# Schon mal Chayoten probiert?

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/schon-mal-chayoten-probiert
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2018-04-06T13:39:36+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
- Published: true
- Topics: Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Mit exotischen Gemüsen lernt man einfach nie aus. Oder kennen Sie etwa Chayoten? Wenn nicht, ist das keine Schande. Denn die südamerikanischen Kürbisgewächse sind bei uns nur Insidern bekannt. In mitteleuropäischen Breiten wachsen sie in Gewächshäusern beziehungsweise im Sommer in den wärmeren Regionen, wie zum Beispiel am Kaiserstuhl (Oberrhein).

## Content

© Shutterstock Chayoten stammen aus Südamerika. Ihre Form ähnelt der von Birnen, Paprika oder Mangos.

19.04.2018

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ IVA-Magazin ](https://www.iva.de/iva-magazin) [ Schule &amp; Wissen ](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen) Schon Mal Chayoten Probiert?

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chayoten_51234766m_shutterstock.jpg.webp?h=82f92a78&itok=K1pBK6-E)

© Shutterstock

Chayoten stammen aus Südamerika. Ihre Form ähnelt der von Birnen, Paprika oder Mangos.

19.04.2018

# Schon mal Chayoten probiert?

## Ertragreiche Tropenfrucht rankt bis zu 30 Meter

Mit exotischen Gemüsen lernt man einfach nie aus. Oder kennen Sie etwa Chayoten? Wenn nicht, ist das keine Schande. Denn die südamerikanischen Kürbisgewächse sind bei uns nur Insidern bekannt. In mitteleuropäischen Breiten wachsen sie in Gewächshäusern beziehungsweise im Sommer in den wärmeren Regionen, wie zum Beispiel am Kaiserstuhl (Oberrhein).

[ ![Chayoten stammen aus Südamerika. Ihre Form ähnelt der von Birnen, Paprika oder Mangos.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chayoten_51234766m_shutterstock.jpg.webp?h=82f92a78&itok=eDvD1P7R "Chayoten stammen aus Südamerika. Ihre Form ähnelt der von Birnen, Paprika oder Mangos.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chayoten_51234766m_shutterstock.jpg)© Shutterstock

Chayoten stammen aus Südamerika. Ihre Form ähnelt der von Birnen, Paprika oder Mangos.

[ ![Die Tropenpflanze rankt über Gerüste und kann gut vom Boden aus geerntet werden.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chayotenranken_345760913m_shutterstock.jpg.webp?h=82f92a78&itok=J9U5uav7 "Die Tropenpflanze rankt über Gerüste und kann gut vom Boden aus geerntet werden.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chayotenranken_345760913m_shutterstock.jpg)© Shutterstock

Die Tropenpflanze rankt über Gerüste und kann gut vom Boden aus geerntet werden.

[ ![Chayoten können keinen Frost vertragen.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chayoten_618291158l_shutterstock.jpg.webp?h=71976bb4&itok=WjgF4fuN "Chayoten können keinen Frost vertragen.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chayoten_618291158l_shutterstock.jpg)© Shutterstock

Chayoten können keinen Frost vertragen.

[ ![In der Frucht befindet sich ein Kern, der nach der Reife austreibt und wie hier einen Keim bildet.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/keim_foto_j.macintosh_wikipedia.jpg.webp?h=0db3a769&itok=IdXOwjr4 "In der Frucht befindet sich ein Kern, der nach der Reife austreibt und wie hier einen Keim bildet.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/keim_foto_j.macintosh_wikipedia.jpg)© D. Monniaux / wikipedia

In der Frucht befindet sich ein Kern, der nach der Reife austreibt und wie hier einen Keim bildet.

[ ![Blätter und Rhizome können zu leckeren Speisen verarbeitet werden.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chayoten_gebraten_1020994282l_shutterstock.jpg.webp?h=7658b472&itok=mFhCK0mr "Blätter und Rhizome können zu leckeren Speisen verarbeitet werden.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/chayoten_gebraten_1020994282l_shutterstock.jpg)© Shutterstock

Blätter und Rhizome können zu leckeren Speisen verarbeitet werden.

## Wissenswert

Aus dem deutschen Namen Gemüsegurke und der Zugehörigkeit zu den Kürbisgewächsen lassen sich schon Rückschlüsse auf den Geschmack ziehen. Der liegt nämlich je nach Reife und Sorte zwischen [Gurke](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/gurken-gut-waschen-aber-nicht-schaelen), [Zucchini](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/zucchini-kuerbisse-gurkenform), Birne und [Kohlrabi](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/kohlrabi-typisch-deutsch). Auf jeden Fall ist er ziemlich neutral. Deswegen benötigt die Chayote auch intensivere Partner in Speisen oder eine gute Prise Gewürze. Als Salat kann sie nach dem Schälen roh genossen werden. Die Früchte sollte man unter fließendem Wasser schälen, weil dabei ein klebriger Milchsaft austritt. Als Gemüse passt sie gut zu Fleisch-, Wild- und Fischspeisen. Junge Blätter dienen in ihren Heimatländern als Suppeneinlage oder werden wie Spinat zubereitet. Eine besondere Delikatesse sollen die Rhizome der ausdauernden Pflanze sein. Sie werden wie Kartoffeln zubereitet.

Die Früchte der Chayote unterscheiden sich sortenbedingt in Größe, Farbe und Form. Meist sind sie faustgroß. Sie können aber auch bis zu 20 Zentimeter lang werden. Die Farbe schwankt zwischen gelb, hellgrün und dunkelgrün. Die Form ähnelt der von [Birnen](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/unterschaetzte-birnen), [Paprika](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/paprika-die-schaerfe-macht-den-unterschied) oder [Mangos](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/mango-exotisch-und-empfindlich). Manche Sorten weisen Längsfurchen und zum Teil auch Stacheln auf, die allerdings recht weich sind. Das Fruchtfleisch ist weiß oder grünlich.

Ähnlich wie die verwandten Zucchini oder Gurken bestehen Chayoten zu 97 Prozent aus Wasser und sind dementsprechend energiearm. Die Früchte enthalten jedoch unter anderem mit Calcium, Eisen und Kalium wertvolle Mineralstoffe. Vitamin C ist ebenfalls enthalten.

Frische Früchte kommen von März bis Juni aus Brasilien und von April bis Dezember aus Costa Rica und Kenia nach Deutschland. Die wichtigsten Abnehmerländer in Europa sind Frankreich, Deutschland und Großbritannien.

## Herkunft und Ansprüche

Die mehrjährige Chayote *(Sechium edule)* stammt aus den Tropen und Subtropen Mittel- und Südamerikas. Sie benötigt zum Überwintern 15 Grad Celsius, Frost kann sie nicht vertragen. An den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche. Er sollte aber frei von Staunässe sein. Die Pflanze bevorzugt sonnige Standorte.

## Anbau

Chayoten lassen sich gut aus dem großen Kern der Frucht ziehen. Er keimt bereits nach der Reife in der Frucht, Bodenkontakt ist nicht erforderlich. Unter guten Wachstumsbedingungen rankt die schnellwüchsige Pflanze bis zu 30 Meter weit und bedeckt mit ihren etwa handgroßen Blättern eine mehrere Dutzend Quadratmeter große Fläche. Im Erwerbsanbau lässt man die Pflanze an einem Gerüst ranken. Das wird so gebaut, dass sich Pflücker zur Ernte darunter frei bewegen können. In Regionen mit Jahreszeiten entwickelt die Pflanze ein Rhizom, in dem sie Reservestoffe speichert, die sie für den Wiederaustrieb im Frühjahr braucht. Hauptanbaugebiete sind die tropischen und subtropischen Länder Mittel- und Südamerikas sowie die USA, Indien und Afrika.

## Pflanzenschutz und Düngung

Die Tropenpflanze ist recht unempfindlich gegenüber Schaderregern. Sie zählt zu den Starkzehrern und benötigt deswegen reichlich Dünger.

## Ernte und Lagerung

An einer weit verzweigt rankenden Pflanze wachsen bis zu 300 Früchte. Beim Einkauf sollte man auf harte sowie gleichmäßig gefärbte und pralle Früchte achten. Werden sie hingegen bereits weich, ist das kein Zeichen für Reife, sondern für einsetzende Fäulnis. Im Kühlschrank halten sie sich etwa zwei Wochen, unter optimalen Lagerbedingungen (circa 10 Grad Celsius und 90 Prozent relative Luftfeuchte) auch bis zu sechs Wochen.

## Weitere Beiträge

[ ![Avocados: früher seltener Luxus, heute ganzjährig und preisgünstig erhältlich](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/avocado_foto_heiko_stuckmann_pixelio.de_.jpg.webp?h=10d202d3&itok=LeY_X8I1)

13.02.2017

Avocados: früher seltener Luxus, heute ganzjährig und preisgünstig erhältlich

Rund oder birnenförmig, grün oder schwarz, glatt oder runzelig – aus unseren Supermärkten sind die unterschiedlichen Avocadosorten nicht mehr wegzudenken. Die Früchte aus dem Süden haben ungewöhnliche innere Werte wie den mit Abstand höchsten Fettgehalt aller Früchte. Momentan erleben sie einen Nachfrageboom. Gezielter Schutz vor Pilzkrankheiten hilft die Erträge zu sichern.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/avocados-frueher-seltener-luxus-heute-ganzjaehrig-und-preisguenstig)

](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/avocados-frueher-seltener-luxus-heute-ganzjaehrig-und-preisguenstig)

[ ![Exotisches im Obstkorb: Die Papaya](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/papaya_169618712_shutterstock.jpg.webp?h=82f92a78&itok=oDEaZ63_)

11.11.2016

Exotisches im Obstkorb: Die Papaya

Sie schmeckt wie eine Melone und duftet nach Aprikose. Die Papaya (Carica papaya L.) hat hierzulande einen festen Platz im Obstsortiment ergattert. Mitte der 1990er Jahre befiel eine kaum beherrschbare Viruskrankheit die Papayas auf Hawaii. Innerhalb kürzester Zeit wurde eine virusresistente gentechnisch veränderte Papaya entwickelt; so konnte die Produktion gerettet werden.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/exotisches-im-obstkorb-die-papaya)

](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/exotisches-im-obstkorb-die-papaya)

[ ![Jackfrucht – die größte Baumfrucht der Welt](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/jackfrucht_484744431l_istock.jpg.webp?h=119335f7&itok=8ZPRGYdL)

30.08.2018

Jackfrucht – die größte Baumfrucht der Welt

In letzter Zeit macht die Jackfrucht als veganer Fleischersatz von sich reden. Die riesigen Früchte sind in Asien aber auch als Obst beliebt. Möglich macht die unterschiedliche Verwendung die Besonderheit, dass die Jackfrucht sowohl im unreifen als auch im reifen Zustand essbar ist.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/jackfrucht-die-groesste-baumfrucht-der-welt)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/jackfrucht-die-groesste-baumfrucht-der-welt)

[ ![Litschis: Liebesgrüße aus China](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/litschi_foto_heiko_stuckmann_pixelio.de_.jpg.webp?h=10d202d3&itok=1GRRCgR7)

04.03.2016

Litschis: Liebesgrüße aus China

Wir kennen die exotische Frucht als essbare Dekoration in Cocktails oder Eisbechern sowie aus Bowlen und Obstsalaten. Ursprünglich aus China stammend, wird die exotische Litschi mittlerweile in vielen subtropischen Ländern angebaut. Sie wächst an Bäumen und sollte vollreif geerntet und gegessen werden. Wer will, kann sie sogar selbst züchten.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/litschis-liebesgruesse-aus-china)

](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/litschis-liebesgruesse-aus-china)
