Nahrungsmittelspekulationen: Die falsche Moral der Antihungerkämpfer

12.10.2012

Aktueller Beitrag bei NovoArgumente kritisiert Kampagnen gegen Nahrungsmittelspekulationen und weist auf eigentliche Ursachen des Hungers hin

Ein von foodwatch im Rahmen einer Kampagne gegen Nahrungsmittelspekulationen vorgelegter Bericht mit dem Titel „Die Hungermacher: Wie Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co. auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren“ liefere nach eigener Darstellung „erdrückende Belege dafür, dass [diese] an den Rohstoffbörsen die Preise treiben und Hunger verursachen“. Alexander Horn widerspricht dem in einem Artikel im Onlinemagazin NovoArgumente. Nahrungsmittelkontrakten könne keine Preis verzerrende Funktion zugesprochen werden. Letztendlich stünden sich auf dem Agrarmarkt immer noch Käufer und Verkäufer realer Nahrungsmittel gegenüber. Angebot und Nachfrage bestimmten hier über den sich täglich bildenden Preis. 

Für Horn verankern solche Kampagnen ein völlig falsches Ursache-Wirkung-Verhältnis im Meinungsbild der Öffentlichkeit zum Menschheitsproblem Welthunger. Nicht Spekulanten seien die eigentliche Ursache dafür, dass Menschen hungern und dass die Lösung des Problems des Welthungers auf die lange Bank geschoben wird. Die eigentliche Ursache sei vielmehr in der seit Jahren weltweit stagnierenden Produktivität der Landwirtschaft zu suchen. Und gerade das Wirken von Nichtregierungsorganisationen ziele auf eine Politik ab, die unter Verweis auf die angeblichen „Risiken" moderner Verfahren, wie der Gentechnik, den Produktivitätsfortschritt zu erdrosseln drohe. 

Den vollständigen Beitrag von Alexander Horn finden Sie  >> hier

Quelle: NovoArgumente