# Pflaumen-Feuerschwamm bei Prunus-Arten

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- Created: 2020-08-06T08:27:33+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
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- Topics: Haus & Garten
- Teaser text: Gehölze der Gattung Prunus zeigen nicht selten aus den Stämmen oder Ästen herauswachsende Pilzfruchtkörper. Sie sind sowohl an Obst- als auch an Ziergehölzen zu finden, so beispielsweise an Pflaume, Blutpflaume, Pfirsich, Kirsche oder Schlehe. Zu beobachten ist dieser Pflaumen-Feuerschwamm in Gärten, Obstanlagen, Parks und an Straßenbäumen.

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© Klaus Margraf Pflaumen-Feuerschwamm an der Astwunde beim Pfirsich.

15.09.2020

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© Klaus Margraf

Pflaumen-Feuerschwamm an der Astwunde beim Pfirsich.

15.09.2020

# Pflaumen-Feuerschwamm bei Prunus-Arten

## Pilze wachsen aus Stämmen und Ästen

Gehölze der Gattung Prunus zeigen nicht selten aus den Stämmen oder Ästen herauswachsende Pilzfruchtkörper. Sie sind sowohl an Obst- als auch an Ziergehölzen zu finden, so beispielsweise an Pflaume, Blutpflaume, Pfirsich, Kirsche oder Schlehe. Zu beobachten ist dieser Pflaumen-Feuerschwamm in Gärten, Obstanlagen, Parks und an Straßenbäumen.

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Pflaumen-Feuerschwamm an der Astwunde beim Pfirsich.

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Pflaumen-Feuerschwamm am Pfirsich.

Der Pflaumen-Feuerschwamm *(Phellinus tuberculosus P. pomaceus)* bildet anfangs krustenähnliche hellbraune Beläge und später konsolenförmige Fruchtkörper. Sie entstehen am Stamm und häufig an den Unterseiten schräg stehender Äste, oft an Wunden und Astschnittstellen. Sie haben helle Hüte und eine grau- bis zimtbraune Porenschicht und sind mehrere Zentimeter lang, etwa 7 Zentimeter breit und 1 bis 3 Zentimeter dick. Mehrjährige Fruchtkörper bestehen aus mehreren Schichten und sind sehr hart.

Der Feuerschwamm gilt als Schwächeparasit. Er dringt in das Holz ein, wenn vorher Frost oder Trockenheit zu Rissen am Stamm und an Ästen geführt haben. Der pilzliche Erreger führt zu einer Weißfäule, bei der das Holz zerstört wird und eine faserige Struktur bekommt.

Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich. Vorbeugend sollte man befallene Äste völlig oder tief bis in den gesund erscheinenden Teil zu entfernen. Ein Beseitigen der Pilzfruchtkörper führt nicht zu einer Reduzierung des Befalls, da sich das weit verzweigte Myzel bereits intensiv in den betroffenen Gehölzteilen ausgebreitet hat. Wunden sollten vermieden werden. Bei Schnittmaßnahmen kann man Wundverschlussmittel einsetzen.

Ein Befall mit diesem Pilz ist aber auch ein Hinweis, dass bereits große Teile des Holzes morsch und abgestorben sein können und der Baum in wenigen Jahren völlig eingeht. Bei geringem Befall kann man versuchen, durch eine optimale Wasser- und Nährstoffversorgung die Widerstandskraft zu stärken und die Lebensdauer der Bäume noch über mehrere Jahre zu verlängern. Frostrisse können in den nächsten Jahren durch das Weißen der Stämme im Winter, was insbesondere bei Prunus-Arten, aber auch anderen frostempfindlichen Bäumen sinnvoll ist, vermieden werden.

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Farbloser bis bernsteinfarbener Ausfluss an den Holzteilen, bisweilen auch an Früchten von Prunus-Arten, der sogenannte Gummifluss, gehört bei Steinobst und Zier-Prunusarten zu den auffälligsten Erscheinungen. Bei Pflaumenfrüchten spricht man auch von „Gummitränen“. Woher kommt der sonderbare Saft?

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17.10.2018

Pilzliche Fruchtkrankheiten am Apfel

Dort, wo in diesem Jahr mit einer guten Apfelernte zu rechnen ist, lohnt es sich besonders, die Wintersorten in geeigneten Räumen für Weihnachten oder über das Jahr hinaus zu lagern. Dabei kommt es darauf an, nur makelloses Obst einzulagern. Äpfel, die schon an der Fruchtschale verdächtige Symptome zeigen, sollten nicht in die Lagerbehältnisse gelangen. Die pilzlichen Fäulniserreger infizieren die Früchte zwar schon während der Vegetationsperiode am Baum, die Fäulen entwickeln sich aber im Lager weiter und können oft gesunde Äpfel anstecken. Das IVA-Magazin gibt Hinweise, wie solche Fäulen zu mindern sind.

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11.08.2017

Wenn Schorf und Schrotschuss den Pfirsich heimsuchen

Eine weit verbreitete Krankheit am Pfirsich ist die Kräuselkrankheit . Eine andere ist der Pfirsichschorf. Die Pilzkrankheit tritt im Gegensatz zu seinen Verwandten an Äpfeln und Birnen beim Pfirsich nicht an Blättern auf. Die Schrotschusskrankheit wiederum beeinträchtigt sowohl die Blätter und Früchte, zeigt aber auch Symptome an den Trieben.

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22.02.2011

Kräuselkrankheit an Pfirsichbäumen

Schon im Winter können die neuen Blätter der Pfirsichbäume in kurzen, warmen Phasen von einem Pilz infiziert werden. Im Frühsommer fallen blasig aufgetriebene und deformierte Blätter auf, die dann eintrocknen und abfallen. Der Blattverlust schwächt die Bäume, die Früchte fallen eher kläglich aus. Wenn die Symptome sichtbar werden, hat man es mit der Kräuselkrankheit der Pfirsichbäume zu tun, verursacht durch den Pilz namens Taphrina deformans. Für eine Bekämpfung ist es dann aber bereits zu spät.

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