Weltgesundheitstag am 7. April

Mineraldüngung fördert Gesundheit von Pflanze und Mensch

Auf der ganzen Welt findet jährlich am 7. April der Weltgesundheitstag statt. Er erinnert an den Gründungstag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1948. Ziel ist, die zentralen Gesundheitsprobleme stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Anlässlich des Thementags geht das IVA-Magazin folgenden Fragen nach: Warum ist zum Beispiel die Ausbringung von mineralischen Düngemitteln unbedenklich für die menschliche Gesundheit? Und warum haben sie sogar einen positiven Effekt?

Keine Gesundheitsgefahr durch Mineraldüngung

Für Düngemittel, die in Deutschland ausgebracht werden, ist gesetzlich vorgeschrieben und sorgfältig geprüft, dass durch ihre sachgerechte Anwendung keine schädlichen Wirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier ausgehen. Die Kontrollbehörden der Bundesländer überwachen die Einhaltung der sehr strengen Vorschriften des Düngemittelrechts.

Düngen verbessert die Mineralstoffversorgung

Pflanzen benötigen für ihre gesunde Entwicklung und ihr Wachstum mineralische Nährstoffe, die sie hauptsächlich über die Wurzeln aufnehmen. Der Boden, auf dem unsere Nutzpflanzen wachsen, enthält meist nicht genügend Pflanzennährstoffe, um dauerhaft hohe Erträge zu erzielen. Denn bei jeder Ernte werden ihm wertvolle Nährstoffe mit dem Erntegut entzogen. Düngemittel ersetzen dem Boden die entzogenen Nährstoffe und erhalten so dessen Fruchtbarkeit und Ertragspotenzial. Sie bestehen größtenteils aus mineralischen Nährstoffen, wie Stickstoff, Phosphor und Kalium, die bei fachgerechter Ausbringung fast vollständig von den Pflanzen aufgenommen werden. Zudem verbessern mineralische Dünger den Gehalt der Ernteprodukte an wertgebenden Inhaltsstoffen, beispielsweise an Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium und Selen, und leisten so einen unverzichtbaren Beitrag für die Versorgung der Menschen mit diesen lebenswichtigen Mineralstoffen.