# Mysteriöse Krankheit bedroht Streuobstbäume

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- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/mysterioese-krankheit-bedroht-streuobstbaeume
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2007-08-01T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
- Published: true
- Topics: Landwirtschaft
- Teaser text: Risse mit einem schwarzgrauen Ausfluss an den Stämmen und Ästen von Apfelbäumen sind die äußeren Zeichen einer bisher unaufgeklärten Krankheit. Die Wunden schließen sich nicht und führen zum Absterben der Bäume innerhalb weniger Jahre.

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© Maintaler Tagesanzeiger Die erkrankten Apfelbäume werden in Augenschein genommen. In der Bildmitte mit dem Arm am Stamm eines erkrankten Baums: Prof. Dr. Peter Braun, Forschungsanstalt Geisenheim.

02.08.2007

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© Maintaler Tagesanzeiger

Die erkrankten Apfelbäume werden in Augenschein genommen. In der Bildmitte mit dem Arm am Stamm eines erkrankten Baums: Prof. Dr. Peter Braun, Forschungsanstalt Geisenheim.

02.08.2007

# Mysteriöse Krankheit bedroht Streuobstbäume

## Eine bisher unerklärliche Krankheit an Apfelbäumen bereitet Sorgen

Risse mit einem schwarzgrauen Ausfluss an den Stämmen und Ästen von Apfelbäumen sind die äußeren Zeichen einer bisher unaufgeklärten Krankheit. Die Wunden schließen sich nicht und führen zum Absterben der Bäume innerhalb weniger Jahre.

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Die erkrankten Apfelbäume werden in Augenschein genommen. In der Bildmitte mit dem Arm am Stamm eines erkrankten Baums: Prof. Dr. Peter Braun, Forschungsanstalt Geisenheim.

Ein bisher unbekannter Krankheitserreger, der ausschließlich Apfelbäume befällt, breitet sich nun auch in dem größten Streuobstgebiet Hessens östlich von Frankfurt aus.

Professor Peter Braun von der Forschungsanstalt Geisenheim brachte kürzlich vor Ort fachkundigen Obstanbauern das Schadbild näher, wie im Maintaler Tagesanzeiger vom 14. Juli 2007 berichtet wurde. Derzeit wird in einem dreijährigen Forschungsprojekt in Geisenheim in Zusammenarbeit mit der Biologischen Bundesanstalt Dossenheim nach den Ursachen der Krankheit geforscht. Dies ist die Voraussetzung, um ein Mittel gegen den Erreger zu entwickeln. Bisher helfen sich die betroffenen Apfelanbauer selbst, indem sie die befallenen Bäume roden. Eine genaue Erfassung und Aufarbeitung des Verbreitungsgebiets der Krankheit kann die wissenschaftliche Untersuchung unterstützen, so Professor Braun. Der Kreisverband Hanau zur Förderung des Obstbaus und der Garten- und Landschaftspflege hat einen entsprechenden Fragebogen entwickelt.
