# Wenn Sommerastern welken

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/wenn-sommerastern-welken
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2019-06-03T15:08:06+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
- Published: true
- Topics: Haus & Garten
- Teaser text: Unter dem Begriff der Asternwelke werden in der Praxis meist die Schäden sowohl der gefäßparasitären Welkeerreger Fusarium oxysporum f. callistephi und Verticillium alboatrum als auch der Fuß- und Stängelkrankheitserreger Fusarium lateritium und F. culmorum zusammengefasst. Die Schadsymptome sind ähnlich, und häufig kommen auch verschiedene Erreger gleichzeitig an den Pflanzen vor. In einigen Fällen kann auch die Sklerotiniafäule Sclerotinia sclerotiorum zum Welken und Absterben der Pflanzen führen.

## Content

© Klaus Margraf Gesunde Sommerastern mit reicher Blüte.

02.07.2019

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ IVA-Magazin ](https://www.iva.de/iva-magazin) [ Haus &amp; Garten ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten) Wenn Sommerastern Welken

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_2_sommerastern_aus_gesunden_bestaenden.jpg.webp?h=2f36c2c5&itok=n5vgmS3Y)

© Klaus Margraf

Gesunde Sommerastern mit reicher Blüte.

02.07.2019

# Wenn Sommerastern welken

## Welke statt Blütenpracht

Unter dem Begriff der Asternwelke werden in der Praxis meist die Schäden sowohl der gefäßparasitären Welkeerreger *Fusarium oxysporum* f. *callistephi* und *Verticillium alboatrum* als auch der Fuß- und Stängelkrankheitserreger *Fusarium lateritium* und *F. culmorum* zusammengefasst. Die Schadsymptome sind ähnlich, und häufig kommen auch verschiedene Erreger gleichzeitig an den Pflanzen vor. In einigen Fällen kann auch die Sklerotiniafäule *Sclerotinia sclerotiorum* zum Welken und Absterben der Pflanzen führen.

[ ![Gesunde Sommerastern mit reicher Blüte.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_2_sommerastern_aus_gesunden_bestaenden.jpg.webp?h=2f36c2c5&itok=l_Mk8WYk "Gesunde Sommerastern mit reicher Blüte.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_2_sommerastern_aus_gesunden_bestaenden.jpg)© Klaus Margraf

Gesunde Sommerastern mit reicher Blüte.

[ ![Sklerotinia-Fäule an Sommerastern.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_4_sklerotinia-faeule_an_sommerastern.jpg.webp?h=a610a299&itok=2TsY5OG7 "Sklerotinia-Fäule an Sommerastern.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_4_sklerotinia-faeule_an_sommerastern.jpg)© Klaus Margraf

Sklerotinia-Fäule an Sommerastern.

Bereits wenige Wochen nach dem Auspflanzen können die Sommerastern bei einer Infektion mit dem *Fusarium oxysporum*-Erreger Welke-Erscheinungen zeigen, wobei zunächst die unteren Blätter vergilben, dann verbräunen und absterben. Später kommt es zu einer Welke an einzelnen Trieben und schließlich der ganzen Pflanze. Die Stängel verfärben sich zunächst meist einseitig dunkelviolett bis bräunlich. Bei der [Verticillium-Welke](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/die-verticillium-welke-gehoelzen-hat-viele-wirte) zeigen sich die Schäden oft erst drei Monate nach dem Pflanzen. Hier vergilben die Blätter, weshalb die Krankheit auch als „Gelbwelke“ bezeichnet wird. Diese echten Welke-Erreger leben im Boden und dringen über die Wurzeln in die Wasserleitungsbahnen der Pflanzen ein. Mit ihrem Wachstum dort werden diese verstopft und der Wasser- sowie Nährstofftransport zunächst be- und später verhindert. Sie können jahrelang im Boden auf verrottenden Pflanzenresten überdauern.

Die Fusarium-Arten der Fuß- und Stängelerkrankung infizieren vor allem das Rindengewebe in Bodennähe. Sie dringen nicht bis zu den Wasserleitungsbahnen vor. Der Stängelgrund verfärbt sich schwärzlich und vermorscht schließlich. Das führt zu einem schlagartigen Welken und Absterben der Pflanzen.

Bei der Sklerotinia-Fäule treten anfangs meist bräunliche Stellen am Wurzelhals beziehungsweise im unteren Stängelbereich auf. Hier ist bald ein weißes watteartiges Myzel zu finden, in dem sich schwarze, harte Dauerkörper (Sklerotien) von unterschiedlicher Gestalt bilden, die Bohnengröße erreichen können. Die Fäule greift schnell auf Blattstiele und Blätter über, die zunächst wässrig-weiche Stellen, später auch weißliches Myzel mit Sklerotien zeigen, bis schließlich die ganze Pflanze unter Braunfärbung abstirbt. Die Sklerotien können bis zu zehn Jahren im Boden lebensfähig bleiben. Sie keimen im Frühjahr aus der oberen Bodenschicht entweder mit einem Myzel aus, das über Wurzeln oder Wurzelhals in die Pflanzen eindringen kann, oder bilden Fruchtkörper, aus denen Sporen ausgeschleudert werden, die die Pflanzen ebenfalls infizieren.

Bei der Anpflanzung von Sommerastern können Fusarium- oder Verticillium-resistente oder -tolerante Sorten genutzt werden. Sklerotinia-resistente Sorten sind nicht bekannt. Die von der Sklerotinia-Fäule befallenen Pflanzen sollte man sofort so vorsichtig entfernen, dass keine Sklerotien in den Boden gelangen. Ansonsten sollte man vorbeugend gegen alle Welke-Krankheiten nasse Standorte sowie Stickstoffüberdüngung meiden und soweit möglich einen Flächenwechsel vorzunehmen. Dabei sollte die Anbau-Pause fünf bis sieben Jahre betragen. Auf kleineren verseuchten Flächen wie in Kübeln und Pflanzschalen lohnt es, den verseuchten Boden einfach auszutauschen.

## Weitere Beiträge

[ ![Die Gefahr aus dem Boden ](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_3_watteartiges_sklerotinia-myzel_an_buschbohnen.jpg.webp?h=ddb1ad0c&itok=46x-PQQY)

17.03.2021

Die Gefahr aus dem Boden

Die Sklerotinia-Welke und -Fäule ist eine weltweit verbreitete sogenannte bodenbürtige Krankheit, deren Häufigkeit und Befallsstärke sehr von den klimatischen Bedingungen, insbesondere hoher Luftfeuchte, wie durch Tau, Nebel, Regen und Bewässerung abhängt. In dichten Pflanzenbeständen kann sich die entstandene hohe Luftfeuchte länger halten. Die Krankheit tritt an Gartenpflanzen sowohl beim Anbau im Freiland als auch unter Folientunneln und im Gewächshaus auf. Eine lange Verweildauer der Erreger im Boden und die große Anzahl an Wirtspflanzen, zu der auch landwirtschaftliche Kulturpflanzen und Unkräuter gehören, macht die Krankheit so gefährlich.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/die-gefahr-aus-dem-boden)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/die-gefahr-aus-dem-boden)

[ ![Blattkrankheiten an Beet- und Sommerblumen](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_3_pelargonien_und_ziertabak_wirken_in_anpflanzungen_nur_mit_gesunden_blaettern.jpg.webp?h=b832b2e4&itok=xePie1bQ)

08.06.2018

Blattkrankheiten an Beet- und Sommerblumen

Bei Beet- und Sommerblumen sind Krankheiten wegen der relativen Kurzlebigkeit meist nicht so problematisch wie bei ausdauernden Pflanzengruppen. Jedoch können die Blattkrankheiten hier nicht nur den Schmuckwert und die Freude an bunten Beeten beeinträchtigen, bei starkem Auftreten sind auch erhebliche Pflanzenausfälle möglich. Ein kurzfristiges Nachpflanzen mit den entsprechenden Arten beziehungsweise Sorten ist auf den Beeten meist nicht möglich. Bis auf den Grauschimmel sind es oft verschiedene Erregerarten, die die Pflanzen infizieren.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/blattkrankheiten-beet-und-sommerblumen)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/blattkrankheiten-beet-und-sommerblumen)

[ ![Was ist zu tun, wenn Sommerblumen im Garten rosten?](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/bild_1_bartnelken_im_sommerblumenbeet.jpg.webp?h=94b28deb&itok=_5wQ3uUP)

28.04.2015

Was ist zu tun, wenn Sommerblumen im Garten rosten?

Gelbliche Flecke an Blättern, Blattunterseiten oder Stängeln von Gartenpflanzen begleitet von einem stäubenden Belag sind ein Hinweis auf Rosterkrankungen. Kühles und feuchtes Wetter begünstigt die verschiedenen Rostpilze in ihrer Entwicklung.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/was-ist-zu-tun-wenn-sommerblumen-im-garten-rosten)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/was-ist-zu-tun-wenn-sommerblumen-im-garten-rosten)

[ ![Wanzen im Garten stechen Blätter und Blüten an](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/731px-bug_january_2008-2_wikipedia_alvesgaspar_lygocoris_pabulinus.jpg.webp?h=ebbfaab0&itok=sRAgGncb)

25.07.2018

Wanzen im Garten stechen Blätter und Blüten an

Bei dem Wort „Wanzen“ läuft manch einem ein Schauer über den Rücken, weil man an Bettwanzen denkt. Doch es geht um Blattwanzen, die an Pflanzen im Garten saugen. Einige Arten sitzen manchmal auch als Lästlinge an Häuserwänden oder dringen in die Wohnung bei der Suche nach Überwinterungsmöglichkeiten. Besonders unangenehm werden sie dann, wenn sie sich bedroht fühlen und aus Drüsen am Hinterleib ein übel riechendes Sekret absondern. Einige Arten tragen auch den deutschen Namen „Stinkwanze“.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/wanzen-im-garten-stechen-blaetter-und-blueten)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/wanzen-im-garten-stechen-blaetter-und-blueten)
