# Klimawandel: Konsequenzen für den Ackerbau auf unseren Feldern

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/klimawandel-konsequenzen-fuer-den-ackerbau-auf-unseren-feldern
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2022-11-15T17:17:20+00:00
- Updated: 2025-10-24T10:32:45+00:00
- Published: true
- Topics: Klimaschutz, Landwirtschaft, Versorgungssicherheit
- Teaser text: Der Klimawandel wird in den letzten Jahren immer offensichtlicher. Die Entwicklung wird sich nach aktuellen Berechnungen fortsetzen und damit immer weitreichendere Konsequenzen nach sich ziehen. Wie kann unsere heimische Landwirtschaft reagieren, um auch in Zukunft die ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen?

## Content

© Matthias Wiedenau In trocken-heißen Sommern ist Staub ein gewohntes Bild auf den Äckern – hier bei der Einarbeitung von Gülle in den Boden.

15.11.2022

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ IVA-Magazin ](https://www.iva.de/iva-magazin) [ Umwelt &amp; Verbraucher ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher) Klimawandel: Konsequenzen Für Den Ackerbau Auf Unseren Feldern

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2022-11/G%C3%BClleausbringung%20Foto%20Wiedenau.jpg.webp?h=d1291faa&itok=rcX2HxJf)

© Matthias Wiedenau

In trocken-heißen Sommern ist Staub ein gewohntes Bild auf den Äckern – hier bei der Einarbeitung von Gülle in den Boden.

15.11.2022

# Klimawandel: Konsequenzen für den Ackerbau auf unseren Feldern

## Versorgungssicherheit erfordert Anpassungsmaßnahmen

Der Klimawandel wird in den letzten Jahren immer offensichtlicher. Die Entwicklung wird sich nach aktuellen Berechnungen fortsetzen und damit immer weitreichendere Konsequenzen nach sich ziehen. Wie kann unsere heimische Landwirtschaft reagieren, um auch in Zukunft die ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen?

[ ![In trocken-heißen Sommern ist Staub ein gewohntes Bild auf den Äckern – hier bei der Einarbeitung von Gülle in den Boden.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2022-11/G%C3%BClleausbringung%20Foto%20Wiedenau.jpg.webp?h=d1291faa&itok=y_Zi11jY "In trocken-heißen Sommern ist Staub ein gewohntes Bild auf den Äckern – hier bei der Einarbeitung von Gülle in den Boden.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2022-11/G%C3%BClleausbringung%20Foto%20Wiedenau.jpg)© Matthias Wiedenau

In trocken-heißen Sommern ist Staub ein gewohntes Bild auf den Äckern – hier bei der Einarbeitung von Gülle in den Boden.

[ ![Der Anteil der deutlich zu warmen Jahre häuft sich in den letzten 25 Jahren. Grafik: Deutscher Wetter Dienst](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2022-11/Temperatur.jpg.webp?h=ccad0ed5&itok=iUGrCsMy "Der Anteil der deutlich zu warmen Jahre häuft sich in den letzten 25 Jahren. Grafik: Deutscher Wetter Dienst
") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2022-11/Temperatur.jpg)Der Anteil der deutlich zu warmen Jahre häuft sich in den letzten 25 Jahren. Grafik: Deutscher Wetter Dienst

[ ![Die absolute Höhe der Niederschläge weist einen leicht zunehmenden Trend auf. Entscheidend für das Pflanzenwachstum ist allerdings ebenso die Verteilung über die Jahreszeiten. Grafik: Deutscher Wetter Dienst](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2022-11/Niederschlag.jpg.webp?h=ccad0ed5&itok=eXrmGPvD "Die absolute Höhe der Niederschläge weist einen leicht zunehmenden Trend auf. Entscheidend für das Pflanzenwachstum ist allerdings ebenso die Verteilung über die Jahreszeiten. Grafik: Deutscher Wetter Dienst
") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2022-11/Niederschlag.jpg)Die absolute Höhe der Niederschläge weist einen leicht zunehmenden Trend auf. Entscheidend für das Pflanzenwachstum ist allerdings ebenso die Verteilung über die Jahreszeiten. Grafik: Deutscher Wetter Dienst

[ ![Ohne Beregnungsmöglichkeiten ist der Anbau von Kartoffeln oder Gemüse wegen der Dürregefahr zu riskant. Wasser wird auch in unseren Breiten ein knapperes Gut.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2022-11/Kartoffelberegnung%20Foto%20Wiedenau.jpg.webp?h=af5dbc32&itok=kN2Sa0ir "Ohne Beregnungsmöglichkeiten ist der Anbau von Kartoffeln oder Gemüse wegen der Dürregefahr zu riskant. Wasser wird auch in unseren Breiten ein knapperes Gut.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2022-11/Kartoffelberegnung%20Foto%20Wiedenau.jpg)© Matthias Wiedenau

Ohne Beregnungsmöglichkeiten ist der Anbau von Kartoffeln oder Gemüse wegen der Dürregefahr zu riskant. Wasser wird auch in unseren Breiten ein knapperes Gut.

[ ![Wärmeliebende Kulturen wie Soja lassen sich zunehmend wirtschaftlicher in Mitteleuropa anbauen.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2022-11/Soja%20Foto%20Wiedenau.jpg.webp?h=18d9c16f&itok=szqab2Od "Wärmeliebende Kulturen wie Soja lassen sich zunehmend wirtschaftlicher in Mitteleuropa anbauen.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2022-11/Soja%20Foto%20Wiedenau.jpg)© Matthias Wiedenau

Wärmeliebende Kulturen wie Soja lassen sich zunehmend wirtschaftlicher in Mitteleuropa anbauen.

## **Statistik bestätigt gefühlten Wandel**

2018, 2019, 2020 und 2022 waren von teils extremer Sommertrockenheit und 2021 von Starkregenereignissen geprägt. Das ist kein Zufall und passt in die bereits seit vielen Jahren bekannten Prognosen der Klimaforscher. Demnach erwarten uns zukünftig häufiger mildere und feuchtere Winter sowie heißere Sommer mit längeren Trockenphasen und gelegentlichen Starkregenereignissen.

Laut Statistik des Deutschen Wetterdienstes ist die mittlere Temperatur in Deutschland seit 1881 um 1,6 Grad Celsius angestiegen. Besonders in den letzten Jahrzehnten nimmt die Erwärmung Fahrt auf. So hat sich beispielsweise die Zahl der heißen Tage mit über 30 Grad Celsius seit den 1950er Jahren von drei auf neun verdreifacht und die Eistage mit Tageshöchsttemperaturen unter 0 Grad Celsius von 28 auf 19 Tage verringert. Die durchschnittlichen Niederschläge pro Jahr weisen eine leicht steigende Tendenz auf, wobei der Anteil der Winterniederschläge zunimmt.

## **Wann Pflanzen besonders unter Wassermangel leiden**

Überdurchschnittliche Temperaturen und Sonnenschein-Stunden wie im Frühjahr und Sommer 2022 lassen die Böden in Kombination mit trockener Witterung schneller austrocknen und wirken damit auf das Pflanzenwachstum. Vor allem auf sandigen Böden, die maximal 90 Liter pflanzenverfügbares Wasser pro Kubikmeter speichern können. Pflanzen zeigen bereits nach zehn bis 14 Tagen Trockenheit Wassermangel an. Besser sieht es auf Lehmböden aus. Sie können mindestens 210 Liter speichern und halten 18 bis 24 Tage durch.

Je nach Länge und Zeitpunkt der Trockenheit sind unsere Kulturpflanzen unterschiedlich stark betroffen, was von Jahr zu Jahr und von Region zu Region zu schwankenden Ernteerträgen führt. Entscheidend ist das Wetter in der Phase, in der die Pflanze ihren Ertrag bildet. Beim Getreide vollzieht sich das im Frühsommer. Ist der trocken und heiß, leidet darunter die Kornbildung. Die rund drei Wochen vor dem Weizen abreifende Gerste ist in solchen Jahren weniger stark betroffen, weil sie die Winterfeuchtigkeit besser nutzen kann. Ein trockener Hoch- und Spätsommer beeinflusst besonders Kartoffeln, Zuckerrüben und Mais, die erst im Herbst geerntet werden.

## **Längere Vegetationszeit, mehr CO2, neue Schaderreger**

Mit den höheren Temperaturen setzt die Vegetationszeit früher ein und reicht länger in den Spätherbst hinein. Die Natur hat darauf bereits reagiert. Nach Beobachtungen des Deutschen Wetterdienstes beginnt die Apfel- und Rapsblüte rund 20 Tage früher als noch vor 50 Jahren. Neben dem steigenden Risiko durch Spätfröste berichtete ein Forscherteam des Thünen-Instituts von einer weiteren Gefahr: Blüten und die bestäubenden Insekten könnten sich zukünftig verpassen, weil sich Insekten in ihrer Aktivität von der Tageslänge leiten lassen.

Der höhere Kohlendioxid-Gehalt in der Atmosphäre ist nicht nur ein Auslöser für den Klimawandel, sondern wirkt heute bereits auf das Pflanzenwachstum. Die Pflanze braucht den Kohlenstoff aus den Gasmolekülen, um organische Substanz aufzubauen. Ein höheres Angebot wirkt ähnlich wie eine Düngung. Der Effekt durch den gestiegenen Gehalt in der Atmosphäre ist aber noch gering.

Mildere Winter bescheren uns üblicherweise mehr Schaderreger wie Blattläuse, Gelbrostpilze oder Weizenverzwergungsviren. Höhere Durchschnitttemperaturen lassen Pflanzen und Insekten wie Samtpappel oder die Asiatische Tigermücke einwandern. Aufgrund der komplizierten Wechselwirkungen mit ihren Gegenspielern ist eine generelle Aussage über die Auswirkungen auf den Kulturpflanzenanbau allerdings kaum möglich.

## **Wasser sparen, Humus aufbauen, zielgerichtet züchten**

Wie können Landwirte und Gärtner auf diese sich verändernden Rahmenbedingungen reagieren? Für alle sichtbar sind die immer mehr werdenden Beregnungseinrichtungen. Doch Wasser wird knapper. Beregnungskanonen sollten verstärkt in der Nacht laufen, weil dann weniger Wasser verdunstet und mehr in den Boden einzieht. In Gemüse- oder Obstkulturen ist eine sparsamere Tröpfchenbewässerung sinnvoller.

Um mehr Wasser im Boden zu halten und ihn widerstandsfähiger gegen Erosion zu machen, hat der Humusgehalt eine Schlüsselfunktion. Durch Düngung mit Kompost und Stroh oder eine angepasste Bodenbearbeitung kann die Landwirtschaft dazu beitragen.

Das Anbauspektrum wird sich verändern. So wandert die Grenze des Weinanbaus weiter nach Norden. Rebsorten, die bislang in Südeuropa zuhause waren, sind jetzt in Mitteleuropa heimisch. Wärmeliebende Soja- und Maispflanzen werden höhere Erträge als bislang liefern. Im Gemüseanbau werden im Freiland mehrere Kulturen in einer Vegetationszeit reif. Die Pflanzenzüchter legen ihren Fokus noch stärker auf neue Sorten, die mit einer hohen Toleranz gegenüber Trockenheit und Schaderregern ausgestattet sind.

Wichtig ist auch eine ständige Begrünung der Flächen. Sie reduziert im Winterhalbjahr die Nitratauswaschung ins Grundwasser oder die Abschwemmung von Boden bei Starkregenereignissen. Aufgrund der kaum abzuschätzenden Folgen beim Schaderregeraufkommen brauchen Landwirtschaft und Gartenbau einen ausreichend großen Werkzeugkasten im Pflanzenschutz, um die Ernten sichern zu können.

## **An übermorgen denken**

Aktuell sind die Auswirkungen des Klimawandels auf den Anbau in Mitteleuropa spürbar, aber größtenteils durch entsprechende Anpassungsmaßnahmen beherrschbar. Falls der Klimawandel weiter ungebremst voranschreitet, werden gravierendere Ereignisse und Folgen auf uns zukommen.

## Weitere Beiträge

[ ![Diese Gerste trotzt dem Klimawandel](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/versuchsfeld_uni_halle_316888_nada_sonntag.jpg.webp?h=fa1c963e&itok=E0oEeeUw)

17.01.2020

Diese Gerste trotzt dem Klimawandel

Mit der wachsenden Weltbevölkerung steigt auch der Bedarf an Nahrungsmitteln wie Getreide. Durch den Klimawandel verschlechtern sich jedoch die Anbaubedingungen für viele Nutzpflanzen. Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben eine neue Gerstenlinie gezüchtet, die selbst bei schlechten Umweltbedingungen für gute Ernteerträge sorgt.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/diese-gerste-trotzt-dem-klimawandel)

](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/diese-gerste-trotzt-dem-klimawandel)

[ ![Zuckerrübe: eine Gewinnerin des Klimawandels?](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2022-10/iStock-148088874.jpg.webp?h=3f65c786&itok=vVZBLaYJ)

18.10.2022

Zuckerrübe: eine Gewinnerin des Klimawandels?

Die heimische Zuckerrübe liefert den Großteil des bei uns verzehrten Zuckers. Ideal für ihr Wachstum sind sonniges Wetter und regelmäßiger Regen. Trockenphasen kann sie mit „Schlafen“ überbrücken. Ihr Zucker ist identisch mit dem aus Zuckerrohr.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/zuckerruebe-eine-gewinnerin-des-klimawandels)

](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/zuckerruebe-eine-gewinnerin-des-klimawandels)

[ ![Welche Pflanzenzüchtung brauchen wir für den Klimawandel?](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/mg_3861_as.jpg.webp?h=5f62bdfc&itok=ifaGOxU9)

02.12.2019

Welche Pflanzenzüchtung brauchen wir für den Klimawandel?

Reicht uns zukünftig die konventionelle Pflanzenzüchtung aus, um der Herausforderung des Klimawandels zu begegnen oder müssen wir zunehmend auf neue Methoden wie Genome Editing setzen? Die Fragen und Antworten hierzu sind vielschichtig.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/welche-pflanzenzuechtung-brauchen-wir-fuer-den-klimawandel)

](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/welche-pflanzenzuechtung-brauchen-wir-fuer-den-klimawandel)

[ ![Klimawandel und Pflanzenbau](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/regen_487177411l_istock_0.jpg.webp?h=e531cc69&itok=b81kNa7z)

15.01.2018

Klimawandel und Pflanzenbau

Hagel, Sturm und Starkregen prägten 2017 an vielen Orten in Deutschland die Wetterausschläge. Ist dies alles menschengemachter Klimawandel oder liegt das im „normalen Schwankungsbereich?“, fragen sich viele Menschen. Sicher ist, die Landwirtschaft ist eine wetterabhängige Branche, und der Pflanzenbau muss sich ständig immer wieder neu an Veränderungen anpassen. Die Landwirte tun dies etwa durch eine veränderte Sortenwahl mit mehr Trockenstresstoleranz, später abreifende Sorten, Frostschutz- und Sommerberegnung sowie ein auf den Betrieb angepasstes Risikomanagement mit Ertragsschadenversicherungen oder Erntekontrakte.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/klimawandel-und-pflanzenbau)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/klimawandel-und-pflanzenbau)

[ ![Klimawandel heißt Schädlinge willkommen](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/csm_mittelmeerfruchtfliege_ceratitis_capitata_weibchen_d89195bc74_ages_wien.jpg.webp?h=f740b64f&itok=KSJfb5tJ)

03.07.2019

Klimawandel heißt Schädlinge willkommen

Das Verbundprojekt „ProgRAMM“ mehrerer Institute unter Leitung des Julius Kühn-Instituts (JKI) soll untersuchen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Einwanderung fremder Schädlingsarten haben könnte.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/klimawandel-heisst-schaedlinge-willkommen)

](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/klimawandel-heisst-schaedlinge-willkommen)

[ ![Klimawandelgehölze: Interview mit Baumschulgärtner Lars Kasper](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/img_3478.jpg.webp?h=5dc9785f&itok=uSRAZkwx)

30.08.2019

Klimawandelgehölze: Interview mit Baumschulgärtner Lars Kasper

Lars Kasper hat nach seiner Ausbildung zum Baumschulgärtner einige Jahre in der Containerpflanzen-Produktion gearbeitet, danach seinen Gärtnermeister gemacht und arbeitet seither als Berater für Garten- und Forstpflanzen. Seit 2012 betreibt er seine Baumschule für Klimawandelgehölze im baden-württembergischen Riedlingen. Das IVA-Magazin sprach mit ihm über Klimawandelgehölze, die mit Sachverstand ausgewählt eine wertvolle Bereicherung für unsere Gärten, Parks und Wälder darstellen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/klimawandelgehoelze-interview-mit-baumschulgaertner-lars-kasper)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/klimawandelgehoelze-interview-mit-baumschulgaertner-lars-kasper)

[ ![Studie: Wie der Klimawandel das Pflanzenwachstum verändert](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/ackerschmalwand_arabidopsis_2390566l_fotolia_1.jpg.webp?h=85c51af3&itok=b47UVWKO)

25.04.2018

Studie: Wie der Klimawandel das Pflanzenwachstum verändert

Der Klimawandel und die damit einhergehende globale Erderwärmung verändern die Artenvielfalt und beeinflussen das Pflanzenwachstum. Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) haben herausgefunden, welche molekularen Prozesse dabei ablaufen. Dieses Wissen kann zukünftig bei der Züchtung von wärmetoleranten Pflanzen helfen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/studie-wie-der-klimawandel-das-pflanzenwachstum-veraendert)

](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/studie-wie-der-klimawandel-das-pflanzenwachstum-veraendert)

[ ![Mit vier Bäumen dem Klimawandel begegnen](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/mischwald_harz_86714329l_fotolia_1.jpg.webp?h=748057dc&itok=VsUKP2cT)

01.03.2019

Mit vier Bäumen dem Klimawandel begegnen

Wenn man an Bierzelte denkt, fällt einem auch das Wort „Bierdurst“ ein. Doch die Bierzelte beim „4-Baum-Konzept“ haben eher mit Wasserdurst zu tun. Die Bäume in einem Wald bei Kranzberg im Landkreis Freising (Bayern) stehen nämlich in einer Art Bierzelt, das kein Wasser zu den Wurzeln durchlässt, während der Stamm herausragt. So soll erforscht werden, wie sich eine jahrelange Sommer-Trockenheit auf das Wachstum der Bäume auswirkt.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/mit-vier-baeumen-dem-klimawandel-begegnen)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/mit-vier-baeumen-dem-klimawandel-begegnen)

[ ![Klimawandel: Ausnahmen bestätigen die Regel](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/wechsung.jpg.webp?h=770061c4&itok=Ft-wfgpZ)

11.03.2016

Klimawandel: Ausnahmen bestätigen die Regel

„Der Klimawandel trifft die deutschen Landwirte und Gärtner. Sie werden aber im Gegensatz zu ihren Kollegen in anderen Ländern nicht zu den Verlierern zählen“, sagt Dr. Frank Wechsung vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Durch die steigenden Temperaturen müssen wir mit mehr Schadinsekten rechnen. Unregelmäßigere Niederschläge machen die Beregnung von Kulturen wirtschaftlicher.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/klimawandel-ausnahmen-bestaetigen-die-regel)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/klimawandel-ausnahmen-bestaetigen-die-regel)
