# Der Kohlrübenblattwespe fehlt die Wespentaille

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/der-kohlruebenblattwespe-fehlt-die-wespentaille
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2016-06-29T14:12:54+00:00
- Updated: 2025-10-24T10:24:47+00:00
- Published: true
- Topics: Landwirtschaft, Pflanzenschutz, Biodiversität / Artenvielfalt
- Teaser text: Die Kohlrübenblattwespe gehört zu den am stärksten verbreiteten Wespenarten in Mitteleuropa. Die Wespen sind 6 bis 8 Millimeter lang, haben einen schwarzen Kopf und einen gelblichen oder rötlichen Hinterkörper. Sie unterscheiden sich von anderen Wespenarten, weil sie keine Wespentaille haben. Ihre gefräßigen Larven verursachen die Schäden an Pflanzen – falls sie in Massen auftreten

## Content

© Michael Becker/wikipedia Kohlrübenblattwespen sind von Mai bis Oktober in der Natur zu beobachten.

02.08.2016

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ IVA-Magazin ](https://www.iva.de/iva-magazin) [ Umwelt &amp; Verbraucher ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher) Der Kohlrübenblattwespe Fehlt Die Wespentaille

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/athalia_rosae_wiki_michael_becker.jpg.webp?h=9cea71ac&itok=YwnMti7w)

© Michael Becker/wikipedia

Kohlrübenblattwespen sind von Mai bis Oktober in der Natur zu beobachten.

02.08.2016

# Der Kohlrübenblattwespe fehlt die Wespentaille

## Larven fressen an Kohl und anderen Kreuzblütlern

Die Kohlrübenblattwespe gehört zu den am stärksten verbreiteten Wespenarten in Mitteleuropa. Die Wespen sind 6 bis 8 Millimeter lang, haben einen schwarzen Kopf und einen gelblichen oder rötlichen Hinterkörper. Sie unterscheiden sich von anderen Wespenarten, weil sie keine Wespentaille haben. Ihre gefräßigen Larven verursachen die Schäden an Pflanzen – falls sie in Massen auftreten.

[ ![Kohlrübenblattwespen sind von Mai bis Oktober in der Natur zu beobachten.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/athalia_rosae_wiki_michael_becker.jpg.webp?h=9cea71ac&itok=zJdl0x4J "Kohlrübenblattwespen sind von Mai bis Oktober in der Natur zu beobachten.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/athalia_rosae_wiki_michael_becker.jpg)© Michael Becker/wikipedia

Kohlrübenblattwespen sind von Mai bis Oktober in der Natur zu beobachten.

[ ![Larven fressen rund vier Wochen an ihren Wirtspflanzen, bevor sie sich im Boden verpuppen.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chinakohl_ruebsenblattwespe_larve_hoyer.jpg.webp?h=e29d0a4f&itok=K7FVCyaQ "Larven fressen rund vier Wochen an ihren Wirtspflanzen, bevor sie sich im Boden verpuppen.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chinakohl_ruebsenblattwespe_larve_hoyer.jpg)© Christoph Hoyer

Larven fressen rund vier Wochen an ihren Wirtspflanzen, bevor sie sich im Boden verpuppen.

## Mehrere Generationen pro Jahr möglich

Die Wespen sind von Mai bis Oktober an Doldenblütlern zu finden. Dazu zählen [Fenchel](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/vielseitiger-fenchel), [Liebstöckel](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/kuechenkraeuter-portraet-liebstoeckel), [Möhre](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/moehren-besser-gekocht-als-roh-essen), [Sellerie](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/sellerie-hat-mein-leben-veraendert), [Pastinake](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/pastinaken-nach-frost-wuerzig-suess) und die Petersilie. Die Weibchen legen die Eier auf die Blätter von Wirtspflanzen ab. Im Garten betrifft das Kohlarten, auf dem Acker meistens Senf- und Rapskulturen. Im Normalfall verursachen die nach rund einer Woche schlüpfenden Larven nur kleinere Fraßschäden. Bei Massenbefall kann es aber zum Kahlfraß kommen. Nicht nur an Blättern, sondern auch an Blüten und Fruchtständen. Die bis zu 18 Millimeter langen Larven sind anfangs hellgrün, später samtschwarz und haben drei Paare Brustfüße, sieben Paare Bauchfüße und ein Paar Nachschiebefüße. Sie verpuppen sich nach vier Wochen im Boden. Im Juli oder August schlüpft dann die zweite Wespengeneration, eine dritte kann bei trockenem, warmem Wetter noch im Herbst folgen.

## Pflanzen schützen

Wer seine Gartenpflanzen vor den gefräßigen Larven schützen will, sollte ein [Kulturschutznetz](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/mit-insektenschutznetzen-gemueseschaedlinge-abwehren) auflegen, das die Eiablage der Wespen verhindert. Manche Hobbygärtner sammeln auch die Larven ab. Von den landwirtschaftlichen Kulturen ist überwiegend der Raps gefährdet, der im August und September ausgesät wird. Falls die Schäden zu groß werden, bekämpfen Landwirte die Larven mit zugelassenen Insektiziden.

## Weitere Beiträge

[ ![Schmetterlingsraupen schädigen Kieferntriebe](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_2_niedrige_kiefern_sind_ein_beliebtes_gestaltungselemen_in_gaerten.jpg.webp?h=7ccd98c4&itok=FOPQOyJy)

27.01.2016

Schmetterlingsraupen schädigen Kieferntriebe

Die Gattung Kiefer (Pinus) ist mit ihren etwa 80 Arten weit verbreitet. Für Gärten sind zwar meist nur die niedrigen, schwachwüchsigen Arten und Zwergformen gestalterisch bedeutsam. Die Gattung bietet aber für manche Zwecke auch interessante Bäume als Strukturelemente der Gestaltung. Beeinträchtigt werden die Gehölze in ihrem Schmuckwert allerdings, wenn die Triebe durch einen Befall mit dem Kiefernharzgallenwickler oder dem Kiefernknospentriebwickler geschädigt werden.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/schmetterlingsraupen-schaedigen-kieferntriebe)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/schmetterlingsraupen-schaedigen-kieferntriebe)

[ ![Feuerwanzen – auffällig, aber harmlos](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_5_erwachsene_feuerwanzen.jpg.webp?h=4c5c077f&itok=ZjTkC2zK)

16.02.2016

Feuerwanzen – auffällig, aber harmlos

Die Feuerwanzen (Pyrrhocoris apterus) werden umgangssprachlich auch Feuerkäfer genannt und ihr meist massenhaftes Auftreten sowie der Name rufen bei manchen Menschen Ängste und Befürchtungen über ihre Gefährlichkeit hervor. Sie verursachen aber weder bei Menschen noch Pflanzen Schäden. Die auffällig schwarz-rot gefärbten Tiere leben gesellig und treten örtlich in Gärten, Parks, auf Friedhöfen und an Alleebäumen zu Hunderten oder gar Tausenden auf.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/feuerwanzen-auffaellig-aber-harmlos)

](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/feuerwanzen-auffaellig-aber-harmlos)

[ ![Blattwespen schädigen Rosen](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/rose_19334030_istock_0.jpg.webp?h=8dfc27bd&itok=ZrCAQNLf)

22.05.2012

Blattwespen schädigen Rosen

In Deutschland gibt es etwa 600 Blattwespenarten. Sie haben nicht die typische Wespentaille und stechen auch nicht.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/blattwespen-schaedigen-rosen)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/blattwespen-schaedigen-rosen)
