# inKA – Gebündelte Forschung

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik/inka-gebuendelte-forschung
- Language: de
- Bundle: Magazinartikel (`article`)
- Created: 2018-11-08T12:30:59+00:00
- Updated: 2025-10-23T10:05:52+00:00
- Published: true
- Topics: Landwirtschaft
- Teaser text: Das Jahr 2018 hat es allen deutlich vor Augen geführt: Wetterextreme können für Landwirtschaftsbetriebe schnell Existenzbedrohend werden. Behörden in Bund und Ländern sind dann gefordert, die Tragweite der Belastung, die Höhe der Schäden oder die mögliche Ausgestaltung von Hilfsmaßnahmen einzuschätzen.

## Content

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/weizenernte_2018_215041611_adobestock.jpeg.webp?h=3bb6718d&itok=Op-__OqH)

© AdobeStock

Von April bis August 2018 sind in vielen Gebieten Deutschlands nur rund 60 Prozent der sonst üblichen Niederschläge gefallen. Gleichzeitig war dieser Zeitraum extrem warm. Die Bodenfeuchte sank kontinuierlich. Die Folge: Dürre mit großen Ertragseinbußen für die Landwirtschaft bei vielen Kulturen.

20.11.2018

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ IVA-Magazin ](https://www.iva.de/iva-magazin) [ Forschung &amp; Technik ](https://www.iva.de/iva-magazin/forschung-technik) InKA – Gebündelte Forschung

## Interdisziplinäre Kontaktstelle Agrarmeteorologie von Deutschem Wetterdienst (DWD), Julius Kühn-Institut (JKI) und Thünen-Institut bietet Beratung für Bund und Länder

Das Jahr 2018 hat es allen deutlich vor Augen geführt: Wetterextreme können für Landwirtschaftsbetriebe schnell Existenzbedrohend werden. Behörden in Bund und Ländern sind dann gefordert, die Tragweite der Belastung, die Höhe der Schäden oder die mögliche Ausgestaltung von Hilfsmaßnahmen einzuschätzen.

[ ![Von April bis August 2018 sind in vielen Gebieten Deutschlands nur rund 60 Prozent der sonst üblichen Niederschläge gefallen. Gleichzeitig war dieser Zeitraum extrem warm. Die Bodenfeuchte sank kontinuierlich. Die Folge: Dürre mit großen Ertragseinbußen für die Landwirtschaft bei vielen Kulturen.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/weizenernte_2018_215041611_adobestock.jpeg.webp?h=3bb6718d&itok=2oLidtcE "Von April bis August 2018 sind in vielen Gebieten Deutschlands nur rund 60 Prozent der sonst üblichen Niederschläge gefallen. Gleichzeitig war dieser Zeitraum extrem warm. Die Bodenfeuchte sank kontinuierlich. Die Folge: Dürre mit großen Ertragseinbußen für die Landwirtschaft bei vielen Kulturen.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/weizenernte_2018_215041611_adobestock.jpeg)© AdobeStock

Von April bis August 2018 sind in vielen Gebieten Deutschlands nur rund 60 Prozent der sonst üblichen Niederschläge gefallen. Gleichzeitig war dieser Zeitraum extrem warm. Die Bodenfeuchte sank kontinuierlich. Die Folge: Dürre mit großen Ertragseinbußen für die Landwirtschaft bei vielen Kulturen.

[ ![Vor allem im Norden des Landes wirkte sich die anhaltende Trockenheit auch auf die Saat der Winterkulturen aus.](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/trockenheit_chahn.jpg.webp?h=6435271a&itok=uXO5k4Sb "Vor allem im Norden des Landes wirkte sich die anhaltende Trockenheit auch auf die Saat der Winterkulturen aus.") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/trockenheit_chahn.jpg)© Catrin Hahn

Vor allem im Norden des Landes wirkte sich die anhaltende Trockenheit auch auf die Saat der Winterkulturen aus.

[ ![Nach der Vertragsunterzeichnung: (v. l.) DWD-Vizepräsident Paul Becker, JKI-Präsident Georg Backhaus und Thünen-Präsident Folkhard Isermeyer. © Thünen-Institut/Michael Welling](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/16_9_1152x648/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/vertragsunterzeichnung_180924_inka_thuenen-insitut_michael_welling.jpg.webp?h=3285ed3d&itok=k7-LvfBM "Nach der Vertragsunterzeichnung: (v. l.) DWD-Vizepräsident Paul Becker, JKI-Präsident Georg Backhaus und Thünen-Präsident Folkhard Isermeyer. © Thünen-Institut/Michael Welling") ](https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/vertragsunterzeichnung_180924_inka_thuenen-insitut_michael_welling.jpg)Nach der Vertragsunterzeichnung: (v. l.) DWD-Vizepräsident Paul Becker, JKI-Präsident Georg Backhaus und Thünen-Präsident Folkhard Isermeyer. © Thünen-Institut/Michael Welling

Um Bund und Länder dabei zu unterstützen, haben der Deutsche Wetterdienst, das Julius Kühn-Institut und das Thünen-Institut die gemeinschaftliche interdisziplinäre Kontaktstelle Agrarmeteorologie (inKA) gegründet. Mit der beim Deutschen Wetterdienst in Braunschweig angesiedelten Einrichtung bündeln die drei Institute ihre seit Jahren bestehende Zusammenarbeit unter einem Dach.

Wie sich Wetter, Witterung und Klima auf die Land- und Forstwirtschaft auswirken, lässt sich nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit erforschen und beantworten. Besonders angesichts des bereits stattfindenden Klimawandels wird der Bedarf an fachübergreifenden Beratungsleistungen in den nächsten Jahren weiter zunehmen, sind die Verantwortlichen überzeugt. Allerdings ist es bei fachübergreifender Forschung oft schwierig, die passenden Ansprechpartner in den verschiedenen Behörden zu identifizieren. Die Vernetzung in der neuen Kontaktstelle hilft nun, Anfragen schnell und fundiert zu beantworten.

Quelle: [DWD](http://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2018/20180924_interdis_kontaktstelle_agrar_news.html?nn=16210) / [JKI ](https://www.julius-kuehn.de/presse/pressemeldung/news/pi-nr16-interdisziplinaere-kontaktstelle-agrarmeteorologie-inka-gegruendet/)/ [Thünen-Institut](https://www.thuenen.de/de/infothek/presse/pressemitteilungen-2018/interdisziplinaere-kontaktstelle-agrarmeteorologie-inka-gegruendet/)

## Weitere Beiträge

[ ![Getreideernte 2018: Zwischen Durchschnitt und Desaster](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/maehdrescher_foto_matthias_wiedenau.jpg.webp?h=c27525c5&itok=3gTNALAq)

29.08.2018

Getreideernte 2018: Zwischen Durchschnitt und Desaster

Früh, schnell und unterdurchschnittlich, aber regional sehr verschieden – so kann man kurz und knapp die diesjährige Getreideernte beschreiben. Statt voller, runder Körner ernteten die Landwirte verbreitet nur schrumpeliges Schmachtkorn.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/getreideernte-2018-zwischen-durchschnitt-und-desaster)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/getreideernte-2018-zwischen-durchschnitt-und-desaster)

[ ![Klimawandel: Ausnahmen bestätigen die Regel](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/wechsung.jpg.webp?h=770061c4&itok=Ft-wfgpZ)

11.03.2016

Klimawandel: Ausnahmen bestätigen die Regel

„Der Klimawandel trifft die deutschen Landwirte und Gärtner. Sie werden aber im Gegensatz zu ihren Kollegen in anderen Ländern nicht zu den Verlierern zählen“, sagt Dr. Frank Wechsung vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Durch die steigenden Temperaturen müssen wir mit mehr Schadinsekten rechnen. Unregelmäßigere Niederschläge machen die Beregnung von Kulturen wirtschaftlicher.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/klimawandel-ausnahmen-bestaetigen-die-regel)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/klimawandel-ausnahmen-bestaetigen-die-regel)

[ ![Weltwettertag: Wetterexperte Sven Plöger über wechselhaftes Wetter und den Klimawandel](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/ploegerhimmel_300dpi.jpg.webp?h=7411a672&itok=QKmUc_kO)

21.03.2014

Weltwettertag: Wetterexperte Sven Plöger über wechselhaftes Wetter und den Klimawandel

Im Februar bis zu 18 Grad Celsius, geöffnete Straßencafés im Dezember, das Grillfest im Sommer fällt ins Wasser. Den Äckern fehlen Frost und Schnee, dafür ist es im Mai so kalt, dass kein Pflänzchen wachsen mag. Spielt nur unser Wetter verrückt, oder zeigt sich so der Klimawandel? Wetterexperte Sven Plöger rät, den Blick auf´s Ganze zu richten und warnt vor Aktionismus in der Klimapolitik.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/weltwettertag-wetterexperte-sven-ploeger-ueber-wechselhaftes-wetter)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/weltwettertag-wetterexperte-sven-ploeger-ueber-wechselhaftes-wetter)

[ ![Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Landwirtschaft aus?](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/magazinbilder/klima_foto_andreas_hermsdorf_pixelio.de_.jpg.webp?h=8eeb4867&itok=Xngc5Uh0)

23.08.2012

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Landwirtschaft aus?

Das Wetter in Mitteleuropa ist unberechenbar. Doch bei allen Ausschlägen nach oben oder unten zeichnete sich in den letzten Jahrzehnten ein Trend zur Erwärmung ab. So lag die Jahresdurchschnittstemperatur auch 2011 nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) über dem langjährigen Mittel. 2011 um 1,4 Grad Celsius.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/wie-wirkt-sich-der-klimawandel-auf-die-landwirtschaft-aus)

](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/wie-wirkt-sich-der-klimawandel-auf-die-landwirtschaft-aus)
