Nach der Getreideernte soll neben der mineralischen Grunddüngung Hühnertrockenkot ausgebracht werden. Welche Mengen sind bei organischen Stoffen zulässig?

Nach der Getreideernte soll neben der mineralischen Grunddüngung Hühnertrockenkot ausgebracht werden. Welche Mengen sind bei organischen Stoffen zulässig?

Die Ausbringung von Sekundärrohstoffdüngern sowie Gülle und Geflügelkot ist nach der Ernte nur zulässig zur Strohrotte oder wenn im Herbst eine Folgefrucht (Haupt- oder Zwischenfrucht) angebaut wird. Es dürfen über organische Stoffe unter Anrechnung von 20% gasförmiger Verluste im Herbst maximal 80 kg/ha Gesamtstickstoff oder 40 kg/ha Ammoniumstickstoff appliziert werden. Diese Werte sind oft schon bei 4 t/ha Hühnertrockenkot erreicht. Damit werden jedoch nur ca. 60 kg/ha K2O ausgebracht, so dass in der Regel eine Grunddüngung über Kali-Dünger unverzichtbar ist.