dass der regelmäßige Verzehr von frischem Obst fester Teil einer gesunden Ernährung sein sollte. Doch eine große Sorge vieler Verbraucher bleiben, wie erst kürzlich wieder eine Untersuchung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA zeigte, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse.

Dass diese Sorge unbegründet ist und Verbraucher getrost kraftvoll zubeißen können, zeigen Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Im Lebensmittelinstitut Oldenburg wurden vom April 2009 bis Juli 2010 insgesamt 168 Apfelproben aus elf Herkunftsländern auf Pflanzenschutzmittel-Rückstände untersucht. In elf Proben, davon sieben Proben von Äpfeln aus biologischem Landbau, konnten überhaupt keine Rückstände nachgewiesen werden. Erfreulich: Überschrei­tungen der zulässigen Rückstands-Höchstgehalte wurden in keinem einzigen Fall festgestellt; keine der Proben gab damit Anlass zu Beanstandungen.

In vier Proben aus konventionellem Anbau und sieben Apfelproben aus ökologischem Landbau wurden nach Angaben des LAVES keine Rückstände nachgewiesen. Eine Probe argentinischer Bioäpfel wies einen Rückstand eines Pflanzenschutzmittels auf, aufgrund des geringen Wirkstoffgehalts in der Probe wurde jedoch auf eine Beanstandung verzichtet. In 93 Prozent der Apfelproben konnten Pflanzenschutzmittel-Rückstände nachgewiesen werden, die allerdings alle im Rahmen der zulässigen Höchstgehalte lagen und damit gesundheitlich unbedenklich sind.

Rückstände verschiedener Pflanzenschutzmittel wurden in gut drei Viertel der deutschen, 90 Prozent der europäischen und 62 Prozent der Äpfel aus Übersee bestimmt. Hauptsächlich wurden ein bis vier verschiedene Wirkstoffe nachgewiesen. Eine Probe französischer Äpfel enthielt acht verschiedene Wirkstoffe.

Die Ergebnisse im Detail:

[Ergebnisse des Jahres 2009/2010](http://www.laves.niedersachsen.de/live/live.php?article_id=92774&navigation_id=20053&_psmand=23)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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