# Rosensorten mit Prädikat

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- Created: 2020-08-03T09:32:46+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
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- Topics: Haus & Garten
- Teaser text: Beet- und Kletterrosen, Strauch- und Edelrosen, von weiß über gelb, orange, rosa und pink bis zu Sorten in verschiedenen Rottönen oder mit gemusterten Blüten – die Vielfalt an Rosenzüchtungen ist unüberschaubar groß. Pflanzen mit dem ADR-Prädikat bieten jetzt – in der besten Pflanzzeit für Rosen – eine gute Orientierung, vor allem für Anfänger oder für Gärtner der bequemeren Sorte. Denn bei ihnen kann man kaum etwas falsch machen.

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© Shutterstock Die eher klassisch anmutende Strauchrose Eden Rose 85 hat große, üppig gefüllte Blüten.

08.09.2020

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© Shutterstock

Die eher klassisch anmutende Strauchrose Eden Rose 85 hat große, üppig gefüllte Blüten.

08.09.2020

# Rosensorten mit Prädikat

## ADR-Prüfung sichert Blühfreude und Gesundheit

Beet- und Kletterrosen, Strauch- und Edelrosen, von weiß über gelb, orange, rosa und pink bis zu Sorten in verschiedenen Rottönen oder mit gemusterten Blüten – die Vielfalt an Rosenzüchtungen ist unüberschaubar groß. Pflanzen mit dem ADR-Prädikat bieten jetzt – in der besten Pflanzzeit für Rosen – eine gute Orientierung, vor allem für Anfänger oder für Gärtner der bequemeren Sorte. Denn bei ihnen kann man kaum etwas falsch machen.

[ ![Die eher klassisch anmutende Strauchrose Eden Rose 85 hat große, üppig gefüllte Blüten.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/rose_eden85_666072394_shutterstock.jpg.webp?h=82f92a78&itok=lf-ScorL "Die eher klassisch anmutende Strauchrose Eden Rose 85 hat große, üppig gefüllte Blüten.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/rose_eden85_666072394_shutterstock.jpg)© Shutterstock

Die eher klassisch anmutende Strauchrose Eden Rose 85 hat große, üppig gefüllte Blüten.

[ ![Die Beetrose "Petticoat" hat cremeweiße Blüten mit zart aprikotfarbener Mitte.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/rose_petticoat_1161669107l_istock.jpg.webp?h=119335f7&itok=zcSR8sn6 "Die Beetrose "Petticoat" hat cremeweiße Blüten mit zart aprikotfarbener Mitte.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/rose_petticoat_1161669107l_istock.jpg)© iStock

Die Beetrose "Petticoat" hat cremeweiße Blüten mit zart aprikotfarbener Mitte.

[ ![Beliebt und pflegeleicht sind üppig blühende Zwergrosen, die auch als Hecke gepflanzt werden können.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/heckenrosen_1147427669l_istock.jpg.webp?h=119335f7&itok=YrGXDwEv "Beliebt und pflegeleicht sind üppig blühende Zwergrosen, die auch als Hecke gepflanzt werden können.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/heckenrosen_1147427669l_istock.jpg)© iStock

Beliebt und pflegeleicht sind üppig blühende Zwergrosen, die auch als Hecke gepflanzt werden können.

[ ![Über ungefüllte Blüten freuen sich pollen- und nektarsuchende Insekten.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/gmh_2019_22_02.jpg.webp?h=958c9a27&itok=8KleRdbc "Über ungefüllte Blüten freuen sich pollen- und nektarsuchende Insekten.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/gmh_2019_22_02.jpg)© GMH/GBV

Über ungefüllte Blüten freuen sich pollen- und nektarsuchende Insekten.

[ ![Hagebutten sind die Früchte der Rose und ein Leckerbissen für Vögel.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/vogel_mit_hagebutten_629507980l_istock.jpg.webp?h=c6980913&itok=mLkJ3Y4N "Hagebutten sind die Früchte der Rose und ein Leckerbissen für Vögel.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/vogel_mit_hagebutten_629507980l_istock.jpg)© iStock

Hagebutten sind die Früchte der Rose und ein Leckerbissen für Vögel.

Die Rose ist mit ihrer außergewöhnlichen Blütenpracht nicht umsonst als Königin der Blumen bekannt und beliebt. Kein Wunder, dass viele Gartenfreunde Beete, Kübel, Spaliere und Hauswände gerne mit diesem Blickfang bepflanzen. Gerade für Anfänger stellt sich aber die Frage, welche der zahlreichen Rosensorten am besten für den eigenen Garten geeignet ist. Orientierung kann hier das ADR-Prädikat geben. Damit zeichnet ein Arbeitskreis aus Bund deutscher Baumschulen e. V. (BdB), Rosenzüchtern und unabhängigen Prüfungsgärten Rosenneuheiten aus, die sich als besonders widerstandsfähig und blühfreudig erwiesen haben. Die Koordinierung erfolgt durch das Bundessortenamt.

## Hintergrund zur ADR

ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung, mit der der Gartenwert einer Rose beurteilt wird. Dabei spielen Eigenschaften wie Blattgesundheit, Blühverhalten und Winterhärte eine Rolle sowie das Zusammenspiel aller Eigenschaften. Eingeführt wurde das ADR-Siegel unter anderem, um das Sortenbewusstsein zu schärfen und im immer größer werdenden Markt für Rosenneuheiten eine Orientierung zu geben. 1952 wurde die Auszeichnung zum ersten Mal vergeben – an den Rosenzüchter Wilhelm Kordes für seine Ramblerrose „Flammentanz“. Kordes war es auch, der die Einführung der strengen Prüfung im Jahr 1950 maßgeblich vorantrieb. Insgesamt haben bis heute mehr als 2000 Sorten die ADR-Prüfung durchlaufen, jedoch erhielten nur etwa 170 das begehrte Gütesiegel. Übrigens kann eine Rose das Prädikat auch wieder verlieren – wenn sie nach einer Reihe von Jahren in ihren guten Eigenschaften nachlässt, besonders in der Gesundheit.

## Ablauf der ADR-Prüfung

Die ADR-Prüfsorten werden in elf verschiedenen Sichtungsgärten angepflanzt, die bundesweit verteilt sind – von Nord nach Süd und von Ost nach West. Damit ist gewährleistet, dass ADR-Rosen in Hamburg ebenso zuverlässig blühen wie in Aachen, Dresden oder München. An den Prüfstandorten werden sie drei Jahre lang ohne Pflanzenschutzmittel (Fungizide) kultiviert und jährlich bewertet. Danach entscheidet die Prüfungskommission, ob der Qualitätsstandard der Rosensorten ausreicht, um ihnen das ADR-Prädikat zu verleihen.

Neben Winterhärte und Resistenz gegen Blattkrankheiten spielt natürlich auch die Attraktivität der Rosenblüten eine wichtige Rolle, genauso wie die Blühfreude und der Duft. Je besser das Rosensortiment insgesamt wird, desto strenger handhabt das Expertengremium die Punktevergabe. Nur Sorten, die mindestens 75 von 100 möglichen Punkten erzielen, bestehen den Test. Im Jahr 2018 schafften das beispielsweise nur sechs von 40 geprüften Sorten.

## Von elegant bis bienenfreundlich

ADR-Rosen lassen keine Wünsche offen, was die Wuchsform betrifft: Es gibt zum Beispiel Strauchrosen und handlichere Beetrosen, bodendeckende Sorten und Kletterrosen sowie putzige Zwergrosen. Nicht zu vergessen die Edelrosen, die besonders elegant sind. Neben den bekannteren gefüllten Blüten gibt es auch halb- und ungefüllte Varianten, die als Nektar- und Pollenspender bei Insekten sehr gefragt sind. Einfach blühende Rosen, zum Beispiel aus der großen Gruppe der Wildrosen, setzen häufig Früchte an, die [Hagebutten](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/ein-maennlein-steht-im-walde). Über diese freuen sich dann die Vögel oder die Genießer und Gesundheitsbewussten unter den Gartenfreunden.

Auf der Webseite www.adr-rose.de findet man alle ADR-Rosen und kann gezielt nach Wunschfarbe und bevorzugter Wuchsform suchen.

## Weitere Beiträge

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18.06.2018

Ohne Knospen keine Blütenfreude

Die Rose ist die Königin der Blumen, aber nur wenn sie mit ihrer Blütenfülle und den vielfältigen Farben ihrer zahlreichen Sorten, manchmal auch mit einem betörenden Duft unser Herz erfreut. Rosen sind aber pflegeaufwändig und können von zahlreichen Schädlingen und Krankheiten heimgesucht werden. Ärgerlich ist, wenn die Pflanzen überhaupt keine Blütenknospen bilden oder diese abbrechen.

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03.07.2014

Unter Beobachtung: Rosen im Sichtungsgarten

Jedes Jahr werden viele Rosenneuheiten in den Handel gebracht. Um die Neuzüchtungen besser zu beurteilen und das Sortenbewusstsein zu schärfen wurde Mitte der 50er-Jahre die Allgemeine Deutsche Rosenneuheiten-, kurz ADR-Prüfung, eingeführt. Sie orientiert sich an Merkmalen wie Wirkung der Blüte, Duft, Wuchsform, Reichblütigkeit oder Winterhärte. Das wichtigste Bewertungskriterium ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattkrankheiten.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/unter-beobachtung-rosen-im-sichtungsgarten)

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06.07.2016

Wer saugt an Rosenblättern?

Rosen gehören zu den beliebtesten Zierpflanzen, und es gibt kaum einen Garten, in dem sie nicht vorkommen. Freude an ihrer reichen Blüte kann man aber nur dann haben, wenn sie sich gesund und kräftig entwickeln. Obwohl durch richtige Standortwahl und geeignete Pflegemaßnahmen sowie bedarfsgerechtes Düngen die Wuchskraft und Widerstandsfähigkeit erhöht wird, muss man mit dem Auftreten von Schädlingen und Krankheiten rechnen. Wir stellen Schädlinge vor, die die Blätter der Rosen schädigen.

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04.07.2018

Langrüssliges Stockrosen-Spitzmäuschen sticht in Blütenknospen

Stockrosen sind das Ziel von Rüssel- und Blattkäfern, die Schäden an Blättern, Blüten und Stängeln verursachen. Bisher sind sie allerdings noch nicht so stark aufgetreten, dass die Pflanzen in ihrem Schmuckwert erheblich beeinträchtigt wurden. Bei manchen Arten war in den letzten Jahren aber eine Zunahme des Befalls zu beobachten, insbesondere verursacht durch das Langrüsslige Stockrosen-Spitzmäuschen.

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25.07.2018

Wanzen im Garten stechen Blätter und Blüten an

Bei dem Wort „Wanzen“ läuft manch einem ein Schauer über den Rücken, weil man an Bettwanzen denkt. Doch es geht um Blattwanzen, die an Pflanzen im Garten saugen. Einige Arten sitzen manchmal auch als Lästlinge an Häuserwänden oder dringen in die Wohnung bei der Suche nach Überwinterungsmöglichkeiten. Besonders unangenehm werden sie dann, wenn sie sich bedroht fühlen und aus Drüsen am Hinterleib ein übel riechendes Sekret absondern. Einige Arten tragen auch den deutschen Namen „Stinkwanze“.

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[ ![Blattwespen schädigen Rosen](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/rose_19334030_istock_0.jpg.webp?h=8dfc27bd&itok=ZrCAQNLf)

22.05.2012

Blattwespen schädigen Rosen

In Deutschland gibt es etwa 600 Blattwespenarten. Sie haben nicht die typische Wespentaille und stechen auch nicht.

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