Industrieverband Agrar e. V. (IVA)

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) mit Sitz in Frankfurt am Main vertritt die Interessen der agrochemischen Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 54 Mitgliedsunternehmen gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biostimulantien. Der Verband legt seinen Arbeitsschwerpunkt auf die Vermittlung von Informationen zu den Branchenthemen, insbesondere zur Bedeutung von Forschung und Innovation für eine moderne und nachhaltige Landwirtschaft. Der Wirtschaftsverband ist 1988 aus dem Zusammenschluss des Industrieverbands Pflanzenschutz mit drei Fachverbänden der Düngemittelindustrie entstanden; diese blicken auf eine über 125-jährige Geschichte zurück.

Ziele

Als korporatives Mitglied des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) vertritt der IVA die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung und Medien. Der Verband trägt die gemeinsamen Themen und Positionen der agrochemischen Industrie in die Öffentlichkeit.

Aufgaben

Die Kernaufgabe des IVA ist es, der Öffentlichkeit – insbesondere Politik, Verwaltung und Medien – verlässliche Informationen zu den Themen Pflanzenschutz, Düngung, Schädlingsbekämpfung und Biostimulantien bereitzustellen. Ein besonderes Augenmerk legt der Verband auf die Vermittlung von Informationen zu Forschung und Fortschritt im Bereich der agrochemischen Industrie. In ihrem täglichen Handeln orientieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IVA an den Leitlinien des Verbands, um eine transparente und objektive Wissensvermittlung zu gewährleisten.

Struktur

Organisatorisch setzt sich der IVA aus drei zentralen Organen (Mitgliederversammlung, Präsidium und Geschäftsführung) sowie mehreren Untergremien zusammen. Höchstes Organ ist die in der Regel jährlich tagende Mitgliederversammlung, in der die Vertreter der Mitgliedsfirmen über alle grundsätzlichen und wesentlichen Fragen entscheiden, die den IVA und seine Tätigkeit betreffen.