# Konsequente Feldhygiene vermindert Krankheitsdruck

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/konsequente-feldhygiene-vermindert-krankheitsdruck
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2024-10-19T20:05:04+00:00
- Updated: 2025-10-24T10:38:53+00:00
- Published: true
- Topics: Landwirtschaft, Bodenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz
- Teaser text: In den vergangenen Jahrzehnten sind die Fruchtfolgen auf den Äckern immer enger geworden. Das macht die Hauptkulturen anfällig für Schädlinge und Krankheiten, die teilweise im Boden überwintern oder über nicht genügend abgebaute Pflanzenreste auf die nächste Frucht übertragen werden. Extremwetterlagen tun ihr Übriges, dass Pflanzen durch Dürre oder Überflutung gestresst sind. Um ihre Bestände gesund zu halten, führen Landwirte umfangreiche Bodenbearbeitungsmaßnahmen zur Feldhygiene durch.

## Content

© Angelika Sontheimer Nach der Ernte ist vor der Saat der nächsten Kultur: Nach der Getreideernte müssen Erntereste wie Stoppeln und Stroh so zerkleinert und eingearbeitet werden, dass sie Mikroorganismen im Boden abbauen können.

19.10.2024

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ IVA-Magazin ](https://www.iva.de/iva-magazin) [ Umwelt &amp; Verbraucher ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher) Konsequente Feldhygiene Vermindert Krankheitsdruck

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-10/Drusch%20Gerste%20klein.jpg.webp?h=f999c969&itok=GyUc6CwY)

© Angelika Sontheimer

Nach der Ernte ist vor der Saat der nächsten Kultur: Nach der Getreideernte müssen Erntereste wie Stoppeln und Stroh so zerkleinert und eingearbeitet werden, dass sie Mikroorganismen im Boden abbauen können.

19.10.2024

# Konsequente Feldhygiene vermindert Krankheitsdruck

## Pflanzenreste zerkleinern und einarbeiten

In den vergangenen Jahrzehnten sind die Fruchtfolgen auf den Äckern immer enger geworden. Das macht die Hauptkulturen anfällig für Schädlinge und Krankheiten, die teilweise im Boden überwintern oder über nicht genügend abgebaute Pflanzenreste auf die nächste Frucht übertragen werden. Extremwetterlagen tun ihr Übriges, dass Pflanzen durch Dürre oder Überflutung gestresst sind. Um ihre Bestände gesund zu halten, führen Landwirte umfangreiche Bodenbearbeitungsmaßnahmen zur Feldhygiene durch.

[ ![Nach der Ernte ist vor der Saat der nächsten Kultur: Nach der Getreideernte müssen Erntereste wie Stoppeln und Stroh so zerkleinert und eingearbeitet werden, dass sie Mikroorganismen im Boden abbauen können.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2024-10/Drusch%20Gerste%20klein.jpg.webp?h=f999c969&itok=gKlF34fe "Nach der Ernte ist vor der Saat der nächsten Kultur: Nach der Getreideernte müssen Erntereste wie Stoppeln und Stroh so zerkleinert und eingearbeitet werden, dass sie Mikroorganismen im Boden abbauen können.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2024-10/Drusch%20Gerste%20klein.jpg)© Angelika Sontheimer

Nach der Ernte ist vor der Saat der nächsten Kultur: Nach der Getreideernte müssen Erntereste wie Stoppeln und Stroh so zerkleinert und eingearbeitet werden, dass sie Mikroorganismen im Boden abbauen können.

[ ![Die Feldhygiene beginnt mit der Stoppelbearbeitung. Sie hilft den Krankheits- und Infektionsdruck zu vermindern.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2024-10/Stoppelbearbeitung%20klein.jpg.webp?h=f1c0f3e3&itok=RMTrakv5 "Die Feldhygiene beginnt mit der Stoppelbearbeitung. Sie hilft den Krankheits- und Infektionsdruck zu vermindern.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2024-10/Stoppelbearbeitung%20klein.jpg)© Angelika Sontheimer

Die Feldhygiene beginnt mit der Stoppelbearbeitung. Sie hilft den Krankheits- und Infektionsdruck zu vermindern.

[ ![Der Grubber ist eines der meistgenutzten nichtwendenden Bodenbearbeitungsgeräte in der Landwirtschaft. Er lockert und krümelt den Boden, reißt Unkrautpflanzen heraus und arbeitet Pflanzenrückstände in den Boden ein.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2024-10/Treffler-Grubber%20klein.jpg.webp?h=b854f50f&itok=k6qanBFc "Der Grubber ist eines der meistgenutzten nichtwendenden Bodenbearbeitungsgeräte in der Landwirtschaft. Er lockert und krümelt den Boden, reißt Unkrautpflanzen heraus und arbeitet Pflanzenrückstände in den Boden ein.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2024-10/Treffler-Grubber%20klein.jpg)© Angelika Sontheimer

Der Grubber ist eines der meistgenutzten nichtwendenden Bodenbearbeitungsgeräte in der Landwirtschaft. Er lockert und krümelt den Boden, reißt Unkrautpflanzen heraus und arbeitet Pflanzenrückstände in den Boden ein.

[ ![Maisstoppeln bergen Infektionsquellen für Schädlinge wie den Maiszünsler. Sie müssen deswegen zerkleinert und in den Boden eingearbeitet werden.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2024-10/Maisstoppeln%20zerkleinern_Maisz%C3%BCnsler.jpg.webp?h=201f888e&itok=2F1bMoc4 "Maisstoppeln bergen Infektionsquellen für Schädlinge wie den Maiszünsler. Sie müssen deswegen zerkleinert und in den Boden eingearbeitet werden.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2024-10/Maisstoppeln%20zerkleinern_Maisz%C3%BCnsler.jpg)© Angelika Sontheimer

Maisstoppeln bergen Infektionsquellen für Schädlinge wie den Maiszünsler. Sie müssen deswegen zerkleinert und in den Boden eingearbeitet werden.

Mit einer durchdachten Feldhygiene lassen sich Schädlinge eindämmen, Pflanzenschutzmittel einsparen und Resistenzen aufhalten oder zumindest verlangsamen. Das wissen Gartenbauer und Landwirte und richten ihre Bewirtschaftung danach aus. Es gilt, Schaderregern Einhalt zu gebieten, doch diese passen sich ständig an die sich verändernden Klimabedingungen an beziehungsweise es kommen neue Schaderreger dazu, weil sich das Klima ändert und beispielsweise die Winter wärmer werden. Es ist sozusagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen wie bei Hase und Igel.

## **Vor- und Nachteile von Pflanzenresten**

Eine Bodenbedeckung mit einem Mulch aus Pflanzenresten hat viele Vorteile: Sie schützt den Boden vor Austrocknung und Bodenabtrag, sprich Erosion durch Wind und Wasser. Andererseits birgt sie das Risiko einer Übertragung von Pflanzenkrankheiten. Wenn man Schaderreger eindämmen will, muss man dafür zunächst einmal wissen, welche vorhanden sind. Häufige Pilzkrankheiten sind Ährenfusarium, HDR/DTR oder Blattseptoria beim Weizen, die Phoma Wurzelhals- und Stängelfäule beim Raps oder die Turcicum-Blattfleckenkrankheit beim Mais. Um deren Infektionskreisläufe zu unterbrechen, müssen infektiöse Pflanzenrückstände so schnell wie möglich abgebaut werden.

## **Standort- und problemangepasste Feldhygiene**

Feldhygiene bedeutet unter anderem, den Mikroorganismen das Futter „mundgerecht zu servieren“. So kommen viele Kombinationen aus Grubber, Egge, Striegel und Walzen mit und ohne Messer in der Stoppelbearbeitung und mechanischen Unkrautbekämpfung zum Einsatz. Oft diskutiert wird die Frage „Pflug ja oder nein?“ Ein Vorteil des Pflugs ist beispielsweise das „tiefe Vergraben“ von Unkrautsamen und aufgelaufenen Pflanzen, was der sofortigen mechanischen Unkrautbekämpfung dient oder auch durch „Frostgare“ eine gute krümelige Bodenstruktur für die Folgepflanze im nächsten Anbaujahr schafft.

Andererseits weiß man heute, dass das Bodenleben in der obersten Bodenschicht am aktivsten ist. Die Mikroorganismen zersetzen die Pflanzenrückstände und bilden unter anderem wertvollen Humus aus diesen. Dafür müssen sie aber zum einen genügend Zeit haben und zum anderen sollte die Bodenstruktur dafür nicht mehr als unbedingt nötig gestört werden. Je mehr die Pflanzenrückstände zerkleinert werden, umso mehr Angriffsfläche haben die Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze und andere abbauende Bodenlebewesen. Die natürlichen Feinde von Schadpilzen sind beispielsweise Milben, Springschwänze, Hundertfüßer, Amöben, Fadenwürmer, Asseln und auch viele Regenwürmer.

## **Weite Fruchtfolgen helfen bei der Feldhygiene**

Ein weiterer Bestandteil einer guten Feldhygiene sind weite Fruchtfolgen. Sie unterbrechen die Infektionsketten und vermindern den Infektionsdruck durch Nahrungsentzug und -entzerrung. Erweiterte Fruchtfolgen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie zwischen Halmfrüchten wie Weizen, Gerste, Roggen, Hafer oder Körnermais und Blattfrüchten wie Silomais, Kartoffeln, Rüben, Raps und Hülsenfrüchten abwechseln und Winterungen (im Herbst ausgesäte Kulturen) und Sommerungen (im Sommer ausgesäte Kulturen) abwechseln. Auch die Sortenauswahl, Aussaat und Bestandsführung mit Düngung, Pflanzenschutz und Beregnung haben letztendlich einen Einfluss auf die Feldhygiene, da sie das Schaderreger-Spektrum beeinflussen.

## **Keine Samen und Erreger bei der Ernte verschleppen**

Bei der Ernte muss darauf geachtet werden, dass durch den überbetrieblichen Maschineneinsatz keine Unkrautsamen oder bodenbürtige Erreger von Betrieb zu Betrieb geschleppt werden. Problematisch sind beispielsweise Unkrautsamen von Ackerfuchsschwanz, Windhalm und Roggentrespe, die teilweise herbizidresistent sind. Deswegen müssen die Erntemaschinen sorgfältig mit Druckluft und/oder Hochdruckreiniger gereinigt werden, bevor sie auf das nächste Feld fahren. Auch bodenbürtige Schaderreger, wie zum Beispiel Rizomania bei Zuckerrüben, Kartoffelbakteriosen, Kohlhernie oder Zystennematoden, können mit Bodenbearbeitungsgeräten und Erntemaschinen weitergetragen werden.

## **Die richtige Maschine für den jeweiligen Zweck**

Beim Einsatz der Maschinen achten Landwirte darauf, welche Maschine sich für welchen Zweck am besten eignet. Sollen die Ernterückstände maximal kleingeschnitten und zerkleinert werden oder reicht es aus, sie zu quetschen und anzureißen? Soll die obere Bodenschicht flach durchgearbeitet und durchlüftet werden oder ist das Hauptziel die tiefere Durchmischung des Bodens? Nicht zuletzt entscheiden auch Bodenfeuchte, Nachfolgekultur und Energiebedarf über die Wahl der Stoppel- und Bodenbearbeitungsgeräte. So zerkleinert etwa ein Schlegelmulcher die Pflanzenreste optimal, braucht aber auch durch das langsame Befahren des Ackers auch viel Zeit und fossile Energie und ist damit teurer als ein nicht zapfwellengetriebenes und nur gezogenes Gerät. Eine Kreiselegge durchmischt den Boden nur horizontal, während eine Scheibenegge auch vertikal mischt. Den Grubber gibt es als Grob- und Feingrubber, je nachdem wie lang die Zinken sind. Er lockert und krümelt den Boden, reißt Unkrautpflanzen heraus und arbeitet Pflanzenrückstände in den Boden ein.

## **Klimawandel verändert Anbau und Feldhygiene**

Der Klimawandel hat einen großen Einfluss auf den Pflanzenbau, das Auftreten von Schaderregern und Krankheiten und damit auch auf Maßnahmen der Feldhygiene. Es werden sich in den kommenden Zeiten sowohl die Anbaumodelle als auch die Bestandsführung ändern. Pflanzenzüchter unternehmen schon seit einigen Jahren große Anstrengungen, trockenstressresistente oder -tolerante Sorten zu züchten. Die Wirtschaftlichkeit und Vermarktungsmöglichkeiten vorausgesetzt, sind wassergenügsame Früchte wie Soja, Linsen oder Kichererbsen in unseren Fruchtfolgen denkbar. Wenn es weiterhin milde Winter gibt , könnten auch „neue“ Anbauverfahren wie der Winterrübenanbau in unseren Breiten verstärkt Einzug halten, um die Niederschläge im Winter besser zu nutzen und den Trockenstress im Sommer zu verringern. Dies würde allerdings schossresistente Rübensorten bedingen. Landwirte werden – wie schon seit Jahrtausenden – den Anbau an ihre jeweilige Region und die dort vorherrschenden Bedingungen anpassen.

## Weitere Beiträge

[ ![Landwirte verzichten häufiger auf den Pflug](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-08/Pflug%20Foto%20M.%20Wiedenau.jpg.webp?h=59417b6e&itok=fRIpfK9m)

30.08.2024

Landwirte verzichten häufiger auf den Pflug

Der Pflug gilt gemeinhin als das typische Gerät, mit dem Landwirte ihren Boden bearbeiten. Doch diese weit verbreitete Meinung entspricht nicht mehr der Realität auf deutschen Höfen. Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 wurden nur noch 40 Prozent des Ackerlands gepflügt.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/landwirte-verzichten-haeufiger-auf-den-pflug)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/landwirte-verzichten-haeufiger-auf-den-pflug)

[ ![Wie Pflug, Grubber und Egge auf die Wasserqualität wirken können](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2022-03/Pflug%20Foto%20Wiedenau.jpg.webp?h=accb55f9&itok=bP02TYaE)

22.03.2022

Wie Pflug, Grubber und Egge auf die Wasserqualität wirken können

Der Weltwassertag macht jedes Jahr am 22. März auf die Bedeutung von sauberem Wasser aufmerksam. Bei uns stehen dabei besonders dessen Nitratgehalt und in diesem Zusammenhang die Rolle der Landwirtschaft im Fokus. Deshalb muss die Stickstoffdüngung so bemessen werden, dass sie das Grundwasser nicht gefährdet. Die Bodenbearbeitung darf aber nicht außer Acht gelassen werden.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/wie-pflug-grubber-und-egge-auf-die-wasserqualitaet-wirken-koennen)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/wie-pflug-grubber-und-egge-auf-die-wasserqualitaet-wirken-koennen)

[ ![Die Gefahr aus dem Boden ](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_3_watteartiges_sklerotinia-myzel_an_buschbohnen.jpg.webp?h=ddb1ad0c&itok=46x-PQQY)

17.03.2021

Die Gefahr aus dem Boden

Die Sklerotinia-Welke und -Fäule ist eine weltweit verbreitete sogenannte bodenbürtige Krankheit, deren Häufigkeit und Befallsstärke sehr von den klimatischen Bedingungen, insbesondere hoher Luftfeuchte, wie durch Tau, Nebel, Regen und Bewässerung abhängt. In dichten Pflanzenbeständen kann sich die entstandene hohe Luftfeuchte länger halten. Die Krankheit tritt an Gartenpflanzen sowohl beim Anbau im Freiland als auch unter Folientunneln und im Gewächshaus auf. Eine lange Verweildauer der Erreger im Boden und die große Anzahl an Wirtspflanzen, zu der auch landwirtschaftliche Kulturpflanzen und Unkräuter gehören, macht die Krankheit so gefährlich.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/die-gefahr-aus-dem-boden)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/die-gefahr-aus-dem-boden)

[ ![Ein Schadpilz schreibt Geschichte](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/16_phytophthora-krautfaeule_kartoffel_totalbefall_km.jpg.webp?h=4c5c077f&itok=c1iAEmbK)

29.03.2021

Ein Schadpilz schreibt Geschichte

Die Kraut- und Knollenfäule ist bis heute eine der gefährlichsten Kartoffelkrankheiten. Ihr Erreger hat die Weltgeschichte verändert – indem er nicht nur für Hungersnöte, Elend und Auswanderung sorgte, sondern auch John F. Kennedy zum amerikanischen Präsidenten machte.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/ein-schadpilz-schreibt-geschichte)

](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/ein-schadpilz-schreibt-geschichte)

[ ![Die Zähmung des Schadpilzes](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/h_00008021_agrarpress.jpg.webp?h=47ecb0fb&itok=CBzzIlhu)

09.12.2020

Die Zähmung des Schadpilzes

Chinesische Wissenschaftler haben Sklerotinia-Pilze mit Viren infiziert und Erstaunliches herausgefunden: Die Infektion verwandelt den Schadpilz in einen Wohltäter. Der infizierte Pilz lebt friedlich in den Pflanzen, er stärkt sogar ihr Immunsystem und lässt sie gesünder und widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger werden.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/die-zaehmung-des-schadpilzes)

](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/die-zaehmung-des-schadpilzes)

[ ![Mit Bodenmikrobiom die Pflanzengesundheit beeinflussen](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-04/Maiskolben_klein.jpg.webp?h=baa67f36&itok=0hCdM5dn)

13.04.2024

Mit Bodenmikrobiom die Pflanzengesundheit beeinflussen

Das Bodenmikrobiom, also die Wohngemeinschaft von Bakterien, Pilzen und anderen Einzellern hat einen großen Einfluss auf die Bodengesundheit und das Pflanzenwachstum. Eine Studie der Technologischen Universität in Aichi in Japan hat untersucht, wie der Fruchtwechsel und die Gründüngung das Bodenmikrobiom verändern.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/mit-bodenmikrobiom-die-pflanzengesundheit-beeinflussen)

](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/mit-bodenmikrobiom-die-pflanzengesundheit-beeinflussen)

[ ![Kohlenstoff dauerhaft im Boden binden](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-03/iStock-1339138376.jpg.webp?h=7eccf861&itok=_2hP4mEW)

20.03.2023

Kohlenstoff dauerhaft im Boden binden

Klimawandel, Treibhausgase, CO2-Fußabdruck – diese Begriffe sind in aller Munde. Die Landwirtschaft kann durch viele pflanzenbauliche Maßnahmen dazu beitragen, Kohlenstoff wieder im Boden anzureichern und damit aus der Atmosphäre zu entfernen, um den Klimawandel nicht weiter anzuheizen. Inzwischen gibt es von verschiedenen Organisationen „CO2-Zertifikate“, die von Unternehmen und der Wirtschaft als Ausgleichsmaßnahme erworben werden können. Aber auch Verbraucher können durch ihr Kaufverhalten zum Klimaschutz beitragen. Nötig hierfür ist unter anderem ein „Klima-Labeling“.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/kohlenstoff-dauerhaft-im-boden-binden)

](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/kohlenstoff-dauerhaft-im-boden-binden)

[ ![Boden des Jahres 2023: Der Ackerboden](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-01/20201013_170524.jpg.webp?h=92229be0&itok=xeQCag_a)

12.01.2023

Boden des Jahres 2023: Der Ackerboden

Von ihm hängt unsere Nahrungsmittel-Produktion ab: Der Ackerboden ist die Grundlage unserer Versorgung mit Lebensmitteln vom Brotgetreide über Kartoffeln, Reis und Körnermais bis hin zu Zuckerrüben, Ackerbohnen und Erbsen. Auch für die tierische Erzeugung ist der Ackerboden wichtig, denn auf ihm werden auch Futtergetreide, Ackerbohnen und Futtererbsen und Silomais erzeugt. Seine Bedeutung unterstreicht das zuständige Kuratorium deshalb mit der Wahl zum „Boden des Jahres 2023“.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/boden-des-jahres-2023-der-ackerboden)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/boden-des-jahres-2023-der-ackerboden)
