# Boden des Jahres 2019: Der Kippenboden

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- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/boden-des-jahres-2019-der-kippenboden
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2018-11-21T16:06:34+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
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- Topics: Bodenschutz
- Teaser text: Auf einer Festveranstaltung anlässlich des Weltbodentags am 5. Dezember in Berlin wird der Kippenboden als Boden des Jahres 2019 präsentiert. Er folgt auf den Alpinen Felshumusboden im Jahr 2018, den Gartenboden (Hortisol) 2017 sowie den Grundwasserboden (Gley), den Boden des Jahres 2016.

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![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/titelbild_bdj_2019_rbenning_30.jpg.webp?h=0c8e882e&itok=S_rzx_Er)

© Raphael Benning, LfULG

Boden des Jahres ist der Kippenboden.

04.12.2018

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ IVA-Magazin ](https://www.iva.de/iva-magazin) [ Umwelt &amp; Verbraucher ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher) Boden Des Jahres 2019: Der Kippenboden

## Weltbodentag ist gemeinsamer Aktionstag für den Boden

[Auf einer Festveranstaltung anlässlich des Weltbodentags am 5. Dezember in Berlin](https://www.bodenwelten.de/sites/default/files/aktuelles/docs/Einladung_Boden-des-Jahres2019_%205-12-2018.pdf) wird der Kippenboden als Boden des Jahres 2019 präsentiert. Er folgt auf den Alpinen Felshumusboden im Jahr 2018, den Gartenboden (Hortisol) 2017 sowie den Grundwasserboden (Gley), den Boden des Jahres 2016.

[ ![Boden des Jahres ist der Kippenboden.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/titelbild_bdj_2019_rbenning_30.jpg.webp?h=0c8e882e&itok=1jTw_3kc "Boden des Jahres ist der Kippenboden.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/titelbild_bdj_2019_rbenning_30.jpg)© Raphael Benning, LfULG

Boden des Jahres ist der Kippenboden.

[ ![Kippe des Tagebaus "Klettwitz", Lausitz, vor Beginn der Sanierung 1995.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/tb_klettwitz_1995.jpg.webp?h=12e43ea0&itok=wZpGYspy "Kippe des Tagebaus "Klettwitz", Lausitz, vor Beginn der Sanierung 1995.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/tb_klettwitz_1995.jpg)© Archiv Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV)

Kippe des Tagebaus "Klettwitz", Lausitz, vor Beginn der Sanierung 1995.

[ ![Und nach Beendigung 2018.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/tb_klettwitz_2018.jpg.webp?h=7ccd98c4&itok=e-uB-5dI "Und nach Beendigung 2018.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/tb_klettwitz_2018.jpg)© Thomas Heinkele, FIB e. V

Und nach Beendigung 2018.

Böden sind mehr als „der Dreck unter unseren Füßen“. Sie sind unverzichtbare Lebensgrundlage, und ihr Schutz ist enorm wichtig. Rund ein Viertel der weltweiten Landfläche ist bereits von Degradation (Verschlechterung des Bodens) betroffen. Jedes Jahr gehen geschätzte 24 Milliarden Tonnen fruchtbaren Bodens aufgrund von Erosion, Bebauung, Verdichtung und Ressourcenabbau verloren.

Um die unersetzbare und begrenzte Ressource Boden zu würdigen und für ihren Schutz zu werben, wird seit dem Jahr 2005 jährlich anlässlich des Internationalen Tag des Bodens der "[Boden des Jahres](https://www.dbges.de/de/boden-des-jahres)" vorgestellt. Die Auswahl trifft das „Kuratorium des Bodens des Jahres“ gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und der „Aktionsplattform Bodenschutz“, bestehend aus der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft, dem Bundesverband Boden e. V. und dem Ingenieurtechnischen Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e. V.

Der Kippenboden entsteht vor allem nach dem Braunkohletagebau. Kippenböden sind daher vor allem im Rheinischen Braunkohlenrevier, in der Kölner Bucht sowie auf großer Fläche im Mitteldeutschen Braunkohlerevier bei Leipzig-Halle und im Lausitzer Braunkohlerevier zu finden. Der Weg vom Kippsubstrat zum Kippenboden in der Bergbaufolge ist lang. Die landwirtschaftliche Rekultivierung von Kippenböden ist eine große Herausforderung für die Landwirtschaft, denn Kippenböden weisen andere Merkmale als natürliche Böden auf, da sie aus künstlich umgelagerten Sedimenten entstanden sind. Es ist meist eine Aufkalkung und Durchlüftung notwendig und der Aufbau von organischer Substanz in Form von Humus steht im Vordergrund. Wenn die Landwirte dann wieder Regenwürmer im ehemaligen toten Kippenboden finden, wissen sie, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

[Boden des Jahres 2018: Der Alpenboden](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/boden-des-jahres-2018-der-alpenboden)
[Boden des Jahres 2017: Der Gartenboden](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/boden-des-jahres-2017-der-gartenboden)
[Boden des Jahres 2016: Der Grundwasserboden](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/der-grundwasserboden-ist-boden-des-jahres-2016)
[Boden des Jahres 2015: Der Stauwasserboden](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/der-stauwasserboden-ist-boden-des-jahres-2015)
[Boden des Jahres 2014: Die Weinbergsböden](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/ein-zeichen-fuer-den-boden-am-5-dezember-ist-wie-jedes-jahr)
[Boden des Jahres 2013: Der Plaggenesch](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/boden-des-jahres-2013-der-plaggenesch)
[Boden des Jahres 2012: Das Niedermoor](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/am-5-dezember-ist-weltbodentag)
[Weltbodentag 2011: Ernüchternde Bilanz](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/weltbodentag-2011-ernuechternde-bilanz)

## Weitere Informationen

Landwirtschaft trägt zum Bodenschutz bei

[ Mehr erfahren ](https://www.iva.de/themen/weitere-themen/bodenschutz)

## Weitere Beiträge

[ ![Moderne Landwirtschaft sichert gesunde Böden](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/gepfluegtes_feld_86503007_thinkstock.jpg.webp?h=193437f6&itok=hu6U1J2Y)

16.03.2015

Moderne Landwirtschaft sichert gesunde Böden

Die Vereinten Nationen erklärten 2015 zum internationalen Jahr des Bodens, um die Bedeutung fruchtbarer Böden als wichtigste Produktionsgrundlage für die Landwirtschaft und somit als Lebensgrundlage für die Menschen hervorzuheben. Der Deutsche Bauernverband (DBV) veröffentlichte im Januar 2015 zum Auftakt den 36-Seiten starken Bericht „Moderne Landwirtschaft – Gesunde Böden“.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/moderne-landwirtschaft-sichert-gesunde-boeden)

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[ ![Am 5. Dezember ist Weltbodentag](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/moor_am_schliffkopf.jpg.webp?h=39544c47&itok=qFobeXI3)

04.12.2012

Am 5. Dezember ist Weltbodentag

Eine der wichtigsten Lebensgrundlagen für Mensch und Tier ist – neben Wasser und Luft – der Boden. Er zählt zu den begrenzten Ressourcen und muss nachhaltig genutzt und geschützt werden. Die Internationale Bodenkundliche Union (IUSS) hat den 5. Dezember zum Weltbodentag erklärt. Der Aktionstag soll die Bedeutung der Böden und ihre Schutzwürdigkeit stärker im Bewusstsein der Menschen verankern.

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[ ![Boden des Jahres 2017: Der Gartenboden](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/gemuesegarten_126437149m_fotolia.jpg.webp?h=2d14283b&itok=kU3AWFGz)

07.12.2016

Boden des Jahres 2017: Der Gartenboden

„Der Gartenboden vermittelt vielen Menschen unmittelbar, was den Wert der natürlichen Ressource Boden tatsächlich ausmacht“, betonte Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund am 5. Dezember anlässlich der Festveranstaltung zum Weltbodentag 2016 in Berlin. Als Schirmherrin kürte sie den Gartenboden zum Boden des Jahres 2017. Der Hortisol (lateinisch hortus = Garten; solum = Boden), ist ein Bodentyp, der sich durch eine lange, intensive gärtnerische Bewirtschaftung aus einem anderen – oft nicht mehr erkennbaren Bodentyp – entwickelt hat.

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[ ![Der Grundwasserboden ist Boden des Jahres 2016](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/grundwasserboeden.jpg.webp?h=30c08e7f&itok=JofVne23)

03.03.2016

Der Grundwasserboden ist Boden des Jahres 2016

Besonders in Senken und Niederungen findet sich deutschlandweit der Grundwasserboden, in der Fachsprache auch „Gley“ genannt. Er sammelt das Sickerwasser der Umgebung und führt über das ganze Jahr oberflächennah Grundwasser. Am Weltbodentag am 4. Dezember 2015 wurde der Gley in Berlin gekürt. Die Schirmherrschaft für den Boden des Jahres 2016 übernahm Dr. Robert Habeck, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

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[ ![Der Boden lebt](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/man-sieht-es-dem-boden-nicht-an-dass-ihn-eine-riesenzahl-von-bakterien-pilzen-und-kleinstlebewesen-bevoelkert.jpg.webp?h=2a479378&itok=16F1fyyW)

27.12.2005

Der Boden lebt

Über eine Milliarde Bakterien, Millionen von Pilzen und Tausende von Kleinstlebewesen leben in einem Gramm fruchtbaren Acker- oder Wiesenbodens. Die Oberflächen aller Partikel eines jeden Gramms Boden addieren sich insgesamt zu einer Fläche von bis zu 2 Quadratmetern. Sie bieten immense Siedlungsräume für Mikrorganismen. Obwohl sie mit bloßem Auge überwiegend nicht zu erkennen sind, leisten sie Schwerstarbeit bei der Zersetzung organischer Substanz. Aber sie „knacken“ auch chemische Verbindungen. Ein gesundes, funktionierendes Bodenleben ist die Voraussetzung für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und damit für eine nachhaltige Landbewirtschaftung. Dass die mechanische Bearbeitung des Bodens für ihn einer der Stressfaktoren ist, der einen sehr viel stärkeren Einfluss auf das Bodenleben hat als mineralische Düngung oder Pflanzenschutz, darin waren sich die Teilnehmer der Fachveranstaltung „Bodenleben und Bodenfruchtbarkeit“ einig. Sie fand kürzlich in Bonn statt, veranstaltet vom Institut für Landwirtschaft und Umwelt und der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung.

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[ ![Pflug oder Grubber? Das ist hier die Frage!](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/die-herbstbestellung-mit-dem-pflug-hat-nach-wie-vor-ihre-daseinsberechtigung.jpg.webp?h=2a479378&itok=7CPnz1nm)

28.10.2008

Pflug oder Grubber? Das ist hier die Frage!

„Pflügen oder grubbern?“ fragen sich Ackerbauern in jedem Herbst vor der Aussaat des Wintergetreides. Über viele Jahre hinweg war der pfluglose Ackerbau voll im Trend und wurde sogar politisch gefördert. Mittlerweile mehren sich wieder die Experten die auf die Vorzüge der intensiven Bodenbearbeitung mit dem Pflug setzen. Soviel vorab: Patentrezepte gibt es nicht. Beide Verfahren, Pflügen wie Grubbern, haben ihre Vor- und Nachteile. Das zeigen langjährige Ergebnisse aus Wissenschaft und Praxis.

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