Glossar Übersicht

In unserem Glossar finden Sie Begriffe aus den Bereichen Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.

B

BBCH-Code

Der BBCH-Code beschreibt die Entwicklungsstadien ein- und zweikeimblättriger Pflanzen. „Entwicklungsstadien von Pflanzen exakt zu beschreiben und zu codieren, ist eine der wesentlichen Vorraussetzungen, um nicht nur in den botanischen Wissenschaften und in der landwirtschaftlichen Praxis, sondern auch in der Agrarmeteorologie oder im Agrarversicherungswesen eine einheitliche Sprache zu sprechen. Der BBCH-Code baut auf einer Dezimal-Skala auf und ist eingeteilt in Makro- und Mikrostadien. Er beschreibt eine Vielzahl von Pflanzen, die nicht nur in Mitteleuropa, sondern auch in den Tropen angebaut werden. Die Übersetzungen in bereits vier Sprachen zeugt von der allgemeinen Anerkanntheit, die den „Entwicklungsstadien mono- und dikotyler Pflanzen“ gezollt wird. Die Beschreibung der Entwicklungsstadien werden gerne kurz als BBCH-Code zitiert, benannt nach den ursprünglich beteiligten Organisationen, nämlich der Biologischen Bundesanstalt, dem Bundessortenamt sowie für die chemische Industrie dem Industrieverband Agrar. Quelle: Julius Kühn-Institut (JKI)

Beährungskoeffizient

Wie viele ährentragende Halme je überwinterter Keimpflanze sind durchschnittlich zur Ernte vorhanden? Wird von der am Standort verfügbaren Vegetationszeit vor und nach Winter unter Kurztagsbedingungen (Tageslängen < 13 Stunden) beeinflusst. Bei Frühsaaten liegt der Beährungskoeffizient um 0,1 bis 0,2 höher. Frühsaat bedeutet gegenüber der standortspezifischen Normalsaatzeit eine etwa um 3 Wochen frühere Saat! Bei Stoppelweizen liegen die Beährungskoeffizienten um ca. 0,1 niedriger. Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Bee Banks

Aufgehäufelte Dämme mit lockerem Boden und niedrig wachsenden Pflanzen bieten Insekten geeignete Rückzugsräume und Winterquartiere in der Agrarlandschaft.

Bodengare

Ist der Idealzustand des Bodens, der krümelig, gut durchlüftet, aber auch ausreichend feucht, nährstoffreich, leicht durchwurzelbar sein und den jeweils für die Pflanze optimalen pH-Wert besitzen sollte. Quelle I.m.a. Agrarlexikon

Bacillus thuringiensis (Bt)

Bodenbakterium, das Toxine gegen Insekten bilden kann. Mit Hilfe der Gentechnik wird erreicht, dass Maispflanzen in den Pflanzenzellen das spezifische Bt-Eiweiß aus dem Bakterium bildet. Es wirkt ausschließlich gegen die Larven bestimmter Falterarten, z.B. den Maiszünsler. Für andere Lebewesen ist das Bt-Eiweiß harmlos und wird wie die übrigen Eiweiße in der Nahrung im Magen und Darm abgebaut.