# Die Amaryllis ist eigentlich ein Ritterstern

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- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/die-amaryllis-ist-eigentlich-ein-ritterstern
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- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2019-12-05T08:27:12+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
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- Topics: Haus & Garten
- Teaser text: Die Amaryllis ist eine beliebte Zimmerpflanze, die vor allem in der Winterzeit oft als Gastgeschenk mitgebracht wird. Genau genommen handelt es sich dabei aber nach heutiger botanischer Systematik um die Gattung Hippeastrum, zu deutsch Ritterstern.

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© istock Der Ritterstern besticht mit großen dekorativen Blüten.

25.12.2019

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Der Ritterstern besticht mit großen dekorativen Blüten.

25.12.2019

# Die Amaryllis ist eigentlich ein Ritterstern

## Beliebte Zimmerpflanze mit bunter Blütenpracht

Die Amaryllis ist eine beliebte Zimmerpflanze, die vor allem in der Winterzeit oft als Gastgeschenk mitgebracht wird. Genau genommen handelt es sich dabei aber nach heutiger botanischer Systematik um die Gattung *Hippeastrum*, zu deutsch Ritterstern.

[ ![Der Ritterstern besticht mit großen dekorativen Blüten.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/amaryllis_1078883026m_istock.jpg.webp?h=bec0521e&itok=VY6HNGC4 "Der Ritterstern besticht mit großen dekorativen Blüten.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/amaryllis_1078883026m_istock.jpg)© istock

Der Ritterstern besticht mit großen dekorativen Blüten.

[ ![Ursprünglich stammt die Amaryllis aus dem südlichen Afrika.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/amaryllis_wild_545650952m_istock.jpg.webp?h=086029a7&itok=i7TV6G_0 "Ursprünglich stammt die Amaryllis aus dem südlichen Afrika.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/amaryllis_wild_545650952m_istock.jpg)© istock

Ursprünglich stammt die Amaryllis aus dem südlichen Afrika.

[ ![Mittlerweile gibt es Zuchtformen in verschiedenen Farben.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/amaryllis_bunt_1066310596m_istock.jpg.webp?h=140710cd&itok=Tr4HRzw6 "Mittlerweile gibt es Zuchtformen in verschiedenen Farben.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/amaryllis_bunt_1066310596m_istock.jpg)© istock

Mittlerweile gibt es Zuchtformen in verschiedenen Farben.

[ ![Die Knollen werden gerne in der Vorweihnachtszeit verkauft, sodass die Pflanze zu Weihnachten blüht.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/amaryllisknollen_84329209m_istock.jpg.webp?h=3f65c786&itok=6V4knci9 "Die Knollen werden gerne in der Vorweihnachtszeit verkauft, sodass die Pflanze zu Weihnachten blüht.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/amaryllisknollen_84329209m_istock.jpg)© istock

Die Knollen werden gerne in der Vorweihnachtszeit verkauft, sodass die Pflanze zu Weihnachten blüht.

[ ![Mit etwas Pflege entwickelt sich der landläufig als Amaryllis bezeichnete Ritterstern zu einer mehrjährigen Zimmerpflanze.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/amaryllis_as.jpg.webp?h=59ec57a7&itok=8dyE88IA "Mit etwas Pflege entwickelt sich der landläufig als Amaryllis bezeichnete Ritterstern zu einer mehrjährigen Zimmerpflanze.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/amaryllis_as.jpg)© Angelika Sontheimer

Mit etwas Pflege entwickelt sich der landläufig als Amaryllis bezeichnete Ritterstern zu einer mehrjährigen Zimmerpflanze.

Die Amaryllis stammt aus dem südlichen Afrika. Dort sind zwei Arten bekannt und verbreitet, *Amaryllis belladonna* und *Amaryllis paradisicola*. Das Wort Amaryllis stammt aus dem Griechischen und ist der Name einer vermutlich sehr hübschen Schäferin in den Hirtengedichten Vergils. Der lateinische Name *Amaryllis belladonna* geht in dieselbe Richtung: Belladonna bedeutet schöne Frau. Die Amaryllis ist eine ausdauernde, krautige subtropische Pflanze mit einer Zwiebel als Überdauerungsorgan für die Ruhephase in der Trockenzeit, einer Blühphase und einer Wachstumsphase. Während der Ruhephase ist die Amaryllis blattlos und bildet erst nach der Blüte wieder neue Blätter aus.

## Gattungsbegriff Amaryllis heute enger gefasst

Der Botaniker Carl von Linné fasste im 18. Jahrhundert den Gattungsbegriff weiter als wir es heute tun. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Großgattung Amaryllis von den Fachleuten aufgespalten und der Name Amaryllis nur noch auf die Belladonna-Lilie aus der Bergregion um das Kap in Südafrika bezogen. Nichtsdestotrotz hat sich der Ausdruck Amaryllis auch für andere Arten in der Umgangssprache gehalten. So werden heute die aus Südamerika stammenden Rittersterne *(Hippeastrum)*, die an Weihnachten als Triebzwiebeln verkauft werden, nach wie vor hartnäckig als Amaryllis bezeichnet, obwohl sie nach heutigem Verständnis nur noch zur Familie der Amaryllisgewächse gehören, nicht aber mehr zur Gattung Amaryllis. *Hippeastrum* setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern hippeos (Reiter) und astron (Stern). Während die Amaryllis zuerst Blätter und dann Blüten bildet, verhält es sich beim Ritterstern genau andersherum. Doch egal, ob nun der Name ganz korrekt ist und es sich um eine echte Amaryllis handelt oder nicht, der Freude über die wunderschön große, weiße oder rote Blüte tut es keinen Abbruch.

## Der Ritterstern oder die „falsche“ Amaryllis

Rittersterne umfassen etwa 80 Arten. Sie stammen aus Regionen mit einer langen Trockenzeit. Unsere Zier- und Zimmerpflanzen sind in der Regel gezüchtete Ritterstern-Hybriden. Es gibt sie als Topfpflanze, die so vorgezogen ist, dass sie nach dem Kauf bald blüht, genauso wie in einer Vasen-Hydrokultur oder als dekorative Schnittblume mit großer Blüte.

## Mit etwas Pflege mehrjährige Zimmerpflanze

Im Dezember und Januar sollte der Ritterstern an einem hellen Platz stehen, aber nicht in der direkten Sonne. Er dankt es mit einer langen Blüte. Viele Menschen werfen die Pflanze nach dem Verblühen weg, doch ist ein Weiterziehen sehr gut möglich. Die verwelkte Blüte muss dann im Februar bis April abgeschnitten werden, damit sich keine Samen bilden, die die Zwiebel Kraft kosten. Die Blätter bleiben erstmal noch stehen, damit die Pflanze noch Photosynthese (die Ernährung der Pflanze) machen kann. Im Mai bis Juli freut sich die Pflanze über einen halbschattigen Platz, gerne auch im Freien. Ab August sollte dann der Ritterstern weniger gegossen werden. Dann beginnt nämlich seine Ruhephase, das Laub verwelkt und kann entfernt werden.

Spätestens im zweiten Jahr sollte die Zwiebel in neue Erde mit frischen Nährstoffen umgepflanzt werden und dabei auch die Reste der alten Wurzeln entfernt werden, um Pflanzenkrankheiten oder Pilze einzudämmen. Es folgen vier Monate, in denen die Zwiebel neue Kraft zum Austreiben sammelt. Während dieser Zeit sollte der Topf an einen kühlen aber frostfreien Ort gestellt werden. Im Dezember muss die Pflanze dann langsam wieder angegossen werden, damit sie austreibt und sich der Ritterstern wieder in voller Blütenpracht zeigt. Wichtig ist, dass keine Staunässe entsteht. Gegossen wird der Ritterstern in den Übertopf oder Untersetzer, überschüssiges Wasser sollte wieder weggegossen werden.

## Achtung: giftig!

Was Viele nicht wissen: Alle Teile des Rittersterns sind stark giftig! Dabei muss man die Pflanze nicht unbedingt essen, schon der Hautkontakt kann bei empfindlichen Menschen zu Reizungen führen. Besonders giftig ist die Zwiebel; beim Umpflanzen sollte man Handschuhe tragen. Eine Aufnahme führt zu Erbrechen, Durchfall und Koliken, Krämpfen und Zittern sowie Herzrhythmusstörungen. Die Pflanze sollte also immer außerhalb der Reichweite von Kleinkindern stehen, und auch für Haustiere wie Hunde, Katzen, Vögel oder Nager ist sie giftig.

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Weihnachtskakteen: Mit Blütenpracht zur Stillen Nacht

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21.12.2010

Christrosen – blühen auch zu Weihnachten

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11.12.2017

Hibiskus – Chinesischer Roseneibisch

Zur Familie der Malvengewächse gehört die rund 250 Arten umfassende Gattung Hibiscus. Und aus dieser Gattung wiederum stammt der als Zimmerpflanze begehrte Chinesische Roseneibisch (Hibiscus-Rosa-Chinensis-Hybriden). In den tropischen Gebieten Asiens zu Hause, ist er aus Filmen und von Gemälden als Blumenschmuck der Südseemädchen bekannt, die ihr Haar damit verschönern oder leuchtende Blütenketten binden. Das Farbenspiel seiner großen Blüten reicht, je nach Sorte, von leuchtend rot über rosa und orange bis hin zu weißen, gelben und gemischten Tönen. Die Trichterblüten können einfach, halbgefüllt und gefüllt sein, gefranst, mit unterschiedlich gefärbter Blütenmitte und panaschierten Laubblättern. Auffallend sind außerdem seine herausragenden miteinander verwachsenen Staubgefäße und sein langer Stempel. Allerdings halten sich die dekorativen Trichter nur einen bis zwei Tage. Bei guter Pflege kommt aber aus jeder Blattachsel eine Blüte hervor, sodass die Blütezeit zu Hause von März bis November möglich ist.

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13.03.2012

Orchideen – Augenweide im winterlichen Blumenfenster

Orchideen sind beliebt und blühen lange, farbenfroh und – nach einer Ruhephase – immer wieder neu in immer mehr Fenstern. Vorausgesetzt, sie sind gesund, das heißt: Standort und Pflege stimmen. Wer sich genauer informieren will, hat die Qual der Wahl aus einer Vielzahl von Büchern das geeignetste auszuwählen. Wir stellen zwei lesenswerte vor.

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11.02.2019

Glanzkölbchen – Zimmerpflanze aus den lichten Wäldern Brasiliens

Glanzkölbchen, der landläufige Name dieser Zierpflanze – botanisch Aphelandra squarrosa –, leitet sich von dem markanten vierkantigen Blütenstand ab, der meist bis weit in den Oktober hinein wie ein leuchtend gelber, wachsartig glänzender Kolben an den Triebspitzen erscheint. Nicht weniger dekorativ ist das kräftig grüne Laub mit den elfenbeinfarbenen Adern, die von der Mittelrippe aus schräg zu den Rändern verlaufen. So kann diese Pflanze selbst nach der Blütezeit noch ein dekorativer Blickfang im Zimmer sein.

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[ ![Anspruchsvolle Arbeit für den Fachmann](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/bildschirmfoto_2015-10-06_um_11.47.16.png.webp?h=bd3c43a4&itok=tFQu7DbH)

03.12.2015

Anspruchsvolle Arbeit für den Fachmann

Alle Jahre wieder steht er in der Adventszeit in unseren Gärtnereien, Baumarkt-Gartencentern und Blumenregalen im Supermarkt: der Weihnachtsstern. Euphorbia pulcherrima, so sein lateinischer Name, gibt es heute in vielen leuchtenden Farben von kräftigem Karminrot über zartes Rosa bis hin zu strahlendem Weiß. Blau oder Lila allerdings sind künstlich aufgesprühte Lacke. Doch bis er in unsere Wohnzimmer kommt, muss der Gärtner eine Menge tun, denn die Produktion von Weihnachtssternen ist äußerst anspruchsvoll.

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