Ein Feiertag für Gartenfreunde: Tag des Gartens 2013

06.06.2013 Haus & Garten

Kleingärtner bieten am 9. Juni einen Blick hinter die Hecke

Jährlich am zweiten Sonntag im Juni stehen bei vielen Kleingartenvereinen die Gartentore offen. Das Flanieren durch die grünen Freizeitoasen sowie vielfältige Aktionen sollen bei den Gästen die Lust aufs Gärtnern wecken. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) eröffnet den diesjährigen Festtag gemeinsam mit dem Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg auf der Internationalen Gartenschau igs. Das Motto lautet „Kleine Gärten machen die Städte grüner“.

Tausende Vereine feiern gleichzeitig die Lust am Gärtnern

Lange Zeit galt Gartenarbeit als spießig, doch in den letzten Jahren liegt sie zunehmend im Trend – besonders bei jungen Familien. Etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland sind Freizeitgärtner. Insgesamt gärtnern sie auf mehr als 46 000 Hektar Fläche und sind in mehr als 15 000 Vereinen organisiert, viele davon beteiligen sich am Tag des Gartens. Bereits seit 1984 zeigt der Festtag anschaulich, wie gut ein Garten für das körperliche und seelische Wohlbefinden ist und wie viel Freude er machen kann. Hinter den Hecken gibt es einiges zu entdecken: Zum Beispiel stehen Pflanz- und Topfaktionen für Kinder, Mitmach-Aktionen zur Verwertung von Gartenbauprodukten, Gartenfach- und Pflanzenschutzberatungen, Bewirtung mit selbst geernteten Produkten und vieles mehr auf dem Programm. 

Auch Kleingärtner müssen ihre Pflanzen schützen

Schädlinge und Pflanzenkrankheiten können jedem Gärtner schnell die Lust verderben, denn sie machen auch vor Kleingärten nicht Halt. Wenn die Schutzmaßnahmen des naturgemäßen Gärtnerns versagen, stehen im Handel wirksame Produkte zur Bekämpfung von Schadinsekten, Pilzen & Co. zur Verfügung. Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln gilt es das Prinzip „so wenig wie möglich – so viel wie nötig“ zu beachten und den Einsatz auf das notwendige  Minimum zu beschränken. Pflanzenschutzmittel für den Haus- und Kleingarten müssen besonders strenge Kriterien erfüllen, um für den Markt zugelassen zu werden. Zum Beispiel sind sie durch spezielle Zusammensetzungen, Dosiereinrichtungen und Verpackungen sicher für den Laien anzuwenden. Vor dem Einkauf müssen sich Hobbygärtner beraten lassen. Deshalb gibt es Pflanzenschutzmittel nicht im Selbstbedienungsregal. Sachkundige Verkäufer helfen bei der richtigen Produktauswahl und informieren über die korrekte Anwendung. Denn auch, wenn die Handhabung dieser Mittel vergleichsweise einfach ist müssen Regeln und Gesetze zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt  eingehalten  werden. 

Weitere Informationen: