# Eine Welt ohne Hunger ist möglich

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- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/eine-welt-ohne-hunger-ist-moeglich
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2016-10-07T13:35:08+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
- Published: true
- Topics: Landwirtschaft, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: „Hunger ist einer der größten Skandale unserer Zeit, da die Erde alle Menschen ernähren könnte“, so Dr. Gerd Müller (CSU), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Noch immer hungern knapp 800 Millionen Menschen. Etwa 2 Milliarden Menschen leiden an „verstecktem Hunger“, das bedeutet ihre Ernährung ist zu einseitig und zu arm an lebenswichtigen Nährstoffen. Ein würdevolles und gesundes Leben ist für sie unmöglich. Um die globale Ernährungssituation zu verbessern, wurde am 16. Oktober 1945 die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) gegründet. Seit 1979 macht der Welternährungstag alljährlich auf den Hunger in der Welt aufmerksam.

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"Wir sind heute in der Lage, so viel Nahrung zu produzieren, dass sich alle Menschen ausreichend und gesund ernähren können", sagt Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

13.10.2016

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## Am 16. Oktober ist Welternährungstag

„Hunger ist einer der größten Skandale unserer Zeit, da die Erde alle Menschen ernähren könnte“, so Dr. Gerd Müller (CSU), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Noch immer hungern knapp 800 Millionen Menschen. Etwa 2 Milliarden Menschen leiden an „verstecktem Hunger“, das bedeutet ihre Ernährung ist zu einseitig und zu arm an lebenswichtigen Nährstoffen. Ein würdevolles und gesundes Leben ist für sie unmöglich. Um die globale Ernährungssituation zu verbessern, wurde am 16. Oktober 1945 die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) gegründet. Seit 1979 macht der Welternährungstag alljährlich auf den Hunger in der Welt aufmerksam.

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"Wir sind heute in der Lage, so viel Nahrung zu produzieren, dass sich alle Menschen ausreichend und gesund ernähren können", sagt Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

## Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht

Jedoch wird kein Menschenrecht so oft verletzt. Insbesondere für viele Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern ist das Recht auf Nahrung keine Realität. Im Jahr 2050 werden voraussichtlich etwa 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Um diese zu ernähren, muss die weltweite Nahrungsmittelproduktion um mindestens 60 Prozent gesteigert werden, sagen Experten. Gleichzeitig werden das Ackerland und die Weideflächen immer knapper. Die weltweite Ernährungssicherung ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, vor allem für die Landwirtschaft.

## Nachhaltige Landwirtschaft kann die Welternährung sichern

Der Schlüssel zur globalen Ernährungssicherung liegt in der Landwirtschaft der Schwellen- und Entwicklungsländer, die produktiver werden muss. Ein Großteil der dort produzierten Nahrung fällt falschen Erntetechniken, schlechter Lagerung oder unsachgemäßem Transport zum Opfer. Außerdem gehen Wissenschaftler davon aus, dass weltweit über 40 Prozent der Ernten durch Schädlinge, Unkrautkonkurrenz und Pflanzenkrankheiten verloren gehen. Dünger, Pflanzenschutzmittel und geeignetes Saatgut spielen eine wichtige Rolle, die Situation zu verbessern. Auch der Klimawandel muss in den Blick genommen werden: Gelingt es, die Landwirtschaft an Wetterextreme wie Dürren und Starkregen anzupassen, kann die Produktivität in vielen Ländern steigen. Investitionen in eine nachhaltige Landwirtschaft und innovative Techniken sind somit dringend notwendig.

## Weitere Informationen

Nahrungsmittel für die Welt: Herausforderung für die Landwirtschaft

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## Weitere Beiträge

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15.10.2013

Am 16. Oktober ist Welternährungstag

Weltweit sind rund eine Milliarde Menschen nicht ausreichend mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser versorgt. Täglich sterben Tausende an Unterernährung und ihren Folgen, mehr als die Hälfte davon sind Kinder unter fünf Jahren. Mit dem Ziel, die Ernährungssituation zu verbessern, wurde am 16. Oktober 1945 die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization of the United Nations, FAO) gegründet. Seit 1979 ist der 16. Oktober der Welternährungstag. Er soll auf das weltweite Hungerproblem aufmerksam machen. Moderne Anbaumethoden helfen, den Hunger zu lindern.

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[ ![Am 16. Oktober ist Welternährungstag. Wie ist es um die Versorgung in Deutschland bestellt?](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/brot_foto_matthias_wiedenau_1.jpg.webp?h=33ae2ca4&itok=deTb4e7V)

14.10.2011

Am 16. Oktober ist Welternährungstag. Wie ist es um die Versorgung in Deutschland bestellt?

Weltweit hungert jeder siebte Mensch. In Deutschland dagegen ist Hunger schon lange kein Thema mehr. Ist das auf auf Dauer garantiert?

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[ ![Die Süßkartoffel: Wunderwaffe gegen den Hunger](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/h_00029053.jpg.webp?h=0706c8fe&itok=4xk9cXiJ)

16.02.2016

Die Süßkartoffel: Wunderwaffe gegen den Hunger

Die Süßkartoffel (Ipomoea batatas), auch bekannt unter den Namen Batate, Weiße Kartoffel oder Knollenwinde, ist für viele Menschen ein Hauptnahrungsmittel. Da sie aber am besten in tropischen oder zumindest klimatisch sehr gemäßigten Regionen heranwächst, hörte man in unseren Breitengraden lange nichts von diesem gesunden Gemüse. Das hat sich inzwischen geändert – kaum ein Feinschmecker-Restaurant, das die nahrhafte Knolle heute nicht auf der Speisekarte hat. Ob es sich dabei nur um einen Trend handelt oder ob die Süßkartoffel langfristig bei uns Fuß fassen wird, bleibt abzuwarten.

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