Was ist bei der Löslichkeit von Phosphatdüngern zu beachten?

Was ist bei der Löslichkeit von Phosphatdüngern zu beachten?

Phosphatdüngemittel werden nicht nur nach dem Nährstoffgehalt, sondern auch nach dem Herstellungs-(Aufschluss)Verfahren und der Löslichkeit bewertet.

Den größten Anteil beim Verbrauch von P-haltigen Düngemitteln haben die voll aufgeschlossenen Produkte. Hierzu gehört Superphosphate, MAP, DAP sowie viel NP-, NPK- und PK-Dünger.

Rohphosphate spielen nur eine geringe Rolle, da diese nicht sofort pflanzenverfügbar sind und vor allem bei höheren pH-Werten schnell festgelegt werden können. Wenn Rohphosphat verwendet wird, dann meist auf Grünland oder im Ökolandbau.

Teilaufschlussprodukte enthalten ein Drittel bis ein Viertel des Gesamtphosphates als langsam lösliches Rohphosphat.

P-Düngermittel, die nach dem Vollaufschlussverfahren hergestellt werden, zeichnen sich durch große Wirkungssicherheit bei allen Kulturen aus. Daher sollte bei der Düngerauswahl auf die Angaben der Löslichkeit in der Deklaration geachtet und voll aufgeschlossene Produkte bevorzugt werden.