# Gärten machen glücklich

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- Created: 2021-05-14T09:37:43+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
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- Topics: Haus & Garten
- Teaser text: Seit 1984 wird an jedem zweiten Sonntag im Juni der Tag des Gartens begangen. Bereits das zweite Jahr in Folge können öffentliche Feierlichkeiten aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Nichtsdestotrotz ist der Tag des Gartens am 13. Juni ein guter Anlass, um die Bedeutung von Gärten für den Menschen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Denn wie eine Studie der Hochschule Geisenheim zeigt, machen Gärten glücklich – gerade in Pandemie-Zeiten.

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© Fotolia Wer in Corona-Zeiten einen (Klein-)Garten hat, kann sich glücklich schätzen.

10.06.2021

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Wer in Corona-Zeiten einen (Klein-)Garten hat, kann sich glücklich schätzen.

10.06.2021

# Gärten machen glücklich

## Zum Tag des Gartens 2021

Seit 1984 wird an jedem zweiten Sonntag im Juni der Tag des Gartens begangen. Bereits das zweite Jahr in Folge können öffentliche Feierlichkeiten aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Nichtsdestotrotz ist der Tag des Gartens am 13. Juni ein guter Anlass, um die Bedeutung von Gärten für den Menschen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Denn wie eine Studie der Hochschule Geisenheim zeigt, machen Gärten glücklich – gerade in Pandemie-Zeiten.

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Wer in Corona-Zeiten einen (Klein-)Garten hat, kann sich glücklich schätzen.

[ ![Der Garten bietet Erholung und Entspannung.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/gartendesign_499466199_istock_0.jpg.webp?h=2e4b829a&itok=ij2ApHC8 "Der Garten bietet Erholung und Entspannung.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/gartendesign_499466199_istock_0.jpg)© iStock

Der Garten bietet Erholung und Entspannung.

[ ![Auch Raum für Corona-konforme Treffen ist geboten.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/grillen_im_garten_957006038l_istock.jpg.webp?h=119335f7&itok=CcZSZYa0 "Auch Raum für Corona-konforme Treffen ist geboten.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/grillen_im_garten_957006038l_istock.jpg)© iStock

Auch Raum für Corona-konforme Treffen ist geboten.

[ ![Im eigenen Garten atmen die Menschen auf.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/garten_corona_1223611115l_istock.jpg.webp?h=271aaa1c&itok=nyDjApm5 "Im eigenen Garten atmen die Menschen auf.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/garten_corona_1223611115l_istock.jpg)© iStock

Im eigenen Garten atmen die Menschen auf.

Gärtnern entspannt, hilft Stress abzubauen und hält fit. Diese positiven Effekte sind in der modernen Medizin anerkannt und werden von Gartentherapeuten genutzt. Während der Corona-Pandemie sind Gärten noch wichtiger geworden. Wolfgang Preuß, Präsident des Landesverbands der Thüringer Kleingärtner, betonte im Interview mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), dass Gartenarbeit und die Beobachtung der Natur im Zyklus der Jahreszeiten auch zur Achtsamkeit sich selbst gegenüber führe. Gleichzeitig könne in Kleingartenanlagen trotz Abstandregelungen die Gemeinschaft und der Kontakt erlebt werden. Nicht zuletzt werde in Kleingärten sozialer Sprengstoff entschärft.

## Studie zur Bedeutung von Gärten im ersten Corona-Lockdown

Die Hochschule Geisenheim hat untersucht, welche Bedeutung Gärten und Grünanlagen während des ersten Lockdowns im Frühsommer 2020 erlangt haben. Dafür wurden Ende Mai 2020 rund 500 Personen befragt. Das sind die wichtigsten Ergebnisse:

- Befragte mit eigenem Garten – das sind über 50 Prozent der Stichprobe – sind zufriedener mit ihrem Leben. Auf einer Skala von 0 bis 10 weist diese Gruppe einen Mittelwert von 7,4 auf. Die befragten Personen ohne eigenen Garten erreichten nur einen Durchschnittswert von 6,3. „Dieser Unterschied lässt sich zwar auch darauf zurückführen, dass Gartenbesitzer in der Regel ein höheres Einkommen haben“, so Professor Dr. Kai Sparke und Dr. Mira Lehberger von der Professur für Gartenbauökonomie, die Autoren der Studie. „Doch wir können erkennen, dass aktuell die Nutzung sowohl von privaten Gärten als auch von öffentlichen Grünanlagen einen positiven Einfluss auf die Lebenszufriedenheit haben.“
- 90 Prozent der Gartenbesitzer gaben bei der Befragung an, dass der Garten momentan für sie eher wichtig, wichtig oder sehr wichtig sei. Dabei ist für mehr als die Hälfte von ihnen der Garten sehr wichtig. Über 60 Prozent der Personen mit eigenem Garten sagten außerdem, dass die Bedeutung des Gartens im Vergleich zum Vorjahr zugenommen habe.
- Bei den befragten Personen ohne eigenen Garten haben die öffentlichen Grünanlagen eine ähnliche Bedeutung wie die Gärten: Für mehr als 70 Prozent sind Parks oder Stadtwälder aktuell eher wichtig, wichtig oder sehr wichtig. Auch in dieser Gruppe ist die Bedeutung im Vergleich zum letzten Jahr gestiegen.
- Drei Viertel der Befragten gaben als Grund für den vermehrten Aufenthalt im Garten das schöne Frühlingswetter an. Laut Deutschem Wetterdienst war das Frühjahr 2020 in Deutschland eines der sonnigsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Mehr als die Hälfte der Befragten nannte jedoch auch Corona-bezogene Gründe wie Kontaktsperren und die Einschränkung von Freizeitmöglichkeiten wie Gastronomie, Spielplätze oder Tagesausflüge.
- Im Mittel halten sich alle Befragten etwa neun Stunden pro Woche im Freien auf, um sich zu erholen oder Sport zu treiben. Bei Menschen mit Garten kommen noch etwa acht Stunden für Arbeiten rund um die eigene Parzelle hinzu. Diese halten sich somit fast doppelt so lange draußen auf.
- Bei der offenen Frage nach der Bedeutung des eigenen Gartens wurden Erholung und Entspannung am häufigsten genannt. Einen ebenso hohen Stellenwert hat die Freiheit, die Gärten als Ausgleich für die Corona-Einschränkungen bieten.

„Für Viele gibt es derzeit kaum ein größeres Glück, als einen Kleingarten zu haben“, sagte der Präsident des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde (BDG), Dirk Sielmann, zum Tag des Gartens 2020. Sicher würde er dies auch für alle anderen Arten von Gärten unterschreiben. Gartenlose finden bestimmt auch ein kleines Stück vom Glück auf dem eigenen Balkon. Und schließlich gibt es ja noch das öffentliche Grün sowie eine wachsende Anzahl an Urban Gardening-Initiativen und Gemeinschaftsgärten.

## Weitere Informationen

Webseite Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG)

[ Mehr erfahren ](https://www.kleingarten-bund.de/de/)

Broschüre "Aus Freude am Garten - Tipps für gesunde Pflanzen im Haus- und Kleingarten"

[ Mehr erfahren ](https://www.iva.de/publikationen/aus-freude-am-garten-tipps-fuer-gesunde-pflanzen-im-haus-und-kleingarten)

## Weitere Beiträge

[ ![Tag des Gartens 2020](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/frau_im_kraeutergarten_1170387527l_istock.jpg.webp?h=119335f7&itok=X52fUufu)

26.05.2020

Tag des Gartens 2020

Wie seit 1984 an jedem zweiten Sonntag im Juni wird auch dieses Jahr in Deutschland der Tag des Gartens (am 14. Juni) gefeiert, um die Bedeutung von Kleingärten für Mensch und Natur in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Dieses Jahr wurde die zentrale Auftaktveranstaltung in Hannover zwar wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Trotzdem – oder vielleicht gerade jetzt – ist der Aktionstag eine gute Gelegenheit, um noch mehr Menschen für das gesunde Gärtnern zu begeistern.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/tag-des-gartens-2020)

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[ ![Biologische Vielfalt im eigenen Garten](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/gemuesegarten_613517354m_istock.jpg.webp?h=140710cd&itok=s-ZYU3jQ)

22.05.2019

Biologische Vielfalt im eigenen Garten

Gärten sind die „Arbeitsplätze“ von Hobbygärtnern und schaffen einen Ausgleich zur Arbeit im Büro oder in der Industrie, sie tragen zur Nahrungsmittelversorgung bei oder dienen als Ziergarten einfach zur Erholung. Rund 5 Millionen Menschen betreiben in Deutschland einen Kleingarten. Sie können alle dazu beitragen, die biologische Vielfalt in unserer Umwelt zu erhalten und zu erhöhen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/biologische-vielfalt-im-eigenen-garten)

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[ ![Ab in den Garten, Kinder!](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/gartenexperimente_154839940m_fotolia.jpg.webp?h=16a6d817&itok=lb42ZfAu)

16.06.2017

Ab in den Garten, Kinder!

Kartoffeln und Tomaten wachsen nicht an Bäumen oder in Fabriken, sondern werden von Landwirten oder Gärtnern auf Feldern und in Gewächshäusern gepflanzt, gepflegt und geerntet – das ist für viele Kinder heute leider nicht mehr selbstverständlich. Hier setzten Schulgärten an. Sie sind ein perfekter Ort, um Kindern Naturbewusstsein, biologische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zu vermitteln. Zudem erfahren die jungen Gärtner, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist, und lernen, Lebensmittel wertzuschätzen. Schulgärten erleben zurzeit ein großes Comeback, das zeigen viele Veranstaltungen in diesem Jahr rund um den grünen Lernort.

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[ ![Boden des Jahres 2017: Der Gartenboden](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/gemuesegarten_126437149m_fotolia.jpg.webp?h=2d14283b&itok=kU3AWFGz)

07.12.2016

Boden des Jahres 2017: Der Gartenboden

„Der Gartenboden vermittelt vielen Menschen unmittelbar, was den Wert der natürlichen Ressource Boden tatsächlich ausmacht“, betonte Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund am 5. Dezember anlässlich der Festveranstaltung zum Weltbodentag 2016 in Berlin. Als Schirmherrin kürte sie den Gartenboden zum Boden des Jahres 2017. Der Hortisol (lateinisch hortus = Garten; solum = Boden), ist ein Bodentyp, der sich durch eine lange, intensive gärtnerische Bewirtschaftung aus einem anderen – oft nicht mehr erkennbaren Bodentyp – entwickelt hat.

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[ ![Neue Serie: Querbeet durch Haus und Garten](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bild_2_apfel_schaeden_durch_apfelfaltenlaeuse.jpg.webp?h=3fa9d8f0&itok=UJ4AShVD)

15.05.2019

Neue Serie: Querbeet durch Haus und Garten

Im Frühling ist in der Natur das pralle Leben zu beobachten. Die Knospen der Gehölze knallen sprichwörtlich, die Apfelbäume stehen in Vollblüte, aber auch Schädlinge und Krankheiten haben „ausgeschlafen“ und finden je nachdem gute Wachstumsbedingungen. Um die Pflanzen gesund durchs Frühjahr zu bringen, muss man sie ständig beobachten, um mit optimalen Kulturbedingungen wie artgerechtem Standort und Pflege ihre Widerstandfähigkeit zu fördern sowie rechtzeitig Schäden zu erkennen und zu bekämpfen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/neue-serie-querbeet-durch-haus-und-garten)

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[ ![Gesunde Pflanzen im Wochenendgarten](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/gemeinschaftsgarten_5829451l_istock.jpg.webp?h=43353a53&itok=-6u8W99F)

22.03.2018

Gesunde Pflanzen im Wochenendgarten

Pflanzenschutz im Garten beschränkt sich nicht nur auf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln. Für ein gesundes Wachstum der Pflanzen sind optimale Kulturbedingungen wie Standort und Sorten, hygienische oder mechanische Maßnahmen wichtige Bestandteile des vorbeugenden Pflanzenschutzes. Erst wenn es trotz dieser Maßnahmen und des Wirkens von Nützlingen zu einer Vermehrung von Schaderregern kommt, sollte man auf Pflanzenschutzmittel für den Haus- und Gartenbereich in notwendigem Maß zurückgreifen. Dies ist besonders für einen Wochenendgarten von Bedeutung, der aufgrund seiner Entfernung zum Wohnort oder seiner Lage nicht so intensiv bewirtschaftet werden kann wie ein Hausgarten.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/gesunde-pflanzen-im-wochenendgarten)

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[ ![Integrierter Pflanzenschutz ist Umweltschutz im Garten](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bauerngarten_185626_adpic.jpg.webp?h=732274ad&itok=dBdHb1GI)

26.03.2018

Integrierter Pflanzenschutz ist Umweltschutz im Garten

Mit einem abwechslungsreich gestalteten Garten, der eine große Pflanzenvielfalt aufweist und wenig Betonflächen hat, ist schon ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz geleistet, denn „Grün ist Leben“. Die positiven Auswirkungen des Grüns werden deutlich, bedenkt man, dass von einem Hektar grüner Pflanzen 18 Millionen Kubikmeter Luft von Kohlendioxid, Staub und schädlichen Beimengungen gereinigt werden. Ökologisch richtige Verhaltensweisen im Garten sind in einem kurzen Beitrag in ihren weitreichenden Zusammenhängen und in ihrer Komplexität nicht darzustellen. Deshalb sollen hier nur einige Denkanstöße gegeben werden.

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