# Blütenwunder an Weihnachten

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- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/bluetenwunder-weihnachten
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2016-11-14T12:47:31+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
- Published: true
- Topics: Haus & Garten
- Teaser text: Am 4. Dezember Zweige von Obstbäumen in einer Vase in der Wohnung aufzustellen, ist ein alter Brauch am Gedenktag der heiligen Barbara. Blühen die Zweige zum Weihnachtsfest, sollen sie Glücksbringer für das kommende Jahr sein. Ob das stimmt, ist unklar. Sicher ist: Das Betrachten der hübschen Blüten in der kalten und dunklen Winterzeit macht glücklich.

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Eine Bauernregel lautet: "Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.".

02.12.2016

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## Brauch des Barbaratags neu entdeckt

Am 4. Dezember Zweige von Obstbäumen in einer Vase in der Wohnung aufzustellen, ist ein alter Brauch am Gedenktag der heiligen Barbara. Blühen die Zweige zum Weihnachtsfest, sollen sie Glücksbringer für das kommende Jahr sein. Ob das stimmt, ist unklar. Sicher ist: Das Betrachten der hübschen Blüten in der kalten und dunklen Winterzeit macht glücklich.

[ ![Eine Bauernregel lautet: "Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.".](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/barbaratag_81147757m_fotolia.jpg.webp?h=16a6d817&itok=MQClH0o- "Eine Bauernregel lautet: "Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.".") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/barbaratag_81147757m_fotolia.jpg)© Fotolia

Eine Bauernregel lautet: "Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.".

## Trostspender der heiligen Barbara

Obwohl die Existenz der heiligen Barbara historisch nicht belegt ist, gibt es zahlreiche Bräuche um ihre Geschichte. Der Barbaratag gilt als Gedenktag für die christliche Märtyrerin, die am 4. Dezember 306 in der heutigen Türkei für ihren Glauben gestorben sein soll. Der Brauch der Barbarazweige geht auf ihre Gefangenschaft zurück: Auf dem Weg ins Gefängnis soll sich ein Kirschbaumzweig in ihrem Kleid verhangen haben. Diesen stellte sie in ihrer Zelle in Wasser. Am Tag ihrer Hinrichtung erblühte der Zweig. Einer Überlieferung zufolge soll Barbara gesagt haben: „Du schienst wie tot. Aber du bist aufgeblüht zu schönerem Leben. So wird es auch mit meinem Tod sein. Ich werde zu neuem, ewigen Leben aufblühen!“

## Barbarazweige: Anleitung zur alten Weihnachtstradition

Heute gestaltet sich der Brauch so, dass am Barbaratag Apfel-, Kirsch-, Kastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige abgeschnitten und in die Wohnung gestellt werden. Damit die Zweige der Frühjahrsblüher gedeihen, bedarf es ein paar Tricks: Zunächst benötigen sie einen Kälteschock. Gab es bis zum 4. Dezember keinen Frost im Freien, kommen sie in die Tiefkühltruhe. Danach sollten sie über Nacht in lauwarmes Wasser gelegt werden. So bekommen die Knospen vermittelt, dass der Frühling beginnt. Die Enden der Zweige am nächsten Tag schräg abschneiden oder mit einem Hammer weich klopfen, damit sie besser Wasser aufnehmen können. Dann kann man die Zweige in frisches Wasser stellen, das alle drei bis vier Tage gewechselt wird. Die Zweige nicht zu nah an die Heizung stellen, sonst vertrocknen sie. Wenn man Glück hat, gehen die Blüten genau an Weihnachten auf.

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21.12.2010

Christrosen – blühen auch zu Weihnachten

Die Christrose als Heil- und Giftpflanze spielt seit dem Mittelalter eine Rolle. Als Gartenpflanze ist sie hier zu Lande seit dem zwölften Jahrhundert bekannt. Die Heimat der Christrose sind die Ost- und Südalpen sowie die Karpaten. Bei uns kann sie schon von Dezember an und bis in den März blühen. Sie ist ein rechter Lichtblick im winterlichen Garten, wenn sich ihre großen Blüten mit den weißen, zum Teil auch geröteten Blütenblättern und ihrem dichten Kranz gelber Staubgefäße hervorwagen. Christrosen blühen auch im Schnee. Die 25 Zentimeter hohe Bergwaldpflanze braucht einen kalkhaltigen, humusreichen Boden und gedeiht am besten unter laubabwerfenden Gehölzen, die für Licht im Winter und Halbschatten im Sommer sorgen. Ganz ohne Pflege geht es nicht: Ein Feind aller Christrosen ist die Schwarzfleckenkrankheit. Befallene Blätter sollte man ein- bis zweimal im Jahr entfernen.

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23.02.2012

Die Mistel – göttlich und geheimnisvoll

Schon Miraculix, der Druide in Asterix` kleinem keltischen Dorf, wusste um die Kraft der Mistel. Um den langsam wachsenden Halbschmarotzer ranken sich Mythen und Legenden in vielen Ländern.

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03.12.2015

Anspruchsvolle Arbeit für den Fachmann

Alle Jahre wieder steht er in der Adventszeit in unseren Gärtnereien, Baumarkt-Gartencentern und Blumenregalen im Supermarkt: der Weihnachtsstern. Euphorbia pulcherrima, so sein lateinischer Name, gibt es heute in vielen leuchtenden Farben von kräftigem Karminrot über zartes Rosa bis hin zu strahlendem Weiß. Blau oder Lila allerdings sind künstlich aufgesprühte Lacke. Doch bis er in unsere Wohnzimmer kommt, muss der Gärtner eine Menge tun, denn die Produktion von Weihnachtssternen ist äußerst anspruchsvoll.

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