# Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2023

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- Created: 2023-03-07T17:01:10+00:00
- Updated: 2025-10-24T10:34:08+00:00
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- Topics: Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung, Nachhaltigkeit
- Teaser text: Bereits zum 26. Mal veranstaltet der Verband für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED) den „Tag der gesunden Ernährung“. Diesmal geht es um eine Ernährung, die gleichzeitig gesund für die Menschheit und den Planeten Erde ist.

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© iStock Gemüse spielt eine wichtige Rolle in einer gesunden und nachhaltigen Ernährung.

07.03.2023

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Gemüse spielt eine wichtige Rolle in einer gesunden und nachhaltigen Ernährung.

07.03.2023

# Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2023

## Nachhaltige Ernährung: Regional, saisonal, fair, umweltschonend – gesund und lecker!

Bereits zum 26. Mal veranstaltet der [Verband für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED)](https://www.vfed.de/de/tag-der-gesunden-ern%C3%A4hrung/uebersicht) den „Tag der gesunden Ernährung“. Diesmal geht es um eine Ernährung, die gleichzeitig gesund für die Menschheit und den Planeten Erde ist.

[ ![Gemüse spielt eine wichtige Rolle in einer gesunden und nachhaltigen Ernährung.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2023-03/iStock-1178545179.jpg.webp?h=125a58ae&itok=e-E5q7U4 "Gemüse spielt eine wichtige Rolle in einer gesunden und nachhaltigen Ernährung.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2023-03/iStock-1178545179.jpg)© iStock

Gemüse spielt eine wichtige Rolle in einer gesunden und nachhaltigen Ernährung.

[ ![Die ökologischen Fußabdrücke des Ernährungssystems sind aktuell zu groß.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2023-03/iStock-1344923073.jpg.webp?h=140710cd&itok=jO7gIvMv "Die ökologischen Fußabdrücke des Ernährungssystems sind aktuell zu groß.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2023-03/iStock-1344923073.jpg)© iStock

Die ökologischen Fußabdrücke des Ernährungssystems sind aktuell zu groß.

[ ![Hülsenfrüchte sind die Eiweißquellen der Zukunft.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2023-03/iStock-1409977407.jpg.webp?h=140710cd&itok=hqjeCNJl "Hülsenfrüchte sind die Eiweißquellen der Zukunft.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2023-03/iStock-1409977407.jpg)© iStock

Hülsenfrüchte sind die Eiweißquellen der Zukunft.

Ob Starkregen mit Überschwemmungen oder Dürreperioden und Ernteausfälle – die Folgen des Klimawandels werden auch in Deutschland immer spürbarer. Neben den Bereichen Energie, Mobilität und Wohnen hat auch die Ernährung einen großen Anteil am Ausstoß von Treibhausgasen. Pro Jahr hinterlässt jeder Mensch in Deutschland durchschnittlich einen Klimafußabdruck von rund 11 Tonnen CO2-Äquivalenten. Rund 2 Tonnen davon sind der Ernährung zuzurechnen, also etwa ein Fünftel.

## **Die planetaren Grenzen**

Aktuell gehen rund 30 Prozent der durch unsere Ernährung verursachten Treibhausgasemissionen auf das Konto von pflanzlichen Lebensmitteln und rund 70 Prozent auf das von tierischen. Vor allem Fleisch, Wurst und Milchprodukte haben einen vergleichsweise hohen Klimafußabdruck. Daher ist eine pflanzenbetontere Kost der größte Hebel, um den ernährungsbedingten Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren. Neben der Klimaerwärmung hat die Erzeugung von Lebensmitteln aber auch noch andere Umweltwirkungen. Das sind zum Beispiel die Landnutzung und der Süßwasserverbrauch, der Verlust der Artenvielfalt und der Eintrag von Stickstoff und Phosphor in die Umwelt. Insgesamt neun ökologische Belastungsgrenzen – die planetaren Grenzen – haben Wissenschaftler definiert. Sechs davon sind mittlerweile überschritten. Daran hat unser Agrar- und Ernährungssystem, vor allem die Erzeugung tierischer Lebensmittel, einen erheblichen Anteil.

## **Planetary Health Diet**

Ausgehend von den planetaren Grenzen ermittelte die EAT-Lancet-Kommission, ein internationaler Zusammenschluss von 37 Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachgebieten, wie zukünftig zehn Milliarden Menschen gesund ernährt werden können, ohne dabei die Gesundheit des Planeten zu gefährden. Herausgekommen ist die sogenannte „Planetary Health Diet“. Diese ist keine Diät im üblichen Sinne, sondern eine Strategie für eine nachhaltige Ernährungswende. Denn das Ziel der Kommission war es, eine wissenschaftliche Grundlage für eine Transformation des globalen Ernährungssystems zu schaffen. Die Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl lassen sich so zusammenfassen: Weniger Fleisch und tierische Produkte, dafür viel mehr Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse auf den Teller. Außerdem muss die Lebensmittelverschwendung halbiert werden.

## **Beratung und Information zu nachhaltiger Ernährung**

Obwohl es sich so einfach anhört, haben viele Menschen Fragen und Unsicherheiten im Hinblick auf eine gesunde und gleichzeitig nachhaltige Ernährung. Hier sind die Fachleute im Bereich Ernährungsberatung, -bildung und -kommunikation gefragt, um wissenschaftliche Fakten in einfache Botschaften und klare Empfehlungen zu übersetzen. Am „Tag der gesunden Ernährung“ am 7. März bieten sich vielfältige Möglichkeiten, um in den Austausch zu kommen. „Bundesweit und in unseren deutschsprachigen Nachbarländern finden jährlich mehr als 2000 Aktionen zum Tag der gesunden Ernährung statt“, sagt Hedwig Hugot, Geschäftsführerin des Verbands für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED).

Das übergeordnete Ziel des Aktionstags ist, im Alltagsleben der Menschen einen Kontakt zur gesunden Ernährung zu knüpfen. „Mit diesem Aktionstag machen wir seit 1998 auf die Wichtigkeit der richtigen Ernährung aufmerksam“, so Hugot. Mit den Aktionen in diesem Jahr zeigen die Teilnehmenden, was unter einer klimaschonenden, umweltgerechten und gesundheitsförderlichen Ernährungsweise genau zu verstehen ist und wie jede und jeder einen Beitrag zum Schutz des Planeten Erde und der eigenen Gesundheit leisten kann.

## Weitere Beiträge

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Eine ausgewogene Ernährung kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Darauf macht der Verband für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED) zum „Tag der gesunden Ernährung“ am 7. März 2022 aufmerksam. Ziel des jährlich &amp;nbsp;stattfindenden Aktionstages ist, im Alltagsleben der Menschen einen Kontakt zur gesunden Ernährung zu knüpfen.

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05.02.2020

Wie wächst mein Essen?

„iiiiih, das esse ich nicht!“ Wer hat dieses vernichtende Urteil nicht schon von Kindern angesichts vermeintlich verdächtiger Gemüsearten auf dem Teller vernommen. Oft beruht es auf Unkenntnis. Doch das muss nicht sein, wie das Start-up „Ackerdemia“ zeigt.

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16.12.2019

Das Superfood gibt es nicht

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05.10.2020

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