# Jetzt Frühblüher für Bienen pflanzen

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- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/jetzt-fruehblueher-fuer-bienen-pflanzen
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2023-10-31T17:17:20+00:00
- Updated: 2025-10-24T10:37:00+00:00
- Published: true
- Topics: Biodiversität / Artenvielfalt, Gesundheit / Verbraucherschutz, Nachhaltigkeit
- Teaser text: Im zeitigen Frühjahr ist das Nahrungsangebot für Wild- und Honigbienen begrenzt. Wer die nützlichen Insekten unterstützen möchte, kann im Herbst verschiedene Frühblüher pflanzen.

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© iStock Schneeglöckchen und Winterlinge gehören zu den sehr früh blühenden Zwiebelblumen.

31.10.2023

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Schneeglöckchen und Winterlinge gehören zu den sehr früh blühenden Zwiebelblumen.

31.10.2023

# Jetzt Frühblüher für Bienen pflanzen

## Futterquellen für Wild- und Honigbienen

Im zeitigen Frühjahr ist das Nahrungsangebot für Wild- und Honigbienen begrenzt. Wer die nützlichen Insekten unterstützen möchte, kann im Herbst verschiedene Frühblüher pflanzen.

[ ![Schneeglöckchen und Winterlinge gehören zu den sehr früh blühenden Zwiebelblumen.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2023-10/iStock-1137414574.jpg.webp?h=140710cd&itok=ZY2-jujl "Schneeglöckchen und Winterlinge gehören zu den sehr früh blühenden Zwiebelblumen.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2023-10/iStock-1137414574.jpg)© iStock

Schneeglöckchen und Winterlinge gehören zu den sehr früh blühenden Zwiebelblumen.

[ ![Die Öhrchen-Weide trägt ihre Kätzchen, bevor die Blätter erscheinen.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2023-10/iStock-1201905417.jpg.webp?h=140710cd&itok=qE9waNKM "Die Öhrchen-Weide trägt ihre Kätzchen, bevor die Blätter erscheinen.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2023-10/iStock-1201905417.jpg)© iStock

Die Öhrchen-Weide trägt ihre Kätzchen, bevor die Blätter erscheinen.

[ ![Auch die Kornelkirsche ist eine reiche Pollen- und Nektarquelle für allerlei Insekten.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2023-10/iStock-1421098965.jpg.webp?h=140710cd&itok=76-ebVbd "Auch die Kornelkirsche ist eine reiche Pollen- und Nektarquelle für allerlei Insekten.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2023-10/iStock-1421098965.jpg)© iStock

Auch die Kornelkirsche ist eine reiche Pollen- und Nektarquelle für allerlei Insekten.

[ ![Das Leberblümchen ist eine heimische Waldstaude und bei Wildbienen beliebt.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2023-10/iStock-1215232727.jpg.webp?h=140710cd&itok=D9J211Nj "Das Leberblümchen ist eine heimische Waldstaude und bei Wildbienen beliebt.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2023-10/iStock-1215232727.jpg)© iStock

Das Leberblümchen ist eine heimische Waldstaude und bei Wildbienen beliebt.

[ ![Huflattich ist Heil- und Nutzpflanze sowie Futterpflanze für Bienen.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/2023-10/iStock-1393744299.jpg.webp?h=2bbc813a&itok=JvBo_CHf "Huflattich ist Heil- und Nutzpflanze sowie Futterpflanze für Bienen.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2023-10/iStock-1393744299.jpg)© iStock

Huflattich ist Heil- und Nutzpflanze sowie Futterpflanze für Bienen.

„Im Herbst schon an den Frühling denken“ ist das Motto für einen bienenfreundlichen Garten. Denn jetzt ist Pflanzzeit für Blumen und Bäume, die bereits sehr früh im Folgejahr Nektar und Pollen bieten und damit Bienen helfen, im Frühjahr viele starke Nachkommen aufzuziehen.

## **Weidengewächse für Sandbienen**

Viele Wildbienenarten sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert. So benötigt etwa die Frühe Sandbiene *(Andrena praecox)*, die bereits Ende Februar oder Anfang März unterwegs ist, den eiweißreichen Blütenpollen von Weidengewächsen. Diese bevorzugen feuchte Sand- und Sandlehmböden als Standort, in denen die Sandbienen ihre Nester anlegen. So sind für die Wildbienen ergiebige Nahrungsquellen in unmittelbarer Nähe verfügbar.

## **Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse**

Zwiebelblumen wie Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse gehören zu den ersten Blühpflanzen, die Farbtupfer in den Garten zaubern. Das ist nicht nur schön fürs menschliche Auge, sondern hat auch einen Nutzen für Insekten: Das weiße Schneeglöckchen beispielsweise ist durch seine starke Reflektion des UV-Lichts deutlich für sie erkennbar. Dass Wildbienen und Co. ihren Weg finden, stellt zudem der Duft der Blüten sicher, der innen stärker als außen ist. Zwiebelblumen kommen am besten zwischen September und November unter die Erde. Wer sie nicht für die Gestaltung von Beeten oder als Unterpflanzung von Hecken und Sträuchern verwenden möchte, kann sie auch im Rasen verteilen und so zum Beispiel eine farbige Krokuswiese anlegen. Das funktioniert auch mit anderen Zwiebelblumen, zum Beispiel mit Traubenhyazinthen, Sibirischem Blaustern oder der ebenfalls früh blühenden und bienenfreundlichen Schachblume.

## **Früh blühende Gehölze**

Zu den früh blühenden Gehölzen, die bei uns heimisch sind, gehört zum Beispiel die Ohr-Weide *(Salix aurita)*, auch Öhrchen-Weide genannt. Der Name bezieht sich auf die zwei rundlichen Nebenblätter – die Öhrchen – die jeweils an der Blattstielbasis sitzen. Der sommergrüne, flach wurzelnde Strauch wird etwa 3 Meter hoch und zeigt im März seine gelben Blüten, die Weidenkätzchen. Diese sind für zahlreiche Wildbienenarten und Schmetterlinge eine wertvolle Futterquelle. Ebenfalls attraktiv ist die [Kornelkirsche](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/die-kornelkirsche-eine-kaum-bekannte-gaumenfreude). Die gelben Blütendolden des Hartriegelgewächses duften nach Honig und sind im März eine reiche Pollen- und Nektarquelle für allerlei Insekten. Im Spätsommer sind die Früchte bei Vögeln sehr beliebt. Aber auch von Menschen ist wird das Wildobst zunehmend geschätzt. Es lässt sich beispielsweise zu Konfitüre, Gelee oder Likör verarbeiten. Weitere empfehlenswerte Gehölze sind Felsenbirne, Roter Holunder und Schlehe.

## **Stauden**

Auch unter den Stauden gibt es zahlreiche Arten, die sich besonders gut als frühe Futterquellen für Bienen eignen. An schattigeren Standorten gedeihen zum Beispiel Leberblümchen sehr gut. Das Hahnenfußgewächs ist eine heimische Waldstaude und zeigt seine blauen Blüten von Ende Februar bis April. Die wintergrünen Pflanzen werden bis zu 15 Zentimeter hoch und bilden kleine, kompakte Teppiche. In Deutschland stehen Leberblümchen unter Naturschutz. Zur selben Pflanzenfamilie der Hahnenfußgewächse gehört das früh blühende [Scharbockskraut](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/fruehlingsblueher-scharbockskraut). Und ebenfalls schattenverträglich ist das Echte oder Gefleckte Lungenkraut. Seine zierlichen Blüten verfärben sich von Rot nach Blau. So können Wildbienen an der Farbe erkennen, ob sich der Besuch lohnt: Die jungen roten Blüten liefern reichlich Nektar.

Bei der *Primula veris*, der [Echten Schlüsselblume](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/schliessen-die-tuer-zum-fruehling-auf-schluesselblumen), sagt schon der Name „Primula“, dass sie eine der ersten Blütenpflanzen im Jahr ist. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Die 20 Zentimeter langen Stängel der Schlüsselblume tragen Doldentrauben voller kleiner, gelber Röhrenblüten mit orangefarbenen Flecken, die in ihrer Blütezeit von März bis Mai einen angenehm süßlichen Duft verströmen. Eine weitere bienenfreundliche Pflanze, die im Herbst ausgesät werden kann, ist das Duftveilchen. Wie der Name schon sagt, verströmen die weißen, gelben, pinken oder violetten Blüten einen zarten Duft, der Menschen und Insekten gleichermaßen entzückt. Wer Bienen und Co. im Frühjahr reichlich Futter bieten möchte, kann jetzt auch Huflattich pflanzen. Der Korbblütler punktet mit hübschen strahlendgelben Blüten und wächst an jedem Standort. Er bietet nicht nur Insekten Futter, sondern kann unter anderem auch als Gemüse verwendet werden.

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25.11.2022

Jetzt Vorfrühlings-Alpenveilchen pflanzen

Vorfrühlings-Alpenveilchen blühen gemeinsam mit Schneeglöckchen und Winterlingen schon sehr früh im Jahr. Wer die Blumen im Herbst pflanzt, kann sich ab Februar über weiße oder rosarote Farbtupfer im Garten freuen, in wintermilden Regionen sogar schon früher.

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16.01.2019

Winterlinge sind Frühlingsboten

Je länger der Winter dauert, desto größer wird die Sehnsucht nach dem Frühling. Mit Spannung wird das Erwachen der Natur erwartet. Es ist ein Erlebnis, wenn die ersten Frühlingsblüher ihre Knospen aus dem grauen Erdreich schieben. Nicht zu übersehen sind dabei die Winterlinge mit ihren leuchtend gelben Blütenbällen in der winterlich tristen Natur, für die sogar Schnee und Eis kein Hindernis sind, neugierig ihre Blüten zu entfalten. Diesem Drang nach früher Blütezeit wird auch ihr Gattungsname gerecht. Ihr botanische Name Eranthis setzt sich nämlich aus den griechischen Wörtern „er“ für Frühling und „anthos“ für Blüte zusammen.

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19.12.2019

Kaltkeimer im Januar aussäen

Wer sich im Frühjahr über Schlüsselblumen, Alpenveilchen, Glockenblumen oder Pfingstrosen in seinem Garten freuen möchte, der sollte diese am besten im Januar aussäen. Denn die Pflanzen gehören zu den sogenannten Kaltkeimern, deren Samen erst anfangen zu wachsen, wenn sie sich mindestens über einen Zeitraum von sechs Wochen in kalter, feuchter Erde befinden.

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31.03.2022

Stauden im Frühling teilen

Für Sommer- und herbstblühende Stauden ist der Frühling die beste Zeit, um sie zu teilen und umzusetzen. So wird der Austrieb angeregt und es bilden sich zahlreiche neue Blüten.

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03.07.2019

Heimische Gehölze im eigenen Garten

Alles in Mode: Es gab eine Zeit, da waren in unseren Vorgärten vor allem Koniferen wie Thuja und Scheinzypresse angesagt. In anderen Regionen pflanzen die Menschen gerne Rhododendron und Kirschlorbeer. Seit einigen Jahren sind gar „Steingärten“ angesagt, die außer einem bunten Farbtupfer in der Pflanzschale gar nichts Lebendiges mehr beherbergen. Bienen- und insektenfreundlich sind sie alle nicht. Dabei gibt es viele heimische Sträucher und Gehölze, mit denen Hausbesitzer und Mieter ihren Garten als Bienenweide und Vogelnährgehölz sinnvoll anlegen können.

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06.04.2022

Hummeln als Bestäuber in Agrarlandschaften

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