IVA: Landwirte fit machen für den Gewässerschutz

Frankfurt/Main 16.09.2013

Berater-Symposien zur Vermeidung von Einträgen in Oberflächengewässer / „Zentrale Nachhaltigkeitsinitiative der Pflanzenschutz-Industrie“

Die deutsche Pflanzenschutz-Industrie setzt ihre Gewässerschutz-Initiativen fort. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA), der die Interessen der Branche in Deutschland vertritt, schult in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Agrar-Branche im Herbst und Winter wieder Pflanzenschutzberater im praktischen Gewässerschutz. Die erste Veranstaltung findet am 10. Oktober 2013 in Neustadt an der Weinstraße statt.

„Rückstände von Pflanzenschutzmitteln haben in unseren Gewässern nichts zu suchen. Wir müssen alles daran setzen, sie in Zukunft zu vermeiden“, erklärt Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des IVA. „Wir schulen daher Pflanzenschutz-Berater in Theorie und Praxis, damit sie Landwirte sensibilisieren und fit machen für den Gewässerschutz. Dies ist eine der wichtigsten Nachhaltigkeitsinitiativen der deutschen Pflanzenschutz-Industrie.“

Erfahrene Referenten zeigen, wie man sogenannte Punktquellen – also Verunreinigungen, die zum Beispiel bei unsachgemäßer Reinigung der Spritzgeräte auftreten können – vermieden werden und wie unerwünschte Abdrift oder Oberflächenabschwemmung der Mittel auf ein Minimum reduziert werden können. An die Vorträge schließen sich auch immer praktische Vorführungen an.

Nach der Auftaktveranstaltung in Rheinland-Pfalz werden weitere Symposien in Thüringen (17. Oktober 2013) und Baden-Württemberg (November) angeboten.

Hinweis für Redaktionen: Journalisten sind zu den Veranstaltungen ausdrücklich willkommen. Mit Blick auf begrenzte Raumkapazitäten der Veranstaltungsorte bitten wir Sie freundlich um vorherige Anmeldung an baumbach.iva@vci.de.

>> Video-Material zum Thema Pflanzenschutz und Gewässerschutz