# Rostpilze: Wirtswechsel verbreitet

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/rostpilze-wirtswechsel-verbreitet
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2025-07-11T19:16:41+00:00
- Updated: 2025-10-24T10:07:12+00:00
- Published: true
- Topics: Biodiversität / Artenvielfalt, Forschung / Biotech, Pflanzenschutz
- Teaser text: Im Reich der Pilze gibt es viele parasitisch lebende Arten, die einen breiten Wirtspflanzenkreis haben, das heißt sehr viele unterschiedliche Gattungen und Arten von Pflanzen infizieren können, die nicht unbedingt miteinander verwandt sein müssen. Andere Pilzarten sind spezialisiert und parasitieren nur eine Gattung oder sogar nur eine Art.

## Content

© Heinrich Beltz Birnengitterrost wechselt vom Laub der Birnbäume auf die Zweige der Wacholderarten Juniperus virginiana, J. sabina und J. chinensis.

11.07.2025

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ IVA-Magazin ](https://www.iva.de/iva-magazin) [ Haus &amp; Garten ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten) Rostpilze: Wirtswechsel Verbreitet

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2025-07/1%20BirnengitterrostIMG_6400.JPG.webp?h=371153c8&itok=EbUZ_-B1)

© Heinrich Beltz

Birnengitterrost wechselt vom Laub der Birnbäume auf die Zweige der Wacholderarten Juniperus virginiana, J. sabina und J. chinensis.

11.07.2025

# Rostpilze: Wirtswechsel verbreitet

## Manche Rostpilze leben auf einer einzigen Wirtspflanzengattung, andere wechseln

Im Reich der Pilze gibt es viele parasitisch lebende Arten, die einen breiten Wirtspflanzenkreis haben, das heißt sehr viele unterschiedliche Gattungen und Arten von Pflanzen infizieren können, die nicht unbedingt miteinander verwandt sein müssen. Andere Pilzarten sind spezialisiert und parasitieren nur eine Gattung oder sogar nur eine Art.

[ ![Birnengitterrost wechselt vom Laub der Birnbäume auf die Zweige der Wacholderarten Juniperus virginiana, J. sabina und J. chinensis.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2025-07/1%20BirnengitterrostIMG_6400.JPG.webp?h=371153c8&itok=g7fPJI-x "Birnengitterrost wechselt vom Laub der Birnbäume auf die Zweige der Wacholderarten Juniperus virginiana, J. sabina und J. chinensis.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2025-07/1%20BirnengitterrostIMG_6400.JPG)© Heinrich Beltz

Birnengitterrost wechselt vom Laub der Birnbäume auf die Zweige der Wacholderarten Juniperus virginiana, J. sabina und J. chinensis.

[ ![Rost am Laub von Ebereschen ist ebenfalls auf den Wirtswechsel zu Wacholder angewiesen, in diesem Fall allerdings Juniperus communis.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2025-07/2%20Rost%20Sorbus%20Gymnosporangium%20juniperium%20IMG_20210808_141020.jpg.webp?h=de4a48db&itok=b32D9sz3 "Rost am Laub von Ebereschen ist ebenfalls auf den Wirtswechsel zu Wacholder angewiesen, in diesem Fall allerdings Juniperus communis.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2025-07/2%20Rost%20Sorbus%20Gymnosporangium%20juniperium%20IMG_20210808_141020.jpg)© Heinrich Beltz

Rost am Laub von Ebereschen ist ebenfalls auf den Wirtswechsel zu Wacholder angewiesen, in diesem Fall allerdings Juniperus communis.

[ ![An den Zweigen des Wacholders Juniperus communis können sich viele Jahre lang jedes Frühjahr die Fruchtkörper bestimmter Rostpilze bilden, bevor die befallenen Zweigpartien absterben.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2025-07/3%20IMG_6512.JPG.webp?h=cc1c7ce4&itok=1MyQ1Ndb "An den Zweigen des Wacholders Juniperus communis können sich viele Jahre lang jedes Frühjahr die Fruchtkörper bestimmter Rostpilze bilden, bevor die befallenen Zweigpartien absterben.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2025-07/3%20IMG_6512.JPG)© Heinrich Beltz

An den Zweigen des Wacholders Juniperus communis können sich viele Jahre lang jedes Frühjahr die Fruchtkörper bestimmter Rostpilze bilden, bevor die befallenen Zweigpartien absterben.

[ ![Johannisbeersäulenrost wechselt zwischen Johannisbeeren und fünfnadeligen Kiefernarten wie Pinus strobus, an denen er als Weymouthkiefern-Blasenrost bezeichnet wird und nach einigen Jahren zum Absterben der ganzen Pflanze führen kann.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2025-07/4%20Rost%20Johannisbeere%20IMG_1766.JPG.webp?h=cc1c7ce4&itok=tvchep-u "Johannisbeersäulenrost wechselt zwischen Johannisbeeren und fünfnadeligen Kiefernarten wie Pinus strobus, an denen er als Weymouthkiefern-Blasenrost bezeichnet wird und nach einigen Jahren zum Absterben der ganzen Pflanze führen kann.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2025-07/4%20Rost%20Johannisbeere%20IMG_1766.JPG)© Heinrich Beltz

Johannisbeersäulenrost wechselt zwischen Johannisbeeren und fünfnadeligen Kiefernarten wie Pinus strobus, an denen er als Weymouthkiefern-Blasenrost bezeichnet wird und nach einigen Jahren zum Absterben der ganzen Pflanze führen kann.

[ ![Himbeerrost (Foto), Rosenrost und Rost am Johannisstrauch sind nicht wirtswechselnd, sondern überwintern am abgefallenen Laub, das möglichst gut entfernt werden sollte.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2025-07/5%20Rost%20Himbeere%20IMG_3962.JPG.webp?h=cc1c7ce4&itok=lC_g5hQa "Himbeerrost (Foto), Rosenrost und Rost am Johannisstrauch sind nicht wirtswechselnd, sondern überwintern am abgefallenen Laub, das möglichst gut entfernt werden sollte.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2025-07/5%20Rost%20Himbeere%20IMG_3962.JPG)© Heinrich Beltz

Himbeerrost (Foto), Rosenrost und Rost am Johannisstrauch sind nicht wirtswechselnd, sondern überwintern am abgefallenen Laub, das möglichst gut entfernt werden sollte.

Eine faszinierende und recht stark spezialisierte Ordnung sind die Rostpilze *(Pucciniales*, syn. *Uredinales)*. Viele von ihnen leben nur auf Wirten einer einzigen Gattung oder Art, so zum Beispiel *Phragmidium mucronatum* an Rose, *Cumminsiella mirabilissima* an Mahonie, *Phragmidium rubi-idaei* an Himbeere und *Melampsora hypericorum* an Johannisstrauch. Eine Besonderheit der Rostpilze ist allerdings, dass einige von ihnen wirtswechselnd leben, das heißt von einer Pflanzenart auf eine völlig andere, nicht oder nur sehr entfernt verwandte Art wechseln und auf diesen Wechsel auch angewiesen sind. Auf einer Art allein können sie also nicht dauerhaft überleben.

## **Wirtspflanzen**

Relativ bekannte wirtswechselnde Rostpilze sind der Johannisbeersäulenrost *Cronartium ribicola*, der vom Laub Schwarzer Johannisbeeren auf Triebe fünfnadeliger Kiefern-Arten wandert, dort als Weymouthskiefernblasenrost mehrere Jahre bestehen kann und wieder Blätter der Schwarzen Johannisbeeren infiziert. Ein ähnlicher Wechsel findet beim Birnengitterrost *Gymnosporangium sabinae* syn. *Gymnosporangium fuscum* von Blättern der Birnbäume zu den Trieben der Wacholderarten *Juniperus virginiana*, *J. sabina* und *J. chinensis* statt. Daneben tritt an Birnbäumen sowie vor allem an Weißdorn auch *Gymnosporangium clavariiforme* auf, der auf den Gemeinen Wacholder *Juniperus communis* wechselt.

*Gymnosporangium juniperinum* an Ebereschen hat ebenfalls *Juniperus communis* als Zwischenwirt. Verschiedene andere Rostpilze wechseln von Weiden, Erlen und Birken auf die Europäische Lärche *Larix decidua* und führen dort zu Nadelfall. Aber auch Wirtswechsel von Gehölzen zu krautartigen Pflanzen sind bekannt, so zum Beispiel der Weißtannen-Säulenrost *Pucciniastrum epilobii* zwischen Nadeln verschiedener Arten der Tanne *(Abies* spp.*)* und des Weidenröschens *(Epilobium* spp.*)* sowie beim Getreide-Schwarzrost *(Puccinia graminis)* von Sauerdorn *(Berberis* spp.*)* zu Gräsern (auch Getreide).

## **Unterschiedliche Sporenformen**

Dieser Wechsel hängt mit dem außerordentlich komplizierten Entwicklungszyklus der Rostpilze zusammen, die bis zu fünf unterschiedliche Sporenformen in Folge aufeinander bilden können und deren jeweilige Sporenform dann auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert ist. Oft sind die Fruchtkörper auffällig gelb, orange oder rot gefärbt (daher der Name "Rostpilze"), manchmal aber auch weiß, bräunlich oder schwarz. Meist bilden sie auf den Blättern kleine Flecke, an Trieben aber auch oft auffällige gallertartige, größere Fruchtkörper.

## **Zwischenwirte beseitigen?**

Um Infektionen an wertvollen Pflanzen zu verhindern, wird oft empfohlen, weiträumig den Zwischenwirt zu vernichten. Das ist zwar theoretisch richtig, aber da die Sporen von Rostpilzen wie die vieler anderer pilzlicher Krankheitserreger vom Wind über sehr weite Strecken transportiert werden können, bringt ein solches Entfernen der Zwischenwirte nicht immer den erhofften Erfolg. Wo es problemlos umsetzbar ist, zum Beispiel beim Entfernen von Weidenröschen aus Weihnachtsbaumquartieren mit Nordmanntannen, ist es natürlich durchaus zu empfehlen, weil dadurch der Befallsdruck gesenkt wird, aber gerade bei Birnengitterrost oder Johannisbeersäulenrost in Siedlungsgebieten mit vielfältiger Bepflanzung ist eine solche Maßnahme schwer durchsetzbar. Vielmehr sollten möglichst widerstandsfähige Sorten gepflanzt werden. Bei Rosen gibt es gegenüber dem (nicht wirtswechselnden) Rost erhebliche Unterschiede in der Anfälligkeit, aber bei Birnen und Johannisbeeren scheinen die Unterschiede deutlich geringer zu sein.

## **Weitere Gegenmaßnahmen**

Befallenes Laub von Rosen oder Himbeeren sollte im Winter aus dem Garten entfernt werden, weil sich daran Überdauerungsorgane der Rostpilze leben. Bei Birnen und Johannisbeeren ist das nicht der Fall. Da Rostpilze zur Infektion eine gewisse Blattfeuchte brauchen, ist es günstig, die Pflanzen möglichst trocken zu halten, zum Beispiel indem man einen Birnbaum in Spalierform an einer Hauswand unter dem Dachüberstand anzieht.

## Weitere Beiträge

[ ![Gitterroste nicht nur an Birnen](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_3_starker_befall_mit_birnengitterrost.jpg.webp?h=4c5c077f&itok=kDdmGmAR)

03.08.2018

Gitterroste nicht nur an Birnen

Allgemein bekannt ist der Birnengitterrost, der sich im Laufe der Jahre zu einer gefährlichen Krankheit an Birnen im Haus- und Kleingarten entwickelt hat. Ähnliche Schadsymptome treten auch von Verwandten des Birnengitterrosts an Crataegus- und Sorbus-Arten auf. Sie sind zwar örtlich sehr auffällig, haben aber noch nicht das Schadausmaß des Birnengitterrosts erreicht.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/gitterroste-nicht-nur-birnen)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/gitterroste-nicht-nur-birnen)

[ ![An Himbeeren sterben die Ruten](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_1_gesunde_pflanzen_-_reiche_himbeerernte.jpg.webp?h=ca61e8f6&itok=g4Qp6JQT)

07.07.2017

An Himbeeren sterben die Ruten

Das Laub einzelner Himbeerruten wird vorzeitig gelb und die Fiederblättchen fallen ab. Zeigen die Triebe im unteren Teil braune bis blauviolette Flecke, die sich vergrößern und die die Rute umfassen können, handelt es sich um das durch verschiedene pilzliche Erreger hervorgerufene Himbeerrutensterben.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/himbeeren-sterben-die-ruten)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/himbeeren-sterben-die-ruten)

[ ![Johannisbeeren im Garten](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/johannisbeeren_157615130l_istock.jpg.webp?h=119335f7&itok=5SCxajLs)

08.06.2018

Johannisbeeren im Garten

Ribes auf lateinisch, Ribiseln in Bayern und Österreich, Ahlbeere in Norddeutschland, Träuble in Schwaben und Trübeli in der Schweiz – so werden die Johannisbeeren genannt. Es gibt sie in rot (Ribes rubrum), schwarz (Ribes nigrum) und weiß (Ribes sativum), und auch die Stachelbeere (Ribes uvacrispa) gehört zu dieser Pflanzengattung. Ihr Gattungsname stammt vom arabischen ribâs ab, einer im Libanon wachsenden Rhabarberart. In Europa wurde dann ribes daraus. Unser deutscher Name Johannisbeere rührt daher, dass um den Johannistag am 24. Juni die ersten Johannisbeersorten reif sind.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/johannisbeeren-im-garten)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/johannisbeeren-im-garten)

[ ![Was ist zu tun, wenn Sommerblumen im Garten rosten?](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/bild_1_bartnelken_im_sommerblumenbeet.jpg.webp?h=94b28deb&itok=_5wQ3uUP)

28.04.2015

Was ist zu tun, wenn Sommerblumen im Garten rosten?

Gelbliche Flecke an Blättern, Blattunterseiten oder Stängeln von Gartenpflanzen begleitet von einem stäubenden Belag sind ein Hinweis auf Rosterkrankungen. Kühles und feuchtes Wetter begünstigt die verschiedenen Rostpilze in ihrer Entwicklung.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/was-ist-zu-tun-wenn-sommerblumen-im-garten-rosten)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/was-ist-zu-tun-wenn-sommerblumen-im-garten-rosten)

[ ![Der Weymouthskiefernblasenrost](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/bild_8_johannisbeersaeulenrost_pusteln_blattunterseits.jpg.webp?h=197483aa&itok=uhsPXm9s)

18.08.2011

Der Weymouthskiefernblasenrost

Wenn die Blätter der Schwarzen Johannisbeere etwa ab Juni kleine, gelbliche Flecken, auf der Blattoberseite aufweisen

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/der-weymouthskiefernblasenrost)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/der-weymouthskiefernblasenrost)

[ ![Amerikanischer Stachelbeermehltau schädigt auch Johannisbeeren](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_2_durch_amerikanischen_stachelbeermehltau_geschaedigter_johannisbeertrieb.jpg.webp?h=5fa3854b&itok=Ad-qna8N)

24.09.2015

Amerikanischer Stachelbeermehltau schädigt auch Johannisbeeren

Der Amerikanische Stachelbeermehltau (Sphaerotheca mors-uvae) ist als Schaderreger an Stachelbeeren schon seit über 100 Jahren bekannt. Sehr bald wurde dann auch Befall an Schwarzen Johannisbeeren festgestellt. Der zunehmende Anbau dieser Strauchbeerenobstart im letzten Jahrhundert hat hier die Krankheitsausbreitung begünstigt. Seit wenigen Jahren wird nun auch Befall an Roten Johannisbeeren beobachtet.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/amerikanischer-stachelbeermehltau-schaedigt-auch-johannisbeeren)

](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/amerikanischer-stachelbeermehltau-schaedigt-auch-johannisbeeren)

[ ![Schwarzrost-Comeback in Deutschland](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/schwarzrost_foto_k__flath_jki.jpg.webp?h=05ee7ac3&itok=T8E-oAWk)

13.05.2014

Schwarzrost-Comeback in Deutschland

Der Weizenschwarzrost schlägt zurück: Nachdem der Pilz seit Jahrzehnten besiegt schien, kehrte er 2013 nach Deutschland zurück. Während Schwarzrost an Roggen seit Jahren in Deutschland heimisch ist und die derzeit angebauten Roggensorten durch die Bank anfällig reagieren, stellte der Pilz an Weizen in Deutschland kein Problem dar. Bis 2013. Jetzt wurde nach Angaben des Julius Kühn-Instituts (JKI) eher überraschend der Weizen befallen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/schwarzrost-comeback-deutschland)

](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/schwarzrost-comeback-deutschland)

[ ![Gelbrost – Gefahr im Getreide](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/gelbrost_an_getreideblaettern_23792_bcs.jpeg.webp?h=65267471&itok=3RPaY9GP)

06.11.2014

Gelbrost – Gefahr im Getreide

2014 gab es eine regelrechte Gelbrost-Epidemie. Der Pilz Puccinia striiformis rief in ungewöhnlichem Umfang Gelbrost an Getreide hervor. Gelbrost gehört zu den wichtigsten Getreidekrankheiten, kommt weltweit an Weizen, Gerste, Roggen und Triticale, aber auch an vielen Wiesengräsern vor. In Deutschland befiel er 2014 vor allem Weizen- und Triticale-Bestände und verursachte erhebliche Schäden.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/gelbrost-gefahr-im-getreide)

](https://www.iva.de/iva-magazin/schule-wissen/gelbrost-gefahr-im-getreide)
