Glossar Übersicht

In unserem Glossar finden Sie Begriffe aus den Bereichen Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.

W

Weißfäulepilz

Diese Pilzarten können das Lignin im Holz enzymatisch abbauen. Lignin gibt dem Holz seine Festigkeit.

Wertästung

Wertästung ist saubere und vollständige Entfernung von Ästen eines lebenden stehenden Baumes. Dies geschieht ausschließlich bei "Z-Stämmen" (=Zukunftsstämmen). Das sind ausgewählte Bäume, die eine sehr gute Vitalität und auch Qualität (filigraner, schlanker, gerader und gesunder Habitus) besitzen und von denen man annimmt, dass sie ein Baumleben lang wachsen werden, denn diese Maßnahme ist eine investive Arbeit, die sehr kostenintensiv ist. Dafür bekommt man dann später aber auch höherwertiges "astfreies" Stammholz, das sich zu überdurchschnittlichen Preisen als Premiumsortiment vermarkten lässt. Die Ästung selbst wird in aller Regel bis zu einer Höhe von max. 6-8 m von Menschenhand mit einer entsprechenden Ästungssäge durchgeführt. Quelle: Andreas Roefs

Wiesenschleppe

Die Wiesenschleppe wird hinter dem Traktor hergezogen um den Boden einzuebnen, und besteht z.B. aus Metallbalken.

Wirkstoff

Wirkstoffe sind die wirksamen Bestandteile eines Pflanzenschutzmittels. Diese chemischen Elemente und deren Verbindungen, oder auch Mikroorganismen bzw. Viren, wirken Schadorganismen entgegen und gewährleisten so den Pflanzenschutz.

Wirtschaftliche Schadensschwelle

Die wirtschaftliche Schadensschwelle gibt die Befallsstärke durch einen Schaderreger an, die unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gerade noch toleriert werden kann. Die Schadensschwelle ist überschritten, wenn der zu erwartende Schaden höher ist als die Kosten für die Bekämpfung. Quelle: Norbert Lütke Entrup, Jobst Oehmichen: Lehrbuch des Pflanzenbaues, Band 2, Verlag Th. Mann, Gelsenkirchen 2000