# Tomaten nicht im Kühlschrank lagern

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- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/tomaten-nicht-im-kuehlschrank-lagern
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- Created: 2017-07-06T14:40:30+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
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- Topics: Forschung / Biotech
- Teaser text: Wer seine Tomaten im Kühlschrank lagert, wundert sich oft, warum sie relativ geschmacklos sind. Forscher haben herausgefunden, warum das so ist und wieso manche Aromastoffe nach einiger Zeit wieder zurückkehren.

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© istock Gekühlte Tomaten haben weniger Geschmack und sollten deshalb nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.

18.07.2017

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Gekühlte Tomaten haben weniger Geschmack und sollten deshalb nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.

18.07.2017

# Tomaten nicht im Kühlschrank lagern

## Ungekühlt schmecken Tomaten einfach besser

Wer seine Tomaten im Kühlschrank lagert, wundert sich oft, warum sie relativ geschmacklos sind. Forscher haben herausgefunden, warum das so ist und wieso manche Aromastoffe nach einiger Zeit wieder zurückkehren.

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Gekühlte Tomaten haben weniger Geschmack und sollten deshalb nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Tomaten haben heutzutage das ganze Jahr Saison. Auf dem Weg zum Verbraucher legen sie lange Wege vom Gewächshaus bis in die Haushalte zurück. Dabei werden sie meist gekühlt und erleiden dabei einen Geschmacksverlust. Ein internationales Forscherteam wollte wissen, warum. Es kühlte zwei Tomatensorten bei 5 Grad Celsius für einen, drei oder sieben Tage und wärmte die Früchte anschließend wieder bei 20 Grad Celsius für ein oder drei Tage auf. Sie untersuchten daraufhin die Zusammensetzung der Tomaten sowie die Summe aller transkribierten, das heißt abgelesenen Gene (Transkriptom) und die Veränderungen in der DNA.

## Stressreaktionen durch Kälte

Das Aroma von Tomaten ist eine Kombination aus Zuckern, Säuren und flüchtigen aromatischen Verbindungen. Diese haben eine geringere Konzentration bei gekühlten Tomaten. Nach einer Aufwärmphase von drei Tagen nahmen die Konzentrationen der aromatischen Verbindungen wieder zu, die Werte blieben aber geringer als bei ungekühlten Früchten. Das bedeutet, dass sich die Tomaten teilweise wieder von der Kühlung erholen und manche der Veränderungen nur transient, also vorübergehend sind. Die geringeren Werte sind darauf zurückzuführen, dass die flüchtigen Stoffe nach der Ernte durch die Früchte ständig nachproduziert werden müssen, um das Aroma zu gewähren. Durch die Kühlung werden die Gene erst einmal „auf Eis gelegt.“ Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Kühlen mit Veränderungen von Genen einhergeht, die an der Fruchtreifung und der Bildung von flüchtigen Aromastoffen beteiligt sind.

Quelle: [pflanzenforschung.de](http://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/nicht-im-kuehlschrank-lagern-warum-tomaten-bei-kuehlung-10719)

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26.04.2017

Tomaten und Gurken kommen ohne Erde aus

Vor 30 Jahren kamen findige Gärtner in den Niederlanden auf die Idee, ihr Gemüse in Gewächshäusern ohne Erde anzubauen. Als Ersatz dienten Substrate wie Steinwolle oder Holzfasern. Weil das Verfahren viele Vorteile hat, verbreitete es sich in den folgenden Jahren auch in Deutschland. Theo Reintges verrät uns interessante Details. Er betreut das Gemüse-Versuchswesen bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

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29.01.2016

Sekundäre Pflanzenstoffe aus Tomaten

Obst und Gemüse enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, mit denen sich sogar Krankheiten heilen lassen. Meist sind davon leider jedoch nur geringe Mengen vorhanden. Wissenschaftler haben nun einen Weg gefunden, große Mengen dieser sogenannten sekundären Pflanzenstoffe in Tomaten zu erzeugen.

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24.09.2009

Tomaten brauchen ein Dach über dem Kopf

Mit großer Sorgfalt tragen die Hobbygärtner über Monate jeden Tag Wasser an ihre Tomatenpflanzen. Jede Verfärbung der Blätter wird auf Nährstoffmangel geprüft. Jede Blüte freudig begrüßt. Und dann der Schock, oft kurz vor der Ernte. An den Stängeln und älteren Blättern tauchen braune Flecken auf. Bei hoher Luftfeuchtigkeit bildet sich zunächst auf den Blattunterseiten ein leichter, grauer Pilzrasen, der sich schnell ausbreitet. Auch auf den Früchten bilden sich runzelige, harte, braune Flecken, die sich bald über die ganze Frucht ausdehnen und die Ernte vernichten. Die Kraut- und Braunfäule wird durch den Pilz Phytophthora infestans hervorgerufen.

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